75  

Karlsruhe Wohnpotenzial in Karlsruhe: Etwa 2.500 Gebäude in der Fächerstadt könnten mehr Wohnraum schaffen

Mit Hilfe von Luftbildern ermittelt das Liegenschaftsamt Wohnpotenzial in Karlsruhe. Ziel des Projekts, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gefördert wird, ist eine Übersicht über die Innenentwicklungsmöglichkeit im Stadtbereich.

Außerdem wird ein Leitfaden für aktives Flächenmanagement bezuschusst. Dieser sogenannte Aktivierungsleitfaden soll in der ganzen Stadt einsetzbar sein. "Möglichkeiten zur Innenentwicklung bieten etwa Garagenhöfe oder Flächen, die entweder 'minderbebaut' sind oder abweichend genutzt werden", heißt es in der Pressemeldung der Stadt Karlsruhe. 

Zudem geht es laut Stadt um die Aufstockung von Einzelgebäuden oder Wohnanlagen. Die Stadtverwaltung hat rund 2.500 Gebäude mit Wohnpotenzial ausgemacht. Nun sollen weitere Schritte, wie etwa Expertengespräche oder Untersuchungen von Fallbeispielen, folgen. Der Karlsruher Wohnpotenzialflächenatlas (KaWoPa) soll im Herbst 2019 fertig sein. Der Abschluss des gesamten Projektes wird laut Stadt für Anfang 2020 erwartet. 

Mehr zum Thema
Karlsruhes Zukunft | ka-news.de: Wohnen, Arbeiten, Freiraum, Klima und Mobilität - Karlsruhe richtet sich mit dem Räumlichen Leitbild strategisch auf die Zukunft aus. Erste Vorhaben und Projekte werden bereits verwirklicht. In diesem Dossier werden die aktuellen Entwicklungen zum Räumlichen Leitbild gesammelt und kritisch beleuchtet.
Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Unsere Sonderthemen
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (75)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   Eckfaehnchen
    (2633 Beiträge)

    15.04.2019 10:11 Uhr
    Gestatte eine Frage.
    +++ Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   mueck
    (10345 Beiträge)

    15.04.2019 12:46 Uhr
    !
    Karlsruhe hat beim Wohnungsbau jahrelang Erfolg mit Konversionen gehabt: DB-Ausbesserungswerk = Südost, 2x Kasernen = Knielingen 2.0 und Kirchfeld-Nord, und natürlich große Teile der Nordstadt.
    So könnte man weiter machen:
    Warum muss die Bundeswehr mit 2 Materiallagern und 1 Kaserne in bester Großstadtlage hocken? In abgelegenen Gegenden wäre nicht nur Platz für sowas, teils auf aufgegebenen eigenen Standorten, sondern man täte die damit verbundenen Arbeitsplätze mit Kusshand nehmen ...
    Irgendwann bald hoffentlich sind wir auch durch mit der Mineralölmobilität und können die Raffinerien umnutzen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Nico1966
    (212 Beiträge)

    15.04.2019 16:02 Uhr
    Ausbesserungswerk....
    Ja,für Normalverdiener unerschwingliche Eigentumswohnungen.Mein Kollege hat sich beim Bau dieser Häuser eine 3 Zimmer-Wohnung gekauft und zahlt noch bis zum Sankt Nimmerleinstag.In Knielingen 2.0 siehts nicht anders aus,viele Eigentumswohnungen,ein paar teure Mietwohnungen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Pilsi57
    (291 Beiträge)

    15.04.2019 13:43 Uhr
    Nun was brachte die
    Konversionsflävhen? In Knielingen schmücke Reihenhäuser und Eigentumswohnungen, und die Mietpreise in der Sudoststadt sind auch nicht von schlechten Eltern
    Die Einkommensgrenzen für Wohnberechtigungsscheine sind ein Witz. Wobei diese Wohngemeinschaft Dank unserer horrende Energiepreise auch gleich bei 600€ und darüber
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   mueck
    (10345 Beiträge)

    15.04.2019 12:39 Uhr
    Vermutlich
    ... im Zentrum, wo's hingehört, und nicht in abgelegenen Ecken, wo man sogar ein Fähnchen hinstecken muss, dass man's wieder findet, wenn man auf solche Fragen eine Antwort sucht ...
    Die 2015er Welle hat die Bevölkerungsrückgänge Deutschlands der Jahre zuvor noch nicht mal ganz ausgeglichen, Wohnraum für die müsste also da sein, vor allen aber in Gegenden, wo die meisten Fähnchen in Ecken stecken ... Davon abgesehen wurden die meisten in Quartieren untergebracht, in die man noch nicht mal seine Schwiegermutter abschieben wollte ...
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Mondgesicht
    (1999 Beiträge)

    15.04.2019 14:58 Uhr
    Ganz so einfach ist das nicht.
    Erstens bringt es nichts, wenn "im Durchschnitt" genug Wohnungen da sind... denn was nützt die freie Wohnung im Harz oder im bayerischen Wald, wenn die Arbeitsplätze in Hamburg, Frankfurt, München, Stuttgart oder Karlsruhe sind?

    Und zweitens: Zuwanderung heißt ja nicht nur Flüchtlinge, die z.T. noch in Sammelunterkünften oder alten abgewohnten Häusern wohnen. Es gibt außerdem auch viel Zuwanderung aus anderen EU-Ländern.

    Und weil man die Entwicklung zu lange ignoriert hat, kommen jetzt linkspopulistische Parolen über Enteignungen und Vergemeinschaftungen auf den Tisch. Tiefste sozialistische Mottenkiste.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Joerg_Rupp
    (2641 Beiträge)

    15.04.2019 15:57 Uhr
    dann
    müssen die Arbeitsplätze halt mitziehen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   barheine
    (44 Beiträge)

    15.04.2019 09:22 Uhr
    Re:...
    Vor der deutschen Einheit hatte Karlsruhe 275.000 Einwohner, heute sind es 312.000 Einwohner. Natürlich hat das Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt. Wer bestreitet das? Die Leute gehen dahin, wo die Arbeit ist. Hoppla, ich bin ja selbst so ein "Wirtschaftsflüchtling" aus dem strukturschwachen Südniedersachsen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Pilsi57
    (291 Beiträge)

    15.04.2019 09:02 Uhr
    Blinder Aktionismus
    Es wurde schon seit Jahr(zehnt)en darauf hingewiesen, dass bezahlbarer Wohnraum knapp werden könnte. Sìe Situation hat sich seit 2015 verschärft
    Der Staat verabschiedete sich vom sozialen Wohnungsbau und wundert sich nun über diese Situation.
    Die Grünen springen auf den Enteignungszug der Linken. Dabei sind sie auch schon länger in Regierunsverantwortung . Interessiert hat es sie nicht. Geht nur um Wählerstimmen
    Deutschland ein Einwanderungsland? Lachplatte, wenn man schon für die einheimischen Bevölkerung nicht genügend bezahlbare Wohnraum hat.
    Nur auf die bösen Vermieter und Konzerne zu schimpfen ist zu einfach. Es ist der schändliche Versuch von den eigenen Versäumnissen abzulenken.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Eckfaehnchen
    (2633 Beiträge)

    15.04.2019 09:55 Uhr
    Genau so ist es.
    Alles kaputt gespart , immer mehr gekürzt , etc. etc. und jetzt wird gejammert.

    Wir schaffen es nicht Frau Merkel.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten

Seite : 1 2 3 4 5 6 7 8 (8 Seiten)

Schreiben Sie Ihre Meinung
Fett Kursiv Link Zitat Sie dürfen noch Zeichen schreiben
Informiert bleiben: