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Karlsruhe Unfall in der Oststadt: Straßenbahn fährt auf Auto auf

Wie die Polizei in einer berichtet, ist es am Dienstagmorgen in der an der Ecke Tullastraße/Haid-und-Neu-Straße gegen 9.15 Uhr zu einem Unfall gekommen. Eine Straßenbahn war auf ein vorausfahrendes Auto aufgefahren.

Wie es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch unklar. Gegenüber ka-news sprechen die Einsatzkräfte vor Ort von einem Auffahrunfall. Eine Person soll sich leichte Verletzungen zugezogen haben.

Laut Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) müssen mehrere Linien aktuell Umleitung fahren. Nach Angaben auf der Homepage des Verkehrsverbunds werden die Linien 4 und 5 von der Stadt kommend in den Betriebshof Tullastraße umgeleitet. Die Linie S2 fährt aufgrund der Baustelle in der Tullastraße keine Umleitung. Ein SEV ist zwischen Tullastraße und Waldstadt mit Bus und Taxen eingerichtet. Der KVV rechnet mit einem Störungsende gegen 10 Uhr. 

 

Aktualisierung, 13.45 Uhr:

Eine verletzte Person sowie ein Sachschaden von mehreren tausend Euro sind die Bilanz eines Auffahrunfalls mit Beteiligung einer Straßenbahn, der sich am Dienstagmorgen in Karlsruhe ereignete. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei geriet der Fahrzeugverkehr kurz nach 9 Uhr auf der Haid-und-Neu-Straße in südwestlicher Richtung zwischen der Tullastraße und dem Karl-Wilhelm-Platz ins Stocken.

Der 38-jährige Fahrer einer Straßenbahn erkannte dies zu spät und fuhr auf den vorausfahrenden BMW einer 44-Jährigen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW zusätzlich auf den davor stehenden VW eines 58-Jährigen geschoben. Bei der Kollision erlitt die BMW-Fahrerin leichte Verletzungen. Alarmierte Rettungskräfte versorgten die Frau zunächst vor Ort und brachten sie anschließend in ein Krankenhaus.

Der Straßenbahnführer sowie seine Passagiere blieben ebenso wie der 58-Jährige unverletzt. An der Straßenbahn sowie am BMW entstand ein Sachschaden in Höhe von jeweils etwa 10.000 Euro. Der Schaden am VW beläuft sich auf zirka 5.000 Euro. Bis zur vollständigen Räumung der Unfallstelle gegen 10 Uhr kam es auf der Haid-und-Neu-Straße zu Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr.

Mehr zum Thema
Straßenbahnunfälle in Karlsruhe: Unfälle, Umleitungen, Verspätungen - aktuelle Nachrichten zur Verkehrslage im AVG-, VBK- und KVV-Netz in Karlsruhe.
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Kommentare (16)
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  •   karlsruher1955
    (897 Beiträge)

    19.07.2017 07:29 Uhr
    Strom geben, klingeln und dann bremsen
    das ist das Motto der meisten Strassenbahnfahrer- innen. Darin liegt Karlsruhe bundesweit mit an der Spitze
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  • unbekannt
    (2 Beiträge)

    19.07.2017 01:36 Uhr
    Selbst wenn da
    verbotswidrig geparkt wird, kann man nicht einfach den Blick in den Rückspiegel vergessen und mit dem Ausweichen in die Mitte alles blockieren. Ich würde hier sagen: geteilte Schuld!
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  • unbekannt
    (2 Beiträge)

    19.07.2017 01:17 Uhr
    Was tun die PKW
    überhaupt auf den Schienen? Klar ist das ein Auffahren durch die Bahn, aber die PKW sollten doch wohl eigentlich das Gleis freihalten.
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  •   bier2
    (622 Beiträge)

    19.07.2017 11:20 Uhr
    die Autos fahren auf dem Gleis da
    auf der Straße Autos parken, das ist dort erlaubt...
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  •   VielVorNixDahinter
    (82 Beiträge)

    18.07.2017 19:26 Uhr
    Genau: Kopf ab, kreuzige ihn usw.
    Ball flach halten. Es gibt Betriebsdaten der Straßenbahn. Es gibt Gutachter, die den Sachverhalt klären - und dann Gerichte, die weiteres entscheiden. Im Übrigen gibt es ein Arbeitsrecht. Ich halte von der Rechtsprechung im Einzelfall nicht unbedingt viel, es gibt sehr karierte Urteile. Aber wenn Gerichte auf Schilderungen in ka-news-Artikeln angewiesen wären - ich glaube ich müsste auswandern.
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  •   Aussie
    (545 Beiträge)

    18.07.2017 15:14 Uhr
    Auweia
    Da dürfte ein Straßenbahnfahrer seinen letzten Arbeitstag gehabt haben!
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  •   heaven
    (796 Beiträge)

    18.07.2017 19:55 Uhr
    Soo schnell
    wird der Fahrer nicht entlassen
    Zitat von Aussie Da dürfte ein Straßenbahnfahrer seinen letzten Arbeitstag gehabt haben

    Ein "Ernstes Gespräch", Eintrag in die Personalakte vielleicht noch eine Abmahnung und der Fahrer ist wieder mit der "Gelben" unterwegs. Wenn er schon länger bei den VBK ist passiert ihm sowieso nicht viel.
    Zivilrechtlich sieht's natürlich etwas anders aus, hier wird er behandelt wie jeder andere Verkehrsteilnehmer auch.
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  •   betablocker
    (945 Beiträge)

    18.07.2017 15:55 Uhr
    Die Geschichte
    ist zwar unerfreulich, aber eine Kündigung rechtfertigt sie sicher nicht.
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  •   Route66
    (859 Beiträge)

    18.07.2017 15:54 Uhr
    Warum?
    Verliert man in Australien seinen Job wenn man einen Fehler gemacht hat? Der Fahrer muss nur kurz durch einen Fahrgast abgelenkt sein und zack ist es passiert. Das geht ganz schnell. Ach ja *Augenverzücktverdreh, mit selbstfahrenden Strassenbahnen würde so etwas natürlich nicht passieren. Allerdings wäre dann der Fahrer eh schon arbeitslos. (Satire aus)
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  •   Aussie
    (545 Beiträge)

    18.07.2017 16:45 Uhr
    @Route66
    Bei verschuldeten Schäden dieser Größenordnung ist der Job wahrscheinlich weg.
    Kündigungsschutz in deutschem Sinne ist hier ein Fremdwort. Kündigungsfrist ist zwischen 1 und maximal 4 Wochen und eine Kündigung muss noch nicht mal begründet werden.
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