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Karlsruhe Abschied für Horst Hippler: "KIT wird immer Elite bleiben"

Beinahe hätte Horst Hippler die 20 Dienstjahre in Karlsruhe voll gemacht - wäre er nicht kurz vor dem Jubiläum nach Bonn gegangen: Das KIT hat sich am Dienstagabend mit einer Feier von seinem langjährigen Präsidenten und Gründungsmitglied verabschiedet. Dieser war im April 2012 zum Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz gewählt worden.

Nach einer Übergangszeit hatte Horst Hippler das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im September 2012 Richtung Bonn verlassen. Dort nimmt er seither hauptamtlich den Vorsitz der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wahr.

Margret Mergen: "Sie haben viel bewegt"

Das KIT ehrte Hippler bei der Abschiedsfeier für seine Verdienste beim Fusionsprozess sowie als Präsident neben Eberhard Umbach als Doppelspitze. Der gebürtige Göttinger war 1993 einem Ruf an die Technische Universität Karlsruhe gefolgt und war bei der Gründung des KIT maßgeblich an der Konzeptionierung beteiligt.

Erste Bürgermeisterin Margret Mergen forderte Hippler in ihrer Rede auf, seinen Prinzipien auch in Bonn treu zu bleiben. "Die breite Masse fördern, aber auch die Spitze fordern", so Mergen. Hippler habe einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass Karlsruhe neben der Stadt des Rechts zum Beispiel auch als Stadt der Wissenschaft und Innovation wahrgenommen werde. "Sie haben viel bewegt", sagte sie anerkennend.

"Freue mich auf Wochenenden in Karlsruhe"

Horst Hippler selbst war es zwar schwer gefallen, das KIT zu verlassen. "Nach fast 20 Jahren war es aber auch an der Zeit, den Stab abzugeben", erklärte er im Gespräch mit ka-news. Er sei nicht nach Bonn gezogen, sondern wohne weiterhin mit seiner Familie in Karlsruhe und fühle sich der Stadt und dem KIT verbunden. "Ich war immer schon viel unterwegs unter der Woche, auch in meiner Zeit am KIT. Nun bin ich eben in Bonn und freue mich auf ein schönes Wochenende in der Fächerstadt", so Hippler.

Das KIT hält der ehemalige Präsident für eine der besten Einrichtungen, die die deutsche Hochschullandschaft zu bieten habe. Auch wenn man beim letzten Durchgang des Exzellenzclusters keinen Erfolg gehabt habe, werde die Karlsruher Hochschule immer Elite bleiben, so Hippler.

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Kommentare (5)
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  • unbekannt
    (297 Beiträge)

    23.01.2013 13:32 Uhr
    KITT ist Kult!
    Aber auch dank David Hesslhoff!
    Mikel wir haben ein Problem!

    HIER regiert der KSC!
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  •   80er
    (5581 Beiträge)

    23.01.2013 16:22 Uhr
    Ne,.....
    ....der KSC regiert nicht. Und du solltest dich besser nicht über Hochschulthemen äußern. Ist nicht deine Rolle.
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  •   Gelbsocke
    (3952 Beiträge)

    23.01.2013 13:11 Uhr
    Meiner Meinung nach haben andere wie
    Sigmar Wittig und die Presseabteilung unter Frau Zuber-Knost das KIT erst möglich gemacht aber genießen Sie die Lorbeeren Herr Hippler.
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    23.01.2013 20:55 Uhr
    GasturbinenWittig
    Und ChemieFenske. Und MatheViesel. Und PhysikWühl. Und TMSchnack. Und MKLHaller. Und GiessereiMüller. Und ThermoErnst. Und mein Spezialfreund MeschundRegelMesch.

    Und über allen schwebend, fast zum Infarkt geärgert mit den Papierfliegern:

    Professor Grimm und sein Assi Herr Buksch. 'Hörr Boksch, göben sö mör mal das Parlöllenlöneal!'

    Der Grimm war ein Held der Darstellenden Geometrie und so richtig cool.

    Und Mesch war ein arroganter A.....
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    23.01.2013 22:18 Uhr
    Drei Möglichkeiten
    1. Kein ka-newsler User hat studiert.

    2. Ka-news Kommentatoren sind zu jung

    Paule, sach doch wat!
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