Karlsruhe Helmholtz-Doktorandenpreise für Ingenieurin und Chemiker des KIT

Lena L. Hecht und David Fellhauer vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gehören zu den Trägern der insgesamt sechs Doktorandenpreise, die die Helmholtz-Gemeinschaft in diesem Jahr zum ersten Mal vergibt. Die 31-jährige Ingenieurin vom Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik erhält die Auszeichnung im Fachbereich Schlüsseltechnologien. Der ebenfalls 31-jährige Chemiker vom Institut für Nukleare Entsorgung überzeugte im Fachbereich Energie. Das teilt das KIT in einer Pressemeldung mit.

Die Preisverleihung findet bei der Helmholtz-Jahrestagung am 19. September in Berlin statt.

"Mit den Preisen ermutigt die Helmholtz-Gemeinschaft die Doktoranden dazu, eine wissenschaftliche Karriere einzuschlagen. Wir freuen uns, dass Frau Hecht und Herr Fellhauer das am KIT auch bereits getan haben. Denn beide haben nicht nur ihre Promotionen mit hervorragendem Ergebnis abgeschlossen, sondern zeichnen sich auch als promovierte Wissenschaftler durch hohes Engagement an ihren Instituten aus", so KIT-Präsident Eberhard Umbach.

Hecht untersuchte in ihrer Doktorarbeit die Herstellung nanostrukturierter Partikel, nur millionstel Millimeter große Teilchen mit maßgeschneidertem Kern-Schale-Aufbau. Hecht promovierte Anfang 2013 am Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik, Bereich I: Lebensmittelverfahrenstechnik, des KIT. Seit April leitet sie dort eine Forschungsgruppe, die sich mit Emulsionstropfen als Reaktoren sowie mit Partikelstrukturierung beschäftigt.

Das chemische Verhalten von Neptunium und Plutonium in wässrigen Lösungen war Thema der Doktorarbeit von David Fellhauer. Er promovierte im Februar dieses Jahres an der Universität Heidelberg, seine Dissertation fertigte er am Institut für Nukleare Entsorgung (INE) des KIT in Kooperation mit Professor Thomas Fanghängel vom Institut für Transurane, Karlsruhe, an. Am INE ist er derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Wässrige Chemie und Thermodynamik von Actiniden.

Die Helmholtz Gemeinschaft verleiht die Doktorandenpreise in diesem Jahr zum ersten Mal. Als Instrument der Helmholtz-Nachwuchsförderungen würdigen herausragende Leistungen während der Promotion und sollen die Preisträger dazu ermutigen, eine wissenschaftliche Karriere einzuschlagen. Diese können neben dem Preisgeld von 5.000 Euro zusätzliche 2.000 Euro monatlich für einen Aufenthalt von bis zu sechs Monaten an einer internationalen Forschungseinrichtung beantragen.

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