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Karlsruhe Wohnpotenzial in Karlsruhe: Etwa 2.500 Gebäude in der Fächerstadt könnten mehr Wohnraum schaffen

Mit Hilfe von Luftbildern ermittelt das Liegenschaftsamt Wohnpotenzial in Karlsruhe. Ziel des Projekts, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gefördert wird, ist eