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Karlsruhe Straßenbahnunfälle in Karlsruhe: Was dagegen tun?

2012 gab es in Karlsruhe so viele Unfälle mit Straßenbahnen wie seit sechs Jahren nicht mehr. Das geht aus der Zehn-Jahres-Statistik vor, die jetzt veröffentlicht wurde. Allein in der vergangenen Woche kam es zu drei Straßenbahnunfällen - bei einem starb ein 14-Jähriger. Wie können künftig solche Unfälle verhindert werden? Diese Frage stellen sich Stadträte, Polizei und die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK). Auch ein ka-news-Leser sammelte online Vorschläge, die vielleicht helfen können, die Zahl der Unfälle zu reduzieren.

Innerhalb eines Jahres haben drei junge Menschen in Karlsruhe ihr Leben bei tragischen Unfällen mit Straßenbahnen verloren. Im Juni 2012 starb ein 18-Jähriger an der Haltestelle Gottesauer Platz. Eine 14-jährige Schülerin wurde im März an der Haltestelle "Altenheim" in Hochstetten von einer Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt. Erst am vergangenen Mittwoch kam für einen14-Jährigen nach einem Straßenbahnunfall in der Thomas-Mann-Straße jede Hilfe zu spät.

Dass Unglücke mit Straßenbahnen in Karlsruhe zugenommen haben, ist nicht nur ein subjektives Empfinden. Das belegenauch Zahlen, die auf Anfrage der Grünen-Gemeinderatsfraktion jetzt veröffentlicht wurden (Link führt zu PDF-Datei auf Stadt-Webseite). Die Stadträte wollten von der Stadtverwaltung wissen, wie sich die Unfallzahlen von Straßenbahnen im Verlauf der letzten zehn Jahre entwickelt haben. Der Punkt wurde zweimal von der Tagesordnung gestrichen, da der Verwaltung nicht alle Zahlen rechtzeitig vorlagen, um die Anfrage beantworten zu können. Vor der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend liegt die Zehn-Jahres-Statistik nun vor.

Mehr Straßenbahnunfälle - vor allem mit Fußgängern

Demnach gab es im Jahr 2012 so viele Straßenbahnunfälle wie seit sechs Jahren nicht mehr. So stieg die Gesamtzahl der Unfälle mit Straßenbahnbeteiligung gegenüber 2011 um 15,2 Prozent auf 144 Unfälle an - im Schnitt alle 2,5 Tage ein Unfall. Bei der Zahl der Straßenbahnunfälle mit Personenschaden war gegenüber dem Vorjahr ein deutlicher Anstieg um 23,3 Prozent von 60 auf 74 feststellbar. Ein Mensch starb, 93 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die meisten Unfälle passierten mit Pkw (78) und Fußgängern (31). Neunmal waren Radfahrer beteiligt. Vor allem bei Unfällen mit Fußgängern ist laut Statistik ein Anstieg zu verzeichnen. Seit 2003 waren nie mehr Fußgänger an Unfällen mit Straßenbahnen beteiligt, als im vergangenen Jahr.

Besonders oft kommt es demnach an der Lameystraße/Hardtstraße (häufige Ursache: durch Verkehrszeichen verbotenes Linksabbiegen übers Gleis), der Karlstraße/Amalienstraße (häufige Ursache: durch Verkehrszeichen verbotenes Linksabbiegen übers Gleis) und dem Knoten Hirtenweg/Haid-und Neu-Straße (häufige Ursache: Missachtung des Rotlichts am Bahnübergang) zu Unfällen.

Häufige Ursache: Unachtsamkeit und Regelmissachtung

"Die Ursachen liegen hauptsächlich in der Missachtung von konkreten, in aller Regel vor Ort auch entsprechend verdeutlichten Verkehrsvorschriften", so die Stadtverwaltung in ihrer Stellungnahme. Darunter seien zum Beispiel die Missachtung von Verkehrszeichen wie Abbiegeverboten oder Signalregelungen. Eine weitere häufige Unfallursache liege in allgemeiner Unachtsamkeit wie Unaufmerksamkeit und Ablenkung, beispielsweise durch Ohrhörer.

