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Karlsruhe Unfall in Karlsruhe: Bahnen kollidieren in der Kaiserallee

Am Donnerstagabend kam es bei der Haltestelle Yorckstraße zu einem Straßenbahnunfall. Zwei Bahnen sind zusammengestoßen. Nach ersten Informationen der Polizei ist niemand verletzt worden.

Am frühen Donnerstagabend, gegen 17 Uhr, kam es an der Ecke Kaiserallee und Blücherstraße zu einem Straßenbahnunfall. Wie die Polizei berichtet, sind zwei Bahnen kollidiert. In einer ersten Meldung wurde noch berichtet, dass eine Bahn aus den Schienen gesprungen sei. Diese Nachricht wurde aber nur kurze Zeit später wieder zurückgezogen: Nach neusten Erkenntnissen ist keine Bahn entgleist. Ebenfalls wurden bislang keine verletzten Menschen gemeldet.

Informationen von den Verkehrsbetrieben Karlsruhe gibt es noch nicht. Unklar ist auch, wie die Bahnen auf der Strecke umgeleitet werden.

Aktualisierung, 17.22 Uhr

Wie ein Sprecher der Verkehrsbetriebe auf Anfrage von ka-news mitteilt, fahren die Bahnen derzeit über Entenfang, Mühlburger Feld, Sophienstraße, Schillerstraße beziehungsweise in umgekehrter Richtung eine Umleitung. Die Störung soll nach aktuell Informationen etwa bis 18 Uhr andauern. Die Linien 2, 6, S1, S11, S2, S5 und S52 werden umgeleitet.

Aktualisierung, 17.48 Uhr

Vor Ort stellt sich die Situation wie folgt dar: Eine Bahn der Linie S2 war in Richtung Entenfang unterwegs. An der Haltestelle Yorckstraße kam es dann zur Kollision mit einer Bahn der Linie S1/S11, welche aus der Blücherstraße gerade in die Kaiserallee eingebogen ist. Wie es zum Unfall kommen konnte, ist derzeit noch nicht klar.

Aktualisierung, 19.05 Uhr

Laut Angaben der Verkehrsbetriebe Karlsruhe, ist die Störung aufgrund des Straßenbahnunfalls auf den Linien 2, 6, S1, S11, S2, S5 und S52 im Bereich der Kaiserallee inzwischen beendet. Es kann allerdings noch zu Verspätungen und Fahrtausfällen kommen.

Aktualisierung: Freitag, 17. November, 8.21 Uhr

Am Abend gab die Polizei noch mehr Details zum Unfallhergang bekannt: Eine aus der Blücherstraße in die Kaiserallee in Richtung Mühlburger Tor einbiegende Straßenbahn streifte eine noch im Haltestellenbereich Yorckstraße stehende Straßenbahn mit Fahrtrichtung Entenfang. Bei der Streifkollision entstand Sachschaden in Höhe von zirka 70.000 Euro. Menschen wurden nicht verletzt. Der Verkehr wurde im Kreuzungsbereich Kaiserallee/Blücherstraße erheblich beeinträchtigt, eine allgemeine Verkehrsfreigabe war gegen 18.30 Uhr möglich.

Mehr zum Thema
Straßenbahnunfälle in Karlsruhe: Unfälle, Umleitungen, Verspätungen - aktuelle Nachrichten zur Verkehrslage im AVG-, VBK- und KVV-Netz in Karlsruhe.
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Kommentare (21)
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  •   LJ_Skinny
    (183 Beiträge)

    17.11.2017 09:08 Uhr
    Umleitung über Kriegsstrasse
    Wenn wie in den Tagen eine Umleitung der Bahnen über die Kriegsstrasse gefahren werden muss, dann bricht dort der Verkehr völlig zusammen. Für die 4 Ampeln am Weinbrennerplatz kann es dann schon mal 30min brauchen. Das Problem die Vorrangschaltung der Ampel für die Bahnen. Da fahren 4-5 Bahnen durch und die Autos warten gut mal 5 Min. Dann gibt es eine kurze Grünphase, die reicht dann für 2 Autos, weil die Bahnen in Schlangen in der einspurigen Kriegsstrasse stehen und ein Rückstau entsteht. Kann man da keinen anderen Ersatzplan fahren als ALLE Bahnen durch das Nadelöhr zu schicken?!
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  •   mueck
    (9578 Beiträge)

