Karlsruhe 176 Tera-Flop/s: KIT verteilt Rechnerleistung ins ganze Land

Das Hochleistungsrechner-System "bwUniCluster" ist am Montag am KIT in Betrieb gegangen. Es ist das erste zentrale System für eine flächendeckende Grundversorgung der baden-württembergischen Universitäten und Hochschulen mit Hochleistungsrechnerkapazität. Seine Leistung von 176 Tera-Flop/s entspricht der von 5.000 breitbandig miteinander vernetzten High-End-PCs.

Der Rechner ist Teil des baden-württembergischen Landeskonzepts "bwHPC" für das Hoch- und Höchstleistungsrechnen in Forschung und Lehre, wie das KIT mitteilt.

Die Universitäten und weitere Einrichtungen des Landes haben gemeinschaftlich Konzepte entwickelt, die auf dem Prinzip einer kooperativen Bereitstellung und Nutzung von Ressourcen und Diensten basieren, um so Wissenschaftler und Studierende im Land bestmöglich unterstützen zu können. "Der bwUniCluster als Teil der landesweiten Konzeption ersetzt und ergänzt die lokalen Hochleistungsrechner-Ressourcen an den Landesuniversitäten und ermöglicht so ein arbeitsteiliges und effizienteres Vorgehen", erklärt Holger Marten, Abteilungsleiter am Steinbuch Centre for Computing (SCC) für Wissenschaftliches Rechnen und Simulation.

Die Investitionskosten betragen rund vier Millionen Euro und werden so wie die Betriebskosten je hälftig vom Land und den neun beteiligten Landesuniversitäten getragen.

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