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Karlsruhe KIT: Neues Studierendenparlament gewählt

In der vergangenen Woche fanden am KIT die Wahlen der unabhängigen Studierendenvertretung zur Zusammensetzung des Studierendenparlaments (StuPa) sowie der Fachschaftssprecher statt. Die studentische Vertretung soll die Interessen der jungen Akademiker in den nächsten beiden Semestern repräsentieren.

Auch die Besetzung der Frauen- und Ausländerreferate des unabhängigen Studierendenausschusses (UStA) wurde durch die Wahlen festgelegt. Insgesamt gaben rund 4.300 Studierende ihre Stimme ab. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 20,7 Prozent, wie der UStA mitteilt.

FiPS stand nicht zur Wahl

Erstmals seit vielen Jahren stand die Traditionsliste FiPS (FachschaftlerInnen ins Parlament der Studierendenschaft) nicht zur Wahl. Sie hat im Moment vier Sitze im StuPa inne. Am Ende konnten die Listen RCDS (Ring christlich demokratischer Studenten), GHG (Grüne Hochschulgruppe), Jusos, Brandt-Zand und LuSt (Liste unabhängiger Studierender) jeweils einen Sitzen gewinnen. Die LISTE (Liste für basisdemokratische Initiative, Studium, Tierzucht und Elitenbeförderung/Grüne alternativlose Liste) und AL (Alternative Liste) hielten jeweils ihren einen Sitz. Allein die LHG (Liberale Hochschulgruppe) verlor einen Sitz und besitzt damit noch zwei Stimmen im StuPa.

Neue Sitzverteilung im StuPa

Die neue Stimmenverteilung sieht nun folgendermaßen aus: GHG sieben Sitze (27,7 Prozent); RCDS fünf Sitze (20,5 Prozent); LuSt vier Sitze (15,4 Prozent); Juso-Hochschulgruppe drei Sitze (13,2 Prozent); LHG und Brandt-Zand Liste jeweils zwei Sitze (und jeweils 8,2 Prozent); Die LISTE einen Sitz (4,1 Prozent); AL einen Sitz (2,6 Prozent). Die konstituierende Sitzung des künftigen Studierendenparlaments wird am 19. April 2011 stattfinden.

Die unabhängige Studierendenvertretung mit dem Studierendenparlament als universitätsweitem Beschlussorgan wurde nach der Abschaffung der Verfassten Studierendenschaft im Jahr 1977 gegründet. Auch wenn sie dadurch keine gesetzliche Grundlage vorweisen kann, wird sie von den Studierenden und auch von den meisten universitären Gremien und öffentlichen Stellen als das Sprachrohr der Studenten verstanden. "Sie kann aber nur eine Übergangslösung bis zur Wiedereinführung einer echten Verfassten Studierendenschaft sein, wie sie seit jeher von uns gefordert wird", so Benjamin Kobrinski, Innenreferent des UStA.

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Kommentare (1)
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  •   Gelbsocke
    (3912 Beiträge)

    26.01.2011 12:00 Uhr
    Demokratie
    wie schön.

    Zitat von Ka-news Wahlbeteiligung von 20,7 Prozent


    Liebe Studis, was ist denn das? ERBÄRMLICH!
    Wette, wenn das Essen in der Mensa auch davon abhinge incl. Festle feiern wär die Wahlbeteiligung höher.
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