    17.11.2017 12:04 Uhr
    Nein
    !
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  •   müllermeier
    (26 Beiträge)

    17.11.2017 08:36 Uhr
    70.000 Euro Schaden
    waren es dieses Mal, wird bestimmt beim nächsten ähnlichen Unfall getoppt. Aber kein Problem - dann werden die Fahrpreise eben vierteljährlich erhöht , wir Karlsruher nehmen ja alles widerspruchslos an.
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  •   müllermeier
    (26 Beiträge)

    17.11.2017 08:28 Uhr
    Das kommt davon....
    immer mehr und immer längere Wagen für die "Aussenbezirke" und immer mehr "Hilfs-Wagenführer", die weder richtig ausgebildet sind noch genügend Routine bekommen.
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  •   silberahorn
    (9504 Beiträge)

    17.11.2017 07:05 Uhr
    Zusammengeprallt,
    wie es in der Überschrift steht, sind sie nicht. Eine Bahn hat beim Abbiegen eine andere Bahn, die zu weit in der Kurve stand , gestreift.
    Natürlich fragt man sich, wie das sein kann, wenn doch z.B. im Nadelöhr der Kriegstraße die Bahn so lange stehen bleibt, bis Autos abgeschleppt werden, und das obwohl ersichtlich ist, dass ausreichend Platz wäre vorbeizufahren und das sogar ohne Schrammen. Dort geht es sogar nur gerade aus.
    Bei einer Abbiegung, kann ein Fahrer aber durchaus denken, dass der Abstand noch reicht, weil das vorne bei ihm danach aussieht. Das Problem liegt bei einer Kurve aber darin, dass ein langer Wagen nicht kreisrund gekrümmt fährt. Es gibt einige Stelllen in Karlsruhe, wo ich sogar als noch richtig stehender Fußgänger einen Schritt zurück gehe, wenn eine Bahn mit langen Wagen um die Ecke muss.
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  •   BMWFahrer
    (100 Beiträge)

    17.11.2017 10:17 Uhr
    Zusammenstoß
    hiernach https://de.wikipedia.org/wiki/Gef%C3%A4hrliches_Ereignis wäre "Zusammenstoß" richtig
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  •   Waterman
    (6073 Beiträge)

    17.11.2017 13:37 Uhr
    Lt. Aktualisierung: Freitag, 17. November, 8.21 Uhr
    Streifkollision
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  •   richard
    (192 Beiträge)

    17.11.2017 03:48 Uhr
    Sachbericht
    Ich denke das heute kein Bus oder Strabfahrer gegen die StVO fährt bzw. gegen die BO Strab BO Kraft verstößt
    Soweit bekannt ist stehen alle Fahrzeuge der VBK und AVG in der modernen Grossleitstelle in der Tullastr. unter absoluter Kontrolle.
    Wenn Weichenbilder plötzlich Dunkel sind.
    Bremsmagneten nicht funktionieren.
    Oder ZB (Zwangsbremsungen) ausgelöst werden oder auch nicht. (neue Bahnen war bei KA-News )

    Fahrer ist der letzte im Glied und kann nur das tun was in seiner Verantwortung liegt.
    Auch im Bus u. Strab gilt Sparen, Sparen, Sparen und nochmal Sparen so wie im Krankenhaus auch siehe Notaufnahme.

    Wozu führt das:
    Lange Dienste
    Überstunden
    Druck auf das Personal
    Geringer Personalstand

    Das KA Modell soll glänzen.
    Bedenken die Verantwortlichen (Geschäftsführer, Abteilungsleiter, Hauptabteilungsleiter, OBs und Stadträte) das es hier um Menschen geht.
    Kaputt Sparen zu welchem Preis?
    Hier sind Menschen unterwegs keine Güter.
    Das Zauberwort heißt Geld und Verantwortung.
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  •   albigermany
    (3 Beiträge)

    18.11.2017 10:18 Uhr
    Sparen
    Das mag ja alles stimmen,
    Da wir definitiv am falschen Ende gespart.
    Aber Tatsache ist das ein strab Fahrer die haltelinie überfahren hat, und dadurch das Ereignis passiert ist. So etwas darf nicht passieren.. mit einem Pkw darf man auch nicht in einer Kreuzung stehen bleiben.
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  •   myopinions
    (855 Beiträge)

    16.11.2017 23:43 Uhr
    ...................vielleicht sollte man
    ganz einfach die Augen aufmachen und den Verkehr beobachten!?!?
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