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Karlsruhe KIT-Vizepräsident: Detlef Löhe im Senat bestätigt

Professor Detlef Löhe ist weiterhin Vizepräsident des KIT für Forschung und Information. Der KIT-Senat hat in seiner gestrigen Sitzung das Votum des Aufsichtsrates bestätigt. Löhe hat dieses Amt seit der Gründung des KIT im Jahr 2009 inne. Als einer der maßgeblichen Autoren des Zukunftskonzeptes der damaligen Universität Karlsruhe im Jahr 2006 hat er die Fusion mit dem damaligen Forschungszentrum Karlsruhe zum KIT von Anfang an mitgestaltet, so das KIT in einer Pressemitteilung.

Nach der Bestätigung der Wahl des Aufsichtsrats durch den Senat folgen nun Vertragsverhandlungen und anschließend das Ernennungsverfahren. Das geht aus der Pressemitteilung des KIT hervor.

"Löhe repräsentiert Kontinuität"

Die KIT-Aufsichtsratsvorsitzende Renate Schubert begrüßte die Wiederwahl von Detlef Löhe. "Es freut mich, dass Herr Löhe dem KIT weiterhin mit seinem großen Engagement und seiner Kreativität zur Verfügung steht. Er repräsentiert als Mitglied des Gründungspräsidiums auch ein Stück Kontinuität für das KIT-Präsidium." Die vorgesehene Amtsdauer des Vizepräsidenten für Forschung und Information beträgt sechs Jahre ab dem Zeitpunkt seiner Ernennung.

Das Präsidium des KIT setzt sich wie folgt zusammen: Holger Hanselka (Präsident), Elke Luise Barnstedt (Vizepräsidentin für Personal einschließlich Recht), Ulrich Breuer (Vizepräsident für Wirtschaft und Finanzen), Detlef Löhe (Vizepräsident für Forschung und Information) sowie Alexander Wanner (Vizepräsident Lehre und akademische Angelegenheiten). Eine im KIT-Gesetz vorgesehene weitere Position eines Vizepräsidenten wird aufgrund einer Neudefinition des Aufgabenbereiches erst zu einem späteren Zeitpunkt besetzt.

Detlef Löhe - zur Person: Detlef Löhe, Jahrgang 1949, studierte Maschinenbau an der damaligen Universität Karlsruhe (TH). Als wissenschaftlicher Mitarbeiter promovierte er 1980 am Institut für Werkstoffkunde I (IWK I), ebenfalls an der Universität Karlsruhe. Nach weiteren Jahren am IWK I als Leiter einer Arbeitsgruppe sowie als Projektbereichsleiter eines Sonderforschungsbereichs folgte Löhe 1991 einem Ruf als Professor für Werkstoffwissenschaften an der Universität Paderborn. 1994 kam er als Professor und Leiter des Instituts für Werkstoffkunde I zurück an seine Alma Mater.

In den Jahren 1998 bis 2000 war Löhe Dekan der Fakultät Maschinenbau und 2003 bis 2006 Sprecher eines Sonderforschungsbereiches. 2005 wurde Löhe Prorektor für Forschung; seit der KIT-Gründung im Jahr 2009 ist er Vizepräsident des KIT. Löhe ist Mitglied in zahlreichen Ausschüssen und Verbänden, unter anderem im Nominierungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für den Gottfried-Wilhelm-Leibniz- Preis, der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde, der American Society for Materials. Löhe ist stellvertretender Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission der Einstein-Stiftung Berlin.

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Kommentare (1)
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  •   Elim_Garak
    (314 Beiträge)

    23.10.2013 07:20 Uhr
    Fritz
    Und der "Vizepräsident der Herzen" musste dafür gehen traurigHätte man ja durchaus auch im Artikel erwähnen können.
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