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Karlsruhe Straßenbahnunfall in Karlsruhe: Das ist der Stand der Ermittlungen

Die Ermittlungen der Polizei zum schweren Straßenbahn-Unfall am Freitag in der Karlsruher Innenstadt dauern weiter an. Drei Tage nach dem Unglück unweit des Europaplatzes, bei dem 12 Menschen verletzt wurden, ist klar: Ein technischer Defekt kann ausgeschlossen werden. Wie es zum Unfall kam, wie es den Verletzten geht und welcher Schaden entstand - ka-news hat mit der Polizei gesprochen.

Sicher ist mittlerweile, dass ein technischer Defekt als Ursache ausgeschlossen werden kann. Stattdessen habe einer der beiden Fahrer ein Haltesignal übersehen, erklärt ein Sprecher der Karlsruher Polizei im Gespräch mit ka-news. Dabei handele es sich allem Anschein nach um den Fahrer der Linie 3. Die Ermittlungen dauern derzeit jedoch weiter an.

Verletzte großteils ambulant versorgt

Der Sachschaden beläuft sich nach einer gemeinsamen Einschätzung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und der Polizei auf etwa 410.000 Euro. Der Großteil des Schadens entstand an der Niederflurbahn der Linie 3. An der Bahn der Linie 5, auch als "Holzklasse" bekannt, kam es zum Totalschaden. Sie wird nun verschrottet.

Dabei sind die zwölf Verletzten, die nach dem Bahn-Zusammenstoß ärztlich behandelt werden mussten, weitgehend wohl auf. Der Polizeisprecher erklärt: "Elf Personen konnten ambulant versorgt werden. Lediglich eine Person musste mit einer Gehirnerschütterung stationär ins Krankenhaus aufgenommen werden." Ob diese das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen konnte, ist der Polizei nicht bekannt.

Am Freitagmorgen kam es im Bereich Mathystraße/Karlstraße zu einem Zusammenstoß zweier Bahnen der Linien 3 und 5. Durch den heftigen Zusammenstoß entgleiste die Linie 5. Dabei wurden insgesamt zwölf Personen verletzt. Das Gebiet rund um den Unfallort musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

 

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Straßenbahnunfälle in Karlsruhe: Unfälle, Umleitungen, Verspätungen - aktuelle Nachrichten zur Verkehrslage im AVG-, VBK- und KVV-Netz in Karlsruhe.
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