Karlsruhe "HyPro" und "KraSchwing": Land fördert zwei KIT-Projekte

Zwei neue Projekte am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zum hybriden Leichtbau werden vom Land Baden-Württemberg gefördert: In "HyPro" entwickelt das wbk Institut für Produktionstechnik des KIT gemeinsam mit Partnern eine automatisierte Prozesskette zur wirtschaftlichen Fertigung von Hybridbauteilen. Das Projekt "KraSchwing", an dem das KIT-Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) beteiligt ist, will die Belastbarkeit von Strukturen bei schwingender Beanspruchung verbessern.

Insgesamt fördert die Landesregierung fünf Verbundforschungsprojekte zum hybriden Leichtbau in Baden-Württemberg mit rund 1,63 Millionen Euro.  "HyPro" erhält vom Land Baden-Württemberg knapp 400.000 Euro gefördert; das Gesamtvolumen beträgt rund 1,4 Millionen Euro, wie das KIT mitteilt.

Leichtbau senkt Gewicht und Energieverbrauch

KIT-Präsident Professor Holger Hanselka weist auf das Potenzial des hybriden Leichtbaus für zahlreiche industrielle Anwendungen hin: "Der Leichtbau ermöglicht es, bei vielen Anwendungen - vom Fahrzeug bis zum Industrieroboter - Rohstoffe einzusparen und damit das Gewicht und den Energieverbrauch zu senken", sagt Hanselka.

Im Projekt "HyPro" ist das wbk Institut für Produktionstechnik des KIT federführend. Partner sind das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) in Pfinztal bei Karlsruhe sowie sechs Industrieunternehmen. Ziel des Projekts ist, eine automatisierte Prozesskette zur wirtschaftlichen Fertigung von Hybridbauteilen, wie sie vor allem im Automobilbau zunehmend eingesetzt werden, zu entwickeln. Bei "KraSchwing" arbeiten das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart, das Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) des KIT und das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut (NMI) in Reutlingen gemeinsam mit sechs Unternehmen daran, die Verbindungstechnik zwischen faserverstärkten und metallischen Hybrid-Leichtbauteilen zu optimieren.

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