"Gibt es Unterschiede zwischen signalgesicherten Übergängen, solchen mit Umlaufsperren und völlig freien Übergängen?", wollten die Grünen weiter wissen. Nach Einschätzung der Experten sei es schwierig, hier signifikante Unterschiede belastbar zu belegen, da hier nicht nur Überwege als solche zu zählen, sondern diese mit der Zahl der jeweiligen Nutzer zu gewichten seien. Insoweit wird die Frage, welche Sicherung (mit Signalanlage oder durch Umlaufgitter) jeweils sicherer ist, letztlich nur konkret örtlich entschieden werden können. Nach Einschätzung der Polizei werden tendenziell an Stellen mit Umlaufgittern weniger Gefahren gesehen als an solchen, die signalgeregelt sind, heißt es weiter.

"Unfälle können zuvorderst durch mehr Verkehrsdisziplin vermieden werden", so die Stadt. Verkehrsgerechtes Verhalten werde aber auch dadurch gefördert, dass es Verkehrsteilnehmern möglichst leicht gemacht werde, sich richtig zu verhalten. Dazu werde jede unfallauffällige Stelle von "Amts wegen" untersucht und auf Abhilfemöglichkeiten hin analysiert. "Hierzu beraten sich regelmäßig Polizei, Ordnungsamt, Tiefbauamt und VBK in verschiedenen Gremien, insbesondere zu nennen sind hier die Verkehrsrunde (einmal pro Woche) und die Unfallkommission (mehrmals im Jahr)", heißt es weiter.

ka-news-Leser übergibt Online-Ideensammlung an VBK

Doch nicht nur die Politik beschäftigt sich mit dem Thema. Auch Bürger und ka-news-Leser machen sich ihre Gedanken. So suchte der Karlsruher Tobias Ruck per Online-Ideensammlung nach Wegen, wie man Zusammenstöße von Fußgängern und Straßenbahnen künftig besser vermeiden kann. Den Ausschlag für die Ideensammlung gab ein Artikel auf ka-news über die Anfrage der Grünen nach einer Zehn-Jahres-Statistik zu den Straßenbahnunfällen in Karlsruhe.

Unter der Überschrift "Wie kann man Zusammenstöße von Fußgängern und Straßenbahnen verhindern?" konnte hier jeder nicht nur Ideen beisteuern, sondern auch Pro- und Contra-Argumente zu den einzelnen Vorschlägen eintragen und sich per Online-Voting für einen bestimmten Vorschlag aussprechen. "Vor allem möchte ich damit die Menschen zum Nachdenken über die Gefahren anregen und sie dafür sensibilisieren", so Ruck vor ein paar Wochen gegenüber ka-news. Die Abstimmung ist nun beendet. Ruck hat die Ideen und Bewertungen zusammengefasst und will diese an die Verkehrsbetriebe weitergeben.

Ampelschaltungen ändern, Geschwindigkeit verringern und Bimmeln

Insgesamt wurden 82 Ideen gesammelt und diskutiert. So werden unter anderem eine bessere Schulung der Verkehrsteilnehmer, eine Verbesserung der Ampelanlagen, aber auch technische Änderungen bei den Bahnen vorgeschlagen, um im Falle eines Unfalls den Schaden zu minimieren. Es sollten an allen Bahnen "Abweiser" angebracht werden, lautet beispielsweise ein Vorschlag. Dadurch soll verhindert werden, dass Menschen unter die Räder kommen. Auch sollte sich die Stadt mit anderen Kommunen über deren Erfahrungen mit dem Bahnverkehr austauschen. Zudem wird eine Verringerung der Fahrgeschwindigkeit der Bahnen vorgeschlagen. Ein anderer Teilnehmer findet, dass die Bahnen vor dem Anfahren ein Klingelzeichen abgeben sollten. Auch Signaltöne an den Haltestellen, eine "Countdown"-Anzeige an den Ampeln sowie keine "unnötige Rotphase für Fußgänger", damit diese nicht grundlos Ewigkeiten auf das Signal warten müssen und es noch ernst genommen wird, sind unter den Vorschlägen.

