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Karlsruhe Wohnpotenzial in Karlsruhe: Etwa 2.500 Gebäude in der Fächerstadt könnten mehr Wohnraum schaffen

Mit Hilfe von Luftbildern ermittelt das Liegenschaftsamt Wohnpotenzial in Karlsruhe. Ziel des Projekts, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gefördert wird, ist eine Übersicht über die Innenentwicklungsmöglichkeit im Stadtbereich.

Außerdem wird ein Leitfaden für aktives Flächenmanagement bezuschusst. Dieser sogenannte Aktivierungsleitfaden soll in der ganzen Stadt einsetzbar sein. "Möglichkeiten zur Innenentwicklung bieten etwa Garagenhöfe oder Flächen, die entweder 'minderbebaut' sind oder abweichend genutzt werden", heißt es in der Pressemeldung der Stadt Karlsruhe. 

Zudem geht es laut Stadt um die Aufstockung von Einzelgebäuden oder Wohnanlagen. Die Stadtverwaltung hat rund 2.500 Gebäude mit Wohnpotenzial ausgemacht. Nun sollen weitere Schritte, wie etwa Expertengespräche oder Untersuchungen von Fallbeispielen, folgen. Der Karlsruher Wohnpotenzialflächenatlas (KaWoPa) soll im Herbst 2019 fertig sein. Der Abschluss des gesamten Projektes wird laut Stadt für Anfang 2020 erwartet. 

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  •   stoersender
    (1310 Beiträge)

    15.04.2019 08:58 Uhr
    Immer weiter verdichten
    und die Lebensqualität der hier lebenden Bewohner dadurch immer weiter verschlechtern, nur damit immer mehr neu zuziehen können.

    Nein, Protest! So nicht, Herr Mentrup.
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  •   schmidmi
    (1870 Beiträge)

    16.04.2019 14:44 Uhr
    Und
    wie sieht Ihre Alternative aus. Ich glaube, die Politik sucht händeringend Lösungen für die überfluteten Städte, aber auch für die entvölkerten Landstriche.
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  •   Nachteule
    (661 Beiträge)

    15.04.2019 08:03 Uhr
    Stadtverwaltung hat rund 2.500 Gebäude mit Wohnpotenzial ausgemacht
    Die ihr nicht gehören. Und wer als Wohnungseigentümer schon mal ein Dachgeschoss ausbauen wollte, weiß, welche Hürden einem hier baurechtlich in den Weg gelegt werden. Da sagt man lieber: nein Danke !!! Ausserdem ist man als Vermieter immer öfter der Depp - die ganze Mietrechtsprechung ist alles andere als motvierend, in noch mehr Mietwohnungen zu investieren. Und dann wird da immer öfter von Enteignung der Wohnungsbesitzer geredet. Kevin Kühnert SPD letztens in einer Talkshow: "Mit welchem Recht hat jemand mehr als 20 Wohnungen?" Nachtigall ick hör die tappsen - nee nee, da sollte man in Zukunft als Privatinvestor lieber die Finger davon lassen !!!
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  •   dipfele
    (5448 Beiträge)

    15.04.2019 18:03 Uhr
    Empfehlung:
    Aktien der Deutsche Wohnen kaufen oder ersatzweise der Deutschen Bank..
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  •   hajmo
    (4170 Beiträge)

    15.04.2019 11:08 Uhr
    die ganze Mietrechtsprechung ist alles andere als motvierend,
    So sehe ich das auch. Es gibt viele Wohnungen in KA, die leer stehen, weil der Eigentümer nicht vermieten will und es auch nicht nötig hat. Gerade wenn man (nur) ein Zweifamilienhaus hat, steht oft die zweite Wohnung leer, weil man ja nicht weiß, wen man sich da ins Haus holt. Wenn man mit dem Mieter nicht klar kommt, hat man kaum ein legale Chance ihn los zu werden. Ein Nachbar von mir hat so einem Mietnomaden sogar Geld bezahlt, dass er wieder auszieht, nachdem er mehrere Monate keine Miete gesehen hat.
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  •   linkesocke
    (98 Beiträge)

    15.04.2019 11:04 Uhr
    Stimmt
    die Mietrechtsprechung bevorteilt die Vermieter über die Maßen, Mieter sind deren Willkür ziemlich schutzlos ausgeliefert (jedenfalls wenn sie nicht im Mieterverein sind). Die Rechte der Mieter müssen dringend wirklich gestärkt werden, nicht nur durch leicht zu umgehende Mietpreisbremsen.
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  •   Mondgesicht
    (2090 Beiträge)

    15.04.2019 15:00 Uhr
    Ach was.
    Deutschland ist doch ein Paradies für Mietnomaden. Monatelang nichts zahlen, alles kaputtmachen - und dann vor Gericht noch Recht bekommen, so läuft das.
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  •   andip
    (9750 Beiträge)

    15.04.2019 15:37 Uhr
    Jaja
    War ja zu erwarten, dass wieder jemand diese Millionen von Mietnomaden ins Spiel bringt.
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  •   Eckfaehnchen
    (2681 Beiträge)

    15.04.2019 19:35 Uhr
    Mietnomaden
    Man kann dieses Übel nicht wegdiskutieren. Wer auf einem Schaden von ein paar Tausend € sitzengeblieben ist kann mitreden. Da gibts mittlerweile eine Versicherung.
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  •   Eckfaehnchen
    (2681 Beiträge)

    15.04.2019 08:59 Uhr
    Unrentabel
    Für einen Privatvermieter ist die Vermietung einiger Wohnungen meistens unrentabel. Der Aufwand für die ständigen Renovierungen und Instandhaltungen ist immens hoch, wenn man die Immobilie in Schuß halten möchte. Handwerkerrechnungen mit Stundenlöhnen, die einem die Tränen in die Augen treiben, sind kaum noch bezahlbar. Ans Ausbauen eines Dachgeschosses denke ich daher nicht. Lohnt sich nicht.
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