Stuttgart/Karlsruhe Millionenbetrag für Hochschulen: Land fördert innovative Lehrkonzepte in Karlsruhe

Kein Frontalunterricht in den ersten Semestern, Kooperationen mit außeruniversitären Einrichtungen oder der Einsatz von Laborwagen: Mit der Förderung solcher Projekte will das Land Baden-Württemberg Studienanfänger für ihr Fach begeistern. Auch Projekte und Beratungen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Pädagogischen Hochschule (PH) und der Hochschule Karlsruhe (HS) bekommen Gelder vom Land.

Sechs Millionen Euro stünden dafür in den kommenden drei Jahren landesweit zur Verfügung, teilte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) am Freitag in Stuttgart mit. Gefördert werden Projekte an 23 Hochschulen. Auch die Studienberatungen an 21 Hochschulen im Südwesten sollen mit insgesamt fünf Millionen Euro unterstützt werden, wie Bauer mitteilte.

Maximal 300.000 Euro Förderung für 23 Projekte

In der Fächerstadt werden die Beratungsangebote der PH und der HS Karlsruhe gefördert. Ebenso wie das Projekt der PH "Studieren und pädagogisch Handeln in Vielfalt" sowie das Projekt "L²OV - Theorie praktisch begreifen - Laborwagen, Lange Nächte, Online-Plattform und Vorlesung" der HS. Am KIT darf sich das Projekt "Lernen - Forschen - Anwenden: Studieren für Einsteiger" über finanzielle Mittel vom Land freuen.

Die einzelnen Projekte können nach Angaben des Landesministeriums für Bildung mit maximal 300.000 Euro gefördert werden. 23 der eingereichten 32 Projekte würden nun über drei Jahre hinweg gefördert. Für die Beratungsgelder gingen 34 Bewerbungen ein, hier erhalten 21 Hochschulen eine Förderung.

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