Karlsruhe Marvi will Studenten-Genossenschaft für "Bezahlbares Wohnen"

Der Karlsruher SPD-Bundestagskandidat Parsa Marvi will die Idee, eine Studierenden-Genossenschaft für bezahlbaren Wohnraum in Karlsruhe zu gründen, unterstützen. Damit könnte günstiger Wohnraum zu fairen Konditionen für Studierende geschaffen werden. Das teilt der SPD-Politiker in einer Pressemitteilung mit.

Im Rahmen der "Mehr Zukunft-Tour" des SPD-Bundestagskandidaten Parsa Marvi fand ein Expertengespräch zum Thema "Bezahlbares Wohnen" statt. Gäste waren unter anderen Sozialbürgermeister Martin Lenz, der Geschäftsführer des Mieter- und Bauvereins Karlsruhe, Jürgen Dietrich, sowie der Geschäftsführer von Haus und Grund, Gerald Steinig.

Bei der Veranstaltung bezeichnete Marvi laut Pressemitteilung die Notwendigkeit, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen, als eine "neue soziale Frage der heutigen Zeit", die gerade durch den Mangel an verfügbaren und bezahlbaren Wohnungen für breite Teile der Bevölkerung in Großstädten zu einem gewichtigen Thema geworden sei. Schließlich seien die spürbaren Auswüchse bei Mietpreiserhöhungen für Wiedervermietungen und Bestandsmieten den Mietern und Wohnungssuchenden in vielen Fällen kaum mehr zuzumuten.

"Effektiver Beitrag zur Linderung des Wohnraummangels"

Mit Blick auf die Situation in den Universitätsstädten würde über die Schwierigkeiten von Studierenden diskutiert, Wohnraum zu erschwinglichen Preisen zu finden. Dabei wurde die Idee geäußert, eine Studierenden-Genossenschaft für Karlsruhe zu gründen - eine Idee, die der junge SPD-Politiker ausdrücklich begrüßt und weiterverfolgen will: "Dieser visionäre Ansatz würde sich aus meiner Sicht hervorragend mit bestehenden genossenschaftlichen Strukturen und in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk verbinden lassen."

Wie ein solches Konzept im Detail aussehen könnte, müsse Gegenstand weiterer Gespräche sein, erklärt Marvi in der Pressemitteilung. Er wolle die Idee in einem gemeinsamen Diskussionsprozess mit den Bürgern der Fächerstadt erörtern, um am Ende einen "effektiven Beitrag zur Linderung des Wohnraummangels" leisten zu können.

Der Sozialdemokrat bekräftigte zudem den Willen der SPD, mit einem Maßnahmenbündel aus Mietpreisbremsen und Investitionen in den sozialen und genossenschaftlichen Wohnungsbau entscheidende Verbesserung auf dem Wohnungsmarkt zu erreichen. "Diese Maßnahmen lassen sich optimal mit dem Karlsruher Weg verbinden, über ein städtisches Wohnungsbauprogramm und die 'Wohnraumakquise Plus' den Wohnungsmarkt zusätzlich zu entspannen", ist Marvi überzeugt.

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