Karlsruhe Mikrowellentechnik: Ehemaliger KIT-Forscher erhält Heinrich-Hertz-Preis

Die EnBW-Stiftung hat gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) den Heinrich-Hertz-Preis an Manfred Thumm verliehen. Der frühere Leiter des Instituts für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik (IHM) am KIT erhielt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für seine wissenschaftlichen Arbeiten zu Erzeugung, Transport und Umwandlung hoher und höchster Mikrowellenleistungen für die Fusionsforschung. Deren Ziel ist es, eine dauerhafte, sichere, grundlastfähige und CO2-arme Energiequelle zu entwickeln.

Den Preis übergaben Hans-Josef Zimmer, Technikvorstand der EnBW Energie Baden-Württemberg und KIT-Präsident Eberhard Umbach gemeinsam beim Tag der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik des KIT. Die EnBW-Stiftung und das KIT, davor die Universität Karlsruhe (TH), vergeben den Heinrich-Hertz-Preis seit 1975 für besondere wissenschaftliche oder technische Leistungen auf dem Gebiet der Erzeugung, Verteilung und Anwendung elektrischer Energie oder für andere anwendungsorientierte Forschungstätigkeiten.

"Besonders stolz auf Preis"

Manfred Thumm ist international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Energiegewinnung durch Kernfusion. Zu seinen Verdiensten in Forschung und Lehre zählen insbesondere die Beiträge auf dem Gebiet der Plasmaphysik und der Hochleistungsmikrowellentechnik.

Während seiner über 35-jährigen wissenschaftlichen Arbeit hat Thumm entscheidend dazu beigetragen, die Elektronen-Zyklotron-Resonanzheizung als festen Bestandteil zukünftiger Fusionskraftwerke zu etablieren. Zurzeit leitet er das von der russischen Regierung mit 3,2 Millionen Euro geförderte Projekt "Laboratory of Advanced Research on Millimeter Wave and Terahertz Radiation" an der Novosibirsk State University.

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