Karlsruhe Geldsegen: Karlsruher PH erhält 425.000 Euro Förderung vom Land

Über einen Geldsegen von insgesamt rund 425.000 Euro kann sich die Pädagogische Hochschule Karlsruhe (PH) freuen. Für das Projekt "Studieren und pädagogisch Handeln in Vielfalt" erhält die PH einen Landeszuschuss von rund 174.000 Euro. Mit dem Projekt will die Hochschule den Studienerfolg von Lehramtsstudierenden mit einem ausländischen Studienberechtigungsausweis fördern. Für die Realisierung des Konzepts "Studien-Service-Zentrum" erhält die PH eine weitere Förderung in Höhe von 250.000 Euro.

Ziel des Projekts "Studieren und pädagogisch Handeln in Vielfalt" ist es, die deutlich erhöhte Studienabbruchquote von Studierenden mit einem ausländischen Studienberechtigungsausweis zu senken, indem Migration als Normalität der gegenwärtigen Gesellschaft und ihrer Bildungsinstitutionen aktiv thematisiert wird. Um das Lehramtsstudium im Kontext der Migrationsgesellschaft zu verankern, werden einerseits alle Studierenden dabei unterstützt, Migration als Dimension ihres zukünftigen Berufs als Lehrperson zu begreifen.

Unterstützung für internationale Studierende

Andererseits werden Angebote gemacht, die spezifisch auf die Bedürfnisse internationaler Studierender und Bildungsinländer mit Migrationshintergründen eingehen, jedoch auch allen anderen Studierenden offen stehen. Mit dem Projekt leistet die Pädagogische Hochschule einen Beitrag zur Herausbildung einer vielfältigen Lehrerschaft, zu der zentral auch Lehrer mit einem Migrationshintergrund gehören müssen.

Zudem gab das Ministerium in den vergangenen Tagen diejenigen Hochschulen bekannt, die aus der IQF-Förderlinie "Zentren für Beratung" Landesmittel erhalten werden. Hier konnte sich die Pädagogische Hochschule Karlsruhe mit dem Konzept eines "Studien-Service-Zentrums" durchsetzen. Das Studien-Service-Zentrum wird die gemeinsame Anlaufstelle für alle Geschäfte der Studienabteilung, des Prüfungsamts, des Zentrums für Schulpraktische Studien sowie des Akademischen Auslandsamts sein.

Es soll in Zukunft als zentrale Dienstleistungseinheit die Erstanlaufstelle für Studierende und Lehrende in allen Studienbelangen sein und auch Beratungstermine bei der Gleichstellungsbeauftragten und bei der neu aufzubauenden akademischen Laufbahnberatung vermitteln. Die Fördersumme beträgt 250.000 Euro. Die Eröffnung des "Studien-Service-Zentrums" ist für das Sommersemester 2013 geplant.

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