"Es wäre wünschenswert, dass alle Parteien, die Einfluss auf die Verkehrssicherheit in Karlsruhe haben, die Ideenliste hinsichtlich Realisierbarkeit und Sinnhaftigkeit prüfen. Darüber hinaus sind sicher alle Teilnehmer der Ideensammlung daran interessiert, dass ihre Arbeit durch Prüfung, Bewertung und gegebenenfalls auch Maßnahmen anerkannt wird", so Ruck.Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) hatten gegenüber ka-news verlauten lassen, die Vorschläge prüfen zu wollen.Unfälle zu vermeiden sei das wichtigste Ziel aller Verkehrsteilnehmer. Entsprechend werde man sich auch die jetzt online gestellten Ideen "genau anschauen und prüfen, ob und wie man diese Vorschläge umsetzen kann", so ein VBK-Sprecher im April auf ka-news-Anfrage.

VBK will Expertenrunde zum Thema Präventionsarbeit einberufen

Die VBK haben zudem auf ihrer Webseite angekündigt, dass sie eine Expertenrunde zum Thema Präventionsarbeit einberufen wollen. Dabei sollen den Fragen "Wie können wir bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Gefahrenbewusstsein schärfen?" und "Wie können wir ihnen klarmachen, dass es unausweichlich ist, mit offenen Augen und Ohren entlang von Schienen unterwegs zu sein oder sie zu queren?" nachgegangen werden.

Das tragische Schicksal des 14-jährigen Jugendlichen, der am vergangenen Mittwoch im Gleisbereich der Thomas-Mann-Straße tödlich verunglückt ist, zeige, dass noch mehr Präventionsarbeit vonnöten sei, um solche Unfälle zu verhindern, heißt es dort.  Walter Casazza, Geschäftsführer der VBK, möchte daher in einer Expertenrunde Wissen bündeln und Ideen zusammentragen, wie Aufklärung aussehen könnte und an welchen Stellen sie geleistet werden soll.

"Ich hoffe auf Vorschläge vom Stadtjugendausschuss, von der Polizei, von Elternvertretern und von den Jugendlichen selbst. Gemeinsam können wir daran arbeiten aussagekräftige Konzepte zu entwickeln und breite Präsenz zeigen", wird Casazza zitiert. Den VBK gehe es auch um die Frage, wie Jugendliche und junge Erwachsene erreicht werden könnten. "Wir müssen sie in den Schulen, der Uni, aber auch in ihrem Freizeitumfeld ansprechen", sagt Casazza. In den kommenden Tagen werden laut VBK Einladungen an die entsprechenden Vertreter aus den unterschiedlichsten Bereichen verschickt, um so schnell tätig werden zu können.

Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) bietet in Zusammenarbeit mit der Abteilung Verkehrserziehung der Karlsruher Polizei bereits seit elf Jahren Präventionsarbeit in fünften Klassen weiterbildender Schulen an. Rund 15 Klassen pro Schuljahr lernen in einer Unterrichtseinheit aus Theorie und Praxis wie sie sich in Bussen und Bahnen sowie entlang von Straßenbahnstrecken richtig verhalten sollen, um sich nicht in Gefahr zu bringen. Präventionsfilme auf der Internetseite des KVV und dem unternehmenseigenen Youtube-Kanal sollen ebenfalls aufklären und Bewusstsein schaffen für die Gefahr, heißt es weiter.

Siehe auch:

Ideensammlung "Wie kann man Zusammenstöße von Fußgängern und Straßenbahnen verhindern?"

Straßenbahnunfälle verhindern: Karlsruher startet Online-Ideensammlung

Straßenbahnunfälle in Karlsruhe: Stadträte warten weiter auf 10-Jahres-Statistik

Karlsruher Unfall-Statistik 2012: Mehr Verkehrstote und Straßenbahnunfälle

Alles zum Thema Straßenbahnunfälle auf ka-news.de

Die Stellungnahme der Stadt auf die Anfrage der Grünen gibt's hier(Link führt zu PDF-Datei)

Mehr zum Thema
Straßenbahnunfälle in Karlsruhe: Unfälle, Umleitungen, Verspätungen - aktuelle Nachrichten zur Verkehrslage im AVG-, VBK- und KVV-Netz in Karlsruhe.
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Kommentare (82)
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  •   goldjunge66
    (215 Beiträge)

    16.05.2013 16:41 Uhr
    Und:
    Es muss erst was passieren, dass was passiert!
    Wie traurig!!!!
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  • unbekannt
    (450 Beiträge)

    16.05.2013 18:31 Uhr
    Leider ja
    Ideen gibt es viele und rein aus finanziellen Gründen würden diese zum Großteil nicht scheitern. Es ist nur eine Frage des Wollens.

