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Karlsruhe KIT ade: Horst Hippler verabschiedet sich nach Bonn

KIT-Präsident Professor Horst Hippler verlässt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), um hauptamtlich seine Tätigkeit als Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Bonn auszuüben. In sein neues Amt war er im April gewählt worden. Sein bisheriger Amtskollege, Professor Eberhard Umbach, ist künftig alleiniger Präsident des KIT.

"Horst Hippler hat die deutschlandweit bislang einmalige Fusion einer Universität und eines nationalen Forschungszentrums als Vordenker und einer der größten Verfechter der KIT-Idee vorangetrieben", sagt der nun alleinige Präsident Eberhard Umbach in einer Pressemeldung des KIT.

Hippler fällt Weggang aus Karlruhe schwer

"Mit seinen visionären Ideen und seiner enormen Überzeugungskraft hat Hippler die ersten Jahre des KIT entscheidend mitgeprägt und unermüdlich den Fusionsprozess vorangetrieben. Dafür danken wir ihm sehr." In seiner Amtszeit habe Hippler weltweit die Kontakte und Kooperationen des KIT in Forschung, Lehre und Innovation ausgebaut und maßgeblich zur internationalen Sichtbarkeit des der Lehr- und Forschungseinrichtung beigetragen.

In der Hochschulpolitik setzte er sich bereits in seiner Amtszeit als KIT-Präsident und Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg für die Belange von Studierenden und Wissenschaftlern und für die solide Finanzierung der Hochschulen ein, so die Pressemeldung weiter. "Dieses Engagement werde ich in Bonn als Präsident der HRK fortsetzen", betont Horst Hippler. "Der Weggang vom KIT ist ein Schritt, der mir nicht leicht gefallen ist - nach wie vor bin ich dem KIT sehr verbunden. Es war eine großartige und spannende Zeit: Hier in Karlsruhe konnte ich als Rektor der Universität und später als Präsident gemeinsam mit meinen Mitstreitern 'Hochschulgeschichte' schreiben."

Künftig wird Eberhard Umbach alleiniger Präsident des KIT sein. Der Physiker kann nach Angaben des KIT auf eine lange akademische Karriere zurückblicken, die ihn von den Universitäten in München, Stanford (USA), Stuttgart und Würzburg 2007 an das Forschungszentrum Karlsruhe (FZK) führte. Zusammen mit Hippler habe er die detaillierte Ausarbeitung des KIT-Konzepts von Anfang an maßgeblich mitgestaltet. Zu den großen Aufgaben für die kommenden Jahre zählt Umbach die Profilschärfung des KIT mit Blick auf die internationale Sichtbarkeit und das weitere Zusammenwachsen des KIT, so die Pressemeldung.

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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    07.09.2012 01:34 Uhr
    Solche Leute
    werden überschätzt. Es ist ein bisschen Neid dabei, das geb ich zu. Aber Hippler ist auch kein Gott. Und wer bezahlt den eigentlich? zwinkern
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    07.09.2012 01:43 Uhr
    Und jetzt
    mal richtig arrogant Herr Hippler:

    Wenn WIR nix schaffen kriegen SIE kein Geld. So sieht das aus.
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  • unbekannt
    (4000 Beiträge)

    06.09.2012 18:30 Uhr
    Mein ehemaliger Chef würde sagen
    b.
    kop.
    OF

    6
    - 12
    9
    ch

    grinsen
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