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Karlsruhe KIT-Präsident: G8 und Master sind ein Muss

Der Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Eberhard Umbach, hat die umstrittenen Bildungsreformen G8 und die Bachelor-Master-Studiengänge verteidigt. "Trotz der Anfangsschwierigkeiten sind sie der richtige Weg, um Deutschland wettbewerbsfähig zu halten", sagte Umbach der Nachrichtenagentur dpa.

Eberhard Umbach
Umbach ist Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie. Foto: U. Deck/Archiv |
"Das Alter spielt heute eine wichtige Rolle beim Berufseinstieg; und in fast allen anderen europäischen Ländern sind die Studienabgänger jünger."

Allerdings müsse bei der Verkürzung der Gymnasiumszeit und den Uni-Reformen noch nachjustiert werden. So seien die Hochschulen oft nicht ausreichend auf die jungen Schulabgänger vorbereitet.

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  •   DonHasi
    (913 Beiträge)

    02.01.2013 18:19 Uhr
    Was will der denn ?
    Ist OPI langweilig oder warum posaunt der so einen QUARK in die Welt !
    Das G8 ist bisher für Lehrer, Eltern und Schüler ein einziges Desaster.
    Besserung ist nicht in Sicht.
    Und der Ausdruck "Bachelohr" und "Muster - weil nämlich ohne WERT" würde besser passen. Was nützt eine Qualifikation, die man noch nicht mal aussprechen kann ?
    Und alles damit die lieben Kleinen schneller zu Hartz4 kommen.
    Statt sich für mehr Lohn, Lohngerechtigkeit, Abschaffung von Zeitarbeit und befristeten Arbeitsplätzen, sowie einem Mindestlohn einzusetzen sabbert der was von schnellerem Lernen...
    Ja für was denn ?
    Um in GRIECHENLAND für 1,50 Euro Stundenlohn den neuen OPEL Tsatziki TS mit Olivenölantrieb zur Serienreife zu führen.....?????
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  • unbekannt
    (10716 Beiträge)

    02.01.2013 15:38 Uhr
    Wenn Bildung zum reinen Wirtschaftsgut wird.
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  •   master-of-comment
    (3737 Beiträge)

    02.01.2013 11:02 Uhr
    Auch aus meiner Sicht ...
    ist der Master ein absolutes Muss! zwinkern

    Der Bachelor hingegen eignet sich lediglich für einfältige Formate im Dumpfbacken-TV (RTL).
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  •   camparino
    (445 Beiträge)

    02.01.2013 12:31 Uhr
    und selbst da
    hat der "Bachelor" ja eine andere Bedeutung.
    Möglicherweise kommt unser Studienabschluss aber auch daher... wer den Bachelor durchhetzen muss und davor vielleicht noch das Abi in 8 Jahren geschafft hat, hat für Weibsvolk definitiv keine Zeit (oder kein Interesse ?) und bleibt deshalb JUNGGESELLE und muss dann im Fernsehen auf Brautschau gehen.
    Wobei die Herren dort ja weder Junggeselle noch Akademiker zu sein scheinen zwinkern
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  •   tok
    (7205 Beiträge)

    02.01.2013 10:26 Uhr
    wird halt schwierig
    für die Schulen 17jährige Abiturienten zu produzieren, die den professoralen Ansprüchen an Erstsemester genügen.

    Man kann Umbach allerdings so verstehen, dass er "seine" Professoren ermahnt weniger über die Erstsemester zu klagen und sich selbst mehr auf diese zuzubewegen.
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  •   VincentVega
    (316 Beiträge)

    02.01.2013 10:03 Uhr
    Nachtrag...
    Herr Umbach war wohl bei seinem eigenen Studium nicht ganz so schnell, wie man nachlesen kann, erst mit 32 promoviert, also vermutlich erst mit 28 den Hochschulabschluss in der Tasche gehabt, Bummelstudent sozusagen...
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  •   VincentVega
    (316 Beiträge)

    02.01.2013 09:58 Uhr
    Guten Morgen Herr Umbach
    Da stehen Sie mit Ihrer Meinung aber ziemlich alleine da, der Trend geht schon wieder in die andere Richtung, Zum Glück!
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  •   Schmarow
    (903 Beiträge)

    02.01.2013 09:20 Uhr
    Nachjustieren?
    Wieso nicht von Anfang gescheit einrichten und die Wirtschaft darüber informieren? So schlecht wie die Bacheloreinführung lief, standen viele Versuchskaninchen mit dem "Regelabschluss" Bachelor vor HRlern, die diesen Studiengang nicht einmal kannten oder ihn als Schmalspurstudiengang abkanzelten. Man kann es ihnen nicht einmal verübeln.
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  •   camparino
    (445 Beiträge)

    02.01.2013 09:13 Uhr
    Bachelor und Master
    ergibt bei Ingenieurs-Abschlüssen überhaupt keinen Sinn. Deutschland war mit seinem Diplom weltweit sehr geschätzt und wir haben uns ohne Not um dieses "Alleinstellungsmerkmal" gebracht. Die Anpassung auf ein einheitliches Niveau ist schlecht für den, der bisher ÜBER diesem Niveau lag.
    Zumindest eine Universität (der Begriff KIT ist das Nächste zum Thema "Gleichmacherei", ebenfalls eine falsche Richtung meines Erachtens) sollte sich von diesen scheinbaren Ansprüchen der Wirtschaft nicht verleiten lassen, vor deren Karren gespannt zu werden.
    Sonst kann der Herr Umbach nämlich seinen KIT-Laden (zumindest aus studentischer Sicht) gleich dichtmachen. Den Bachelor können vermutlich die Fachhochschulen (achso, das Wort gibt's ja auch nicht mehr) zielführender und praxisorientierter ausbilden.
    Ich habe jahrelang an der Uni (und am Ende KIT) gearbeitet und habe ein gutes Bild davon, was der "Mittelbau" (also die, die den Studienalltag gestalten und mitbekommen) von diesen Konzepten hält: NIX
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  • unbekannt
    (3577 Beiträge)

    02.01.2013 11:23 Uhr
    das Diplom wurde der Europa-Besoffenheit geopfert
    und G8 artet oft in Kindesmißhandlung durch Überforderung aus.

    Der Big Boss vom KIT ist in seinem akademischen Elfenbeinturm zu sehr auf Elite fixiert. Wir brauchen als künftige Akademiker nicht nur die 5 Prozent Hochbegabten, die G8 gut packen, sondern auch alle die Schüler, die 9 Jahre brauchen.

    Unsere naivmenschlichen Politiker meinen, dass die 200-prozentige Integration in die EU das beste Mittel ist, die Schatten der braunen Vergangenheit loszuwerden.
    Dadurch hat man sich aber einem eher undemokratischen Brüsseler Eurokraten-Monster unterworfen. Die europäische Verfassung ist in mehreren Volksabstimmungen gescheitert. Also haben die Pseudo-Demokraten der EU das ganze als "Vertrag" durchgedrückt.

    Opfer dieser zwanghaften EU-Fixierung sind die D-Mark, die einerWeichwährung namens Euro weichen musste (Inflation ist nur ein Frage der Zeit), und das bewährte Diplom.
    Den meisten ist nicht klar, dass der Bachelor kein Diplom-Ersatz, sondern nur ein aufgemotztes Vordiplom ist.
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