Karlsruhe Hochschule Karlsruhe: So viele "Erstis" im Sommersemster wie noch nie

Zu Beginn des Sommersemesters 2013 wurden am Dienstag 963 neu immatrikulierte Studierende an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Karlsruhe begrüßt. In diesem Rahmen berichtete Rektor Karl-Heinz Meisel über die aktuellen Semesterzahlen und Neuerungen. Beliebte Studiengänge sind dieses Jahr unter anderem International Management und Maschinenbau.

Am Montag starteten 963 neu immatrikulierte Studenten an der Hochschule Karlsruhe - unter ihnen 33 in höheren Fachsemestern. Mit insgesamt 7.521 Studierenden büffeln damit in diesem Sommersemester so viele Menschen wie noch nie an der Hochschule.

Hochschule Karlsruhe: Nummer 1 bei CHE-Ranking

Gegenüber Sommersemster 2013 stieg die Zahl um rund 8,3 Prozent - und bleibt damit nur unwesentlich unter dem Wert des letzten Wintersemesters. Dies sei laut Rektor Karl-Heinz Meisel umso bemerkenswerter, da nachfragebedingt rund zwei Drittel aller Plätze zum Winter- und nur ein Drittel zum Sommersemester angeboten würden. "Wir erwarten daher, dass die Höchstmarke auch im Wintersemester 2013/2014 deutlich übertroffen wird", so Meisel.

Dass die Hochschule für Technik und Wirtschaft eine der gefragtesten in ganz Deutschland ist, beweist laut Meisel nicht nur das Ergebnis des CHE-Hochschulrankings, bei dem Karlsruhe in Sachen Studiensituation, Betreuung, Forschungsgeldern und Reputation in vier von fünf Erhebungskriterien jeweils in der Spitzengruppe mitspiele und somit die beste Platzierung auf Bundesebene vertrete.

Mehr Bewerber als verfügbare Plätze

Auch die Bewerberzahlen sind hoch: Für den Antritt des Studiums im ersten Fachsemester bot die Hochschule für das aktuelle Sommersemester ingesamt 700 Studienplätze an, 520 in Bachelor- und 180 in Masterstudiengängen. Insgesamt gingen für diese 4.294 Bewerbungen ein - darunter 4.109 für das erste Fachsemester, 520 für Bachelor- und 180 für Masterstudiengängen.

Im Vergleich mit dem Sommersemester 2012 blieb die Zahl der Bewerbungen, bezogen auf die Bachelorangebote, auf konstantem Niveau, während sie bei den Masterstudienangeboten um fast 40 Prozent stieg. In der Summe sei die Hochschule sehr gut ausgelastet: 700 Studierende wurden im ersten Fachsemester in den Bachleorstudiengängen aufgenommen, 233 bei 180 verfügbaren Plätzen in den Masterstudiengängen - damit ist die Hochschule erneut überbucht.

Internationales Flair: 24,5 Prozent ausländische Studenten

Besonders gefragt sind dieses Mal die Studiengänge rund um den Bereich Wirtschaft. Spitzenreiter sind die Bachelorstudiengänge "International Management" und "Wirtschaftsingenieuerswesen". Groß ist auch die Nachfrage in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen und Informatikdisziplinen wie Fahrzeugtechnologie oder Maschinenbau. Trotz vielen männerlastigen Studiengängen hält sich die Quote der weiblichen Studierenden an der Hochschule für Technik und Wirtschaft bei beständigen 23 Prozent - das verdanke die Hochschule laut Meisel vor allem neuen Angeboten wie Medien- und Kommunikationsinformatik - "der absolute Renner zur Zeit", lacht der Rektor.

Auch der Ausländeranteil könne sich sehen lassen: 24,5 Prozent der Neuimmatrikulierten kommen nicht aus Deutschland und verstärkten laut Meisel so das internationale Flair an der Hochschule. Dabei ziehe es überproportional viele junge Menschen aus Indien, China und Südamerika nach Karlsruhe, die, hier angekommen, überwiegend englisch-sprachige Studiengänge belegen.

Durch ein Ausbauprogramm entstehen an baden-württembergischen Hochschulen 22.000 zusätzliche Studienanfängerplätze - davon profitiert auch die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Karlsruhe. Außerdem sollen aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs einmalig 46 zusätzliche Anfängerplätze als "flexible Ausbaureserve" angeboten werden. "Ohne die zunächst unbefristeten Sondermittel, die uns dank den Programmen 'Hochschule 2012 und 2020' zustehen, könnten wir so viele Studenten und den Betrieb gar nicht mehr ermöglichen", betonte der Rektor. Wie es mit der Finanzierung weiter gehe, sei nach ungewiss.

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