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Karlsruhe Umfrageergebnis: Tramunfälle verhindern - Ampeln, Bimmeln, Verantwortung

In Karlsruhe kommt es häufig zu Straßenbahnunfällen. Um dem entgegen zu wirken widmen sich Stadträte, Polizei und die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) der Frage, mit welchen Maßnahmen solche Unfälle in Zukunft verhindert werden können. Deshalb wollten wir wissen: Welche Maßnahmen halten Sie für sinnvoll?

In einer Verbesserung der Ampelanlagen, zum Beispiel durch kürzere Rotlichtphasen oder einen Countdown, sehen 17,57 Prozent der Umfragteilnehmer eine gute Möglichkeit, um den Straßenbahnunfällen vorzubeugen. Weitere 14,43 Prozent würden ein Bimmeln der Bahnen beim Anfahren für sinnvoll halten.

"Eigenverantwortung stärken"

Für 13,74 Prozent der Teilnehmer unserer nicht repräsentativen Umfrage steht eine bessere Prävention und Schulung der Verkehrsteilnehmer im Vordergrund. Auch Leser mueck weist darauf hin: "Der Ansatz der VBK bzgl. Prävention ist ein wichtiger Baustein. Die Eigenverantwortung muss gestärkt werden."

"Abweiser" und andere technische Änderungen der Bahnen befürworten insgesamt 11,13 Prozent. Das Sichern von Fußgängerüberwegen durch Umlaufgitter scheint für 10,61 Prozent eine gute Maßnahme zu sein. Außerdem unterstüzen 7,48 Prozent die Verringerung der Geschwindigkeit, 6,61 Prozent Signaltöne an den Haltestellen und 4 Prozent einen Austausch mit anderen Städten. Schließlich halten 14,43 Prozent keine der genannten Maßnahmen für sinnvoll.

Die Zukunft der Cent-Münzen

Die EU-Kommission stellt die Ein- und Zwei-Cent-Münzen auf den Prüfstand. Aufgrund steigender Rohstoffpreise sei die Herstellung von Kupfermünzen ein Verlustgeschäft. Daher wollen wir diesmal von Ihnen wissen: Soll die EU Ein- und Zwei-Cent-Münzen abschaffen?

Siehe auch:

Ideensammlung "Wie kann man Zusammenstöße von Fußgängern und Straßenbahnen verhindern?"

Straßenbahnunfälle verhindern: Karlsruher startet Online-Ideensammlung

Straßenbahnunfälle in Karlsruhe: Stadträte warten weiter auf 10-Jahres-Statistik

Karlsruher Unfall-Statistik 2012: Mehr Verkehrstote und Straßenbahnunfälle

Alles zum Thema Straßenbahnunfälle auf ka-news.de

Die Stellungnahme der Stadt auf die Anfrage der Grünen gibt's hier (Link führt zu PDF-Datei)

Mehr zum Thema
Straßenbahnunfälle in Karlsruhe: Unfälle, Umleitungen, Verspätungen - aktuelle Nachrichten zur Verkehrslage im AVG-, VBK- und KVV-Netz in Karlsruhe.
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Kommentare (8)
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  • unbekannt
    (450 Beiträge)

    15.05.2013 19:41 Uhr
    Ich fände ebenfalls eine Betriebsanweisung sinnvoll
    auf der steht, dass Fahrer generell zu Läuten haben, wenn sie eine Fußgängerquerung befahren und ZEITGLEICH ein Gegenzug die Sicht auf das Gleis von dem zu läutenden Zug verschlechtert.

    Also ungefähr so:

    [img]http://imageshack.us/a/img706/8372/laeuten.png[/img]

    Der blaue Zug, der nach rechts fährt, versperrt die Sicht auf den nach links fahrenden roten Zug, der kurz nach Vorbeifahrt des blauen Zuges den Überweg auch passiert. Weil die Fußgänger den roten Zug aber nur sehr schlecht sehen können, soll dieser unbedingt kurz läuten (nicht weniger als 1 Sekunde).
    Ich hoffe das war soweit verständlich. Das soll aber die einzige Konstellation sein, bei der zusätzlich zu klingeln ist. zwinkern
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  •   LJ_Skinny
    (205 Beiträge)

    22.05.2013 14:04 Uhr
    Anwohner?
    Wo ne Ampel ist, kann auch ein Spiegel hin. Muss mal die Anwohner in Schutz nehmen, die dieses permanente Läuten sicherlich toll finden werden. Zudem auch noch noch Abends oder nachts! Sicher machen ja, aber nicht um jeden Preis! Da gibt es bessere Möglichkeiten, die schon besprochen worden sind.
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  •   LJ_Skinny
    (205 Beiträge)

    22.05.2013 14:09 Uhr
    Nachtrag:
    Vielleicht würde es auch schon reichen mit Schrittgeschwindingkeit sich an die Gefahrenstelle rantasten! Mit dem Auto darf ich auch nicht blindlings über einen Zebrastreifen heizen... Als Fußgänger sollte einem auch klar sein welchen Gefahren man ausgesetzt ist und auch entsprechend handeln. Zu einem Unfall gehören immer 2. Von daher sollte wohl das Verhältnis Fußgänger Bahn verbessert werden.
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  • unbekannt
    (450 Beiträge)

    23.05.2013 23:51 Uhr
    Schrittgeschwindigkeit
    bei solchen Situationen wäre sicher durchaus sinnvoll. Durchsetzbar, einfach umzusetzen und sehr effektiv - aber: Ich halte diese Maßnahme für eher unwahrscheinlich, leider.
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  • unbekannt
    (76 Beiträge)

    15.05.2013 16:13 Uhr
    Läuten beim Anfahren?
    Wieviele Unfälle passieren denn unmittelbar nach dem Anfahren?
    Der ganze Artikel vor der Umfrage war irgendwie wieder Hetze gegen die "bösen Straßenbahnen". - Die meisten der angehängten Kommentare inklusive.
    Wir eine rote Ampel nicht sieht, der sieht auch einen Countdown nicht.
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  • unbekannt
    (3304 Beiträge)

    15.05.2013 19:44 Uhr
    .
    Wer eine Straßenbahn nicht sieht und nicht blind ist, dem ist nicht zu helfen.
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  • unbekannt
    (3577 Beiträge)

    16.05.2013 09:26 Uhr
    man sollte Bahnen mit gelber Warn-Farbe bemalen
    denn gelbe Fahrzeuge fallen bei allen Lichtverhältnissen auf

    Und kein(e) Autofahrer(in) ist so schusselig und rammt eine auf 100 Meter bestens erkennbare gelbe Straßenbahn!
    gaaaaarantiert zwinkern

    Als nächsten Schritt zu mehr Sicherheit im Verkehr wäre dann die Einführung von Rot, Gelb und Orange für Ampeln und Warnblinker. Das kann nun wirklich kein Fußgänger oder Radler mehr übersehen. Und dann wird alles guuuut!

    Was geht noch? Die Nazikeule! Auch im um 987 Jahre verkürzten 1000-jährigen Nazi-Reich gab es Unfälle mit Straßenbahnen. Also gibt es hier Arbeit für die Antifa. Ist doch logisch, oder?
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  • unbekannt
    (72 Beiträge)

    15.05.2013 12:59 Uhr
    Die Polizei
    sollte Rotsündern auch mal belehren.

    Aber die schaun ja meistens weg.
    Seh das ständig
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