    Da kann man nur hoffen, dass man nicht selbst der Fahrer ist, bei dem etwas passiert. Dafür wird es irgendwann einen Kollegen erwischen und der muss mit diesem Schicksalsschlag klar kommen. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie sich mein Leben verändern würde, wenn ich genau wüsste, dass ich ein Menschenleben auf dem Gewissen habe und er nur meinetwegen gestorben ist. Da kann man noch so viel richtig machen und noch so früh bremsen, man wird sich trotzdem immer selbst die Schuld geben und das vermutlich ein Leben lang! Das ist zwar das Berufsrisiko, doch die AVG/VBK könnte dieses zumindest wesentlich verringern anstatt nur zuzuschauen! Ideen gibt's wie gesagt genug und die sind nicht teuer!

    Hoffentlich tut sich nach dieser Ideensammlung nun etwas bei den Verantwortlichen - den Fahrern ihrer Psyche und den hirnlosen "Individualverkehrern" zuliebe.
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  •   goldjunge66
    (215 Beiträge)

    16.05.2013 16:40 Uhr
    Hätten wir Fahrer
    nicht immer unseren 7.Sinn eingeschaltet und auf die Dumm- und Blödheit unserer Mitmenschen rechnened reagiert, in der Statistik würden noch wesentlich mehr Unfälle (mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von tödlichen Ausgängen) aufgeführt sein.
    Meint Ihr, uns macht das noch spass, was hier in KA und Umgebung abgeht?
    Jeder von uns Fahrern (ob VBK, AVG,DB) rettet pro Arbeitstag mindestens ein Menschenleben. Rechnet das mal hoch auf Monat und Jahr!!!
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  •   bimmler
    (8 Beiträge)

    16.05.2013 09:55 Uhr
    Hat hier noch irgendwer Hirn?
    Ich gaub nicht was für einen Schwachsinn hier manche von sich geben!!
    Es gibt doch glasklare Regeln wie ich mich im Strssenverkehr zu verhalten hab. Wenn ich de nicht behersch dann muss ich daheim bleiben. Und wenn ich trotzdem auf die Strasse geh dann muß ich mit den konsequenzen leben.
    Es kann doch nicht sein das ich Tag für Tag als Strabafahrer euren A....rette und wenn ich 2 min zuspät in die Haltestelle einfahr mit nem Mittelfingerbegrüßt werde.
    Und dann bekommen diese Pappnasen hier im Forum noch eine Plattform ihren geistigen Dünnschiss von sich zu geben.
    Verpisst euch oder lernt Regeln!!!
    So jetzt geh ich zum Dienst und werd mich wieder beleidigen lassen und Ä..... retten!!!
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  •   bimmler
    (8 Beiträge)

    16.05.2013 09:50 Uhr
    Hat hier noh irgendwer Hirn?
    Ich gaub nicht was für einen Schwachsinn hier manche von sich geben!!
    Es gibt doch glasklare Regeln wie ich mich im Strssenverkehr zu verhalten hab. Wenn ich de nicht behersch dann muss ich daheim bleiben. Und wenn ich trotzdem auf die Strasse geh dann muß ich mit den konsequenzen leben.
    Es kann doch nicht sein das ich Tag für Tag als Strabafahrer euren A....rette und wenn ich 2 min zuspät in die Haltestelle einfahr mit nem Mittelfingerbegrüßt werde.
    Und dann bekommen diese Pappnasen hier im Forum noch eine Plattform ihren geistigen Dünnschiss von sich zu geben.
    Verpisst euch oder lernt Regeln!!!
    So jetzt geh ich zum Dienst und werd mich wieder beleidigen lassen und Ä..... retten!!!
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  • unbekannt
    (11392 Beiträge)

    14.05.2013 21:16 Uhr
    Selbsr schuld!
    Also in 90 % der Fälle sind doch wirklich die Leute schuld, die vor die Bahn treten oder auf Gleisen wenden.

    Hier wird ja so getan, als würden die Bahnen mit 80 Sachen in den Haltestellenbereich donnern. Ich habe im Stadtgebiet KA noch nie erlebt, daß eine Bahn schneller als 30 (geschätzt) fährt, in der FuZo eher 20... Da sind ja alleine schon die Haltestellen so nah beinander, daß eine Bahn garnicht auf dieses Tempo kommen kann.

    Nun soll für ein paar Idioten die Verkehrsführung geändert werden, wird überlegt wie man Übergänge noch Idiotensicherer machen kann, vielleicht nochmal 20 neue Schilder dazu - wir haben ja nicht schon genug Schilderwald! Jedes neue Hinweisschild ist nach nem halben Jahr veraltet, jede neue Technik entwertet, da eben VIEL zu VIEL geregelt wird. Aber so hats der Deutsche gerne, REGELN, REGELN, REGELN... Zeig mir, wie man den Ar... abwischt, daß ich nichts falsch mache!
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  • unbekannt
    (11392 Beiträge)

    14.05.2013 21:20 Uhr
    echt...
    Leute, ernsthaft, wer es ab einem Alter von etwa 12 Jahren nicht schafft Gleise zu überqueren (körperlich am Stück), der wäre auch zu doof wenn 300 Schilder dortstehen.

    Vor übertreten einer Straße/Gleise ist zu SCHAUEN! Auf den Verkehr, nicht aufs Ei-Fon!

    Und wer bei Rot drüberhuscht, der soll gefälligst ZWEIMAL SCHAUEN und sich auch wirklich vergewissern, daß er sich oder andere nicht gefährdet! Ist das denn so schwer?

    Sekundenanzeiger für Fußgängerampeln... Ja und das hält so einen der Generation "Saublöd und nichts dazugelernt" davon ab? Und überhaupt, wenn ich bei Grün über eine Ampel gehe schaue ich trotzdem noch instinktiv nach links, da ein PKW noch beim Abbiegen einen übersehen könnte...

    (Bei KFZ-Ampeln wäre der Vorschlag nichtmal verkehrt, aber aus anderen Gründen... Der Verkehrsfluß könnte besser erhalten bleiben und wenns lange genug rot ist (ab ca. 20s) könnte man das Auto abstellen, entlastet die Umwelt)...
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  •   Petzi
    (246 Beiträge)

    15.05.2013 12:54 Uhr
    Recht haben Sie...
    ..was sollen mehr Schilder bringen? Diese Vollpfosten beachten die Schilder, die es schon gibt, ja auch nicht. Es hilft nur Augen und Ohren auf und schauen, wohin ich gehe / fahre! Eine Straba kann halt nicht innerhalb von 5 Metern zum Stehen kommen, wenn wiedermal ein Idiot nicht aufpasst. Da muss man dann halt mit "Verlusten" rechnen, so böse das auch klingt.
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  • unbekannt
    (11392 Beiträge)

    14.05.2013 21:24 Uhr
    Wie ja aus dem Bericht hervorgeht...
    ...passieren viele Unfälle, da Autofahrer verbotenerweise wenden bzw. linksabbiegen. Ja ne... Wer so dreist die Verkehrsregeln mißachtet, soll auch den Schaden selber zahlen! Plus 500 Euro Dämlichkeitsabgabe wenns kracht, könnte man auf ein Konto für soziale Zwecke sammeln oder so...

    Wer Regeln derart mißachtet (Noch in der Innenstadt wo eh haufen Verkehr ist!), der mißachtet auch alle anderen Schilder. Und noch mehr Hinweistafeln für die Saublöden á la "Nicht wenden, sonst krachts"... Nur noch mehr Schilderwald der dazu führt, daß Schilder erst recht übersehen werden bzw. an Wertigkeit verlieren - bzw. Wenn man jeden stinknormalen Sachverhalt in Warnschilder faßt - wer nimmt die dann noch für voll?
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  •   Susi76
    (330 Beiträge)

    15.05.2013 09:49 Uhr
    Muss
    dir in allen Punkten RECHT geben.

    Mehr Schilder bringen nichts, die Leute beachten die jetztigen auch schon nicht.

    Und ja, wer so dämlich einen Unfall verschuldet, der sollte die Kosten auch selber tragen. Vielleicht würde DAS ja abschrecken, sämtliche Verkehrsregeln zu brechen?!
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