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Karlsruhe Umleitung und Stillstand am Durlacher Tor: Notarzt-Einsatz beeinträchtigte Bahnverkehr am Freitagmittag

Am Durlacher Tor ging gegen 12 Uhr am Freitagmittag stadteinwärts eine halbe Stunde lang nichts mehr. Bahnen wurden ab der Tullastraße über die Südost-Strecke umgeleitet. In den Bahnen am Ort des Geschehens mussten die Fahrgäste etwas Geduld mitbringen.

Die Türen konnten während des kurzen Bahn-Staus nicht geöffnet werden, zu gefährlich wäre der Ausstieg für die Fahrgäste geworden: Entlang der Bahnstrecke an der Durlacher Allee führt ebenfalls der Fahrstreifen für die Autofahrer. In den stillstehenden Bahnen blieben die Fahrgäste entspannt:  "Sind wir mal froh, dass wir nicht den Krankenwagen benötigen", hörte man sich die Fahrgäste unterhalten. 

Von der Umleitung waren die Linien 1, 2, S4, S5, S51, S7 und S8 betroffen. Das teilt der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) auf Twitter mit. Die Gegenrichtung - stadtauswärts in Fahrtrichtung Tullastraße - war nicht beeinträchtigt.

Ursache der Umleitung war ein Krankenwageneinsatz am Durlacher Tor, welche die Gleise stadteinwärts blockierte. Gegen 12.30 Uhr war der Einsatz beendet, die stehenden Bahnen am Durlacher Tor konnten ihre Fahrt fortsetzen. Vereinzelt konnte es laut KVV noch zu Verspätungen kommen.

Bild: Screenshot Webcam

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  •   Berty87
    (792 Beiträge)

    28.02.2020 17:24 Uhr
    Kann
    Der RTW sich nicht so hinstellen das dieser die Bahnen nicht blokiert
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  •   kunvivanto
    (131 Beiträge)

    28.02.2020 17:47 Uhr
    Nicht immer.
    Kommt drauf an, was und wo passiert ist. Darüber schreibt der Bericht ja nichts.
    Wenn z.B. ein Herzanfall bei einem Passagier IN der Bahn passiert, muss ja die ganze Bahn stehen bleiben, bis er herausgeholt ist. Und die Erstversorgung ist in derartigen Notfällen noch am Ort, vor Übernahme in den RTW.
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  •   mueck
    (11517 Beiträge)

    28.02.2020 18:01 Uhr
    !
    Jo, der dusselige Mueck hat es 1998 in der Karlstr. auch schon mal geschafft, ganz ohne wirkliche Fremdeinwirkung o.ä. und auch nicht (obwohl naheliegend) wegen, aber dummerweise genau auf den Schienen vom Rad zu plumpsen. Da Ellenbogen und Knie danach plötzlich ungeahnte Bewegungsspielräume entfalteten, waren mir die Verspätungen der Bahnen in dem Moment auch grad ziemlich schnuppe, bis der RTW mich dort in allen Einzelteilen eingesammelt hat ...

    Trotz fortgesetzter Rüpelradelei (so würden es Autofahrer hinter mir nennen) oder auch gerade deswegen (so würde ich das sehen wollen) war dieser Unfall mein einziger nennenswerter Radunfall ...
    Es geht eben nix über vorausschauende Fahrweise!
    Aber wehe, der dusselige Mueck vergisst das mal ... *flöt* zwinkern
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