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Karlsruhe Wohnpotenzial in Karlsruhe: Etwa 2.500 Gebäude in der Fächerstadt könnten mehr Wohnraum schaffen

Mit Hilfe von Luftbildern ermittelt das Liegenschaftsamt Wohnpotenzial in Karlsruhe. Ziel des Projekts, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gefördert wird, ist eine Übersicht über die Innenentwicklungsmöglichkeit im Stadtbereich.

Außerdem wird ein Leitfaden für aktives Flächenmanagement bezuschusst. Dieser sogenannte Aktivierungsleitfaden soll in der ganzen Stadt einsetzbar sein. "Möglichkeiten zur Innenentwicklung bieten etwa Garagenhöfe oder Flächen, die entweder 'minderbebaut' sind oder abweichend genutzt werden", heißt es in der Pressemeldung der Stadt Karlsruhe. 

Zudem geht es laut Stadt um die Aufstockung von Einzelgebäuden oder Wohnanlagen. Die Stadtverwaltung hat rund 2.500 Gebäude mit Wohnpotenzial ausgemacht. Nun sollen weitere Schritte, wie etwa Expertengespräche oder Untersuchungen von Fallbeispielen, folgen. Der Karlsruher Wohnpotenzialflächenatlas (KaWoPa) soll im Herbst 2019 fertig sein. Der Abschluss des gesamten Projektes wird laut Stadt für Anfang 2020 erwartet. 

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  •   stoersender
    (1297 Beiträge)

    15.04.2019 09:02 Uhr
    Und bald
    drohen Enteignungen. Habeck und die Kommunisten wollen hier DDR-Methoden einführen.
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  •   dipfele
    (5360 Beiträge)

    15.04.2019 18:09 Uhr
    Schlimm, schlimm...
    …. wo doch die Kommunisten verboten worden sind.Da seh ich wenig Hoffnung auf DDR-Verhältnisse. Aber immerhin steht die CDU für "Eigentum verpflichtet". Jedenfalls 1948.
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  •   bingobongo
    (274 Beiträge)

    15.04.2019 13:02 Uhr
    "Enteignung"
    Eine "Enteignung" nach westdeutschem Recht bedeutet nicht, dass jemand etwas ohne Entschädigung weggenommen bekommt.

    Bei einer Enteignung ist der Verkehrswert der Sache zu ersetzen.

    Wer kommt gerade auf die hirnrissige Idee, das Bundesland BERLIN (wtf?) hätte genug Geld, um die Deutsche Wohnen zu Enteignen? Womit sollten die das bezahlen?

    Sollten sie auf die Idee kommen, sie hängen ja am Länderfinanzausgleich, dann wird ihnen schön heimgeleuchtet werden.
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  •   Mondgesicht
    (2078 Beiträge)

    15.04.2019 15:04 Uhr
    Enteignung
    ist Enteignung. Da bekommt man etwas gegen seinen Willen weggenommen. Seit Bestehen der Bundesrepublik gab es das nur bei wichtigen Infrastrukturmaßnahmen, z.B. Bau von Straßen und Bahnlinien.

    Aber was jetzt geplant ist, das sind DDR-Methoden. Wohnungen enteignen, um sie dann staatlicherseits an andere zu verteilen. Gegen diese kommunistischen Tendenzen muss es massiven Widerstand geben.
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  •   schmidmi
    (1641 Beiträge)

    16.04.2019 14:52 Uhr
    Ich glaube eher
    bei der Diskussion im Umfeld der Enteignungen geht es nicht, darum, den Wohnraum anders zu verteilen, sondern aktionärsgetriebene Erhöhungen der Mietpreise zu unterbinden. Die betroffenen Firmen sind ja nicht per se gezwungen, die Mieten ständig zu erhöhen. Würden sie es lassen und auf etwas Gewinn verzichten, gäbe es die ganze Diskussion wahrscheinlich nicht. Und noch einmal: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll gleichzeitig der Allgemeinheit dienen und nicht nur dem Geldbeutel der Aktionäre und Firmenchefs!
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  •   bingobongo
    (274 Beiträge)

    15.04.2019 16:09 Uhr
    Falsch
    Nicht nur für Autobahnen oder Schienen.

    Es ist z.B. auch möglich, wenn die Kommune ein Grundstück braucht um darauf im öffentlichen Interesse etwas zu bauen. z.B. ein Feuerwehrhaus auf der Grünen Wiese. Da gibt es oft Landwirte die meinen, sie bekämen Bauplatzpreise für ihren Acker. Eine Enteignung ist dann auch dort möglich.
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  •   andip
    (9693 Beiträge)

    15.04.2019 16:05 Uhr
    Es wird nichts geplant
    Die Enteignung wird von einer Bürgerinitiative gefordert, aber das ist schon alles.
    Keiner der Regierungsverantwortlichen hat vor, das irgendwie umzusetzen.
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  •   Peacemaker
    (423 Beiträge)

    15.04.2019 18:02 Uhr
    Abwarten.
    Die Propaganda bereitet jedenfalls schon mal den Weg dort hin.
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  •   andip
    (9693 Beiträge)

    15.04.2019 12:00 Uhr
    Falsch
    Habeck will nur unbebaute, aber bebaubare, Grundstücke enteignen, keine bereits bestehende Gebäude.
    Die Forderung, die grossen Vermietungsfirmen zu enteignen, stammt von einer Berliner Bürgerinitiative.
    Im Übrigen, auch in der DDR wurden Vermieter nicht enteignet. Die bekamen aber die Mietpreise vorgeschrieben, und der war so niedrig, dass man davon kein Haus anständig erhalten konnte.
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  •   Winston_Smith
    (582 Beiträge)

    15.04.2019 13:41 Uhr
    Nur? Was geht den mein Grundstück an, und das, was ich damit vorhabe?
    Vielleicht will ich seit Jahren drauf eine Wellnesslandschaft mit Pool und einen wunderschönen Garten anlegen lassen - musste halt noch sparen, weil das ja auch nicht ganz billig ist.
    Das ist mein Grundstück, auch wenns 5.000 qm2 groß ist und mein Haus bloss 250 braucht.
    Sind eigentlich alle verrückt geworden?
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