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Karlsruhe KIT-Neubau erhält 27,4 Millionen Euro Fördergelder - Einzug 2015

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg hat die Freigabe für den Neubau des Materialwissenschaftlichen Zentrums für Energiesysteme am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erteilt. Der Neubau für 27,4 Millionen Euro wird jeweils zur Hälfte aus Landes- und Bundesmitteln finanziert. Das Materialwissenschaftliche Zentrum für Energiesysteme (MZE) wird insbesondere zu Materialien für die künftige Energieversorgung forschen. Schwerpunkte sind etwa wiederaufladbare Batteriesysteme und druckbare Solarzellen.

Die Entwicklung des Energiesystems der Zukunft sei ein zentrales Anliegen der Forschung am KIT, heißt es in einer Pressemitteilung. "Zur Lösung vieler Fragen, vor die uns die Energiewende stellt, werden die Materialwissenschaften entscheidend beitragen", so KIT-Präsident Professor Eberhard Umbach.

"Neubau stärkt Forschungsstandort Karlsruhe"

Deshalb freue er sich über die große Unterstützung von Land und Bund beim Aufbau des Materialwissenschaftlichen Zentrums für Energiesysteme am KIT. Im MZE wolle man die komplette Prozesskette vom Molekül bis zum Bauteil betrachten, so Professor Michael J. Hoffmann, Koordinator des MZE. Die beiden Forschungsschwerpunkte des MZE liegen auf druckbaren, organischen Solarzellen und Batterien mit hoher Energiedichte auf Basis von nanostrukturierten Materialien, wie aus der Pressemitteilung hervorgeht.

Dabei arbeiten Chemiker, Physiker, Materialwissenschaftler und Verfahrenstechniker zusammen, um nicht nur neue Materialen zu entwickeln, sondern auch die passenden Verfahren, um diese wirtschaftlich im großen Maßstab herzustellen und in Energiesystemen einzusetzen, heißt es weiter.

Insgesamt werden 17 Lehrstühle aus fünf Fakultäten des KIT an der Forschung am MZE involviert sein. "Mit dem Neubau des MZE stärken wir den Forschungsstandort Karlsruhe", erklärte auch Finanzminister Nils Schmid in Stuttgart zur Baufreigabe.

Fertigstellung im Jahr 2015

Der Bau für insgesamt 27,4 Millionen Euro wird zur Hälfte mit Landesmitteln der Zukunftsoffensive IV und zur anderen Hälfte mit Mitteln der überregionalen Forschungsförderung des Bundes finanziert. Das Gebäude mit rund 4.500 Quadratmetern Nutzfläche bietet Platz für Forschungsgruppen, Labore und Büroräume auf dem landeseigenen Gelände hinter dem Audimax auf dem Campus Süd des KIT.

2011 wurde ein Architektenwettbewerb für das Neubauprojekt durchgeführt, dessen Siegerentwurf nun umgesetzt wird. Wie das KIT weiter mitteilt. sehe der Neubau eine energieeffiziente Gebäudehülle und effiziente Anlagentechnik vor. Das Gebäude soll im Jahr 2015 fertig gestellt werden.

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Kommentare (1)
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  •   Gelbsocke
    (3959 Beiträge)

    15.08.2013 13:54 Uhr
    Die
    Sporthalle ist gerade platt und in weniger als zwei Jahren steht der neue Bunker?

    Das schauen wir uns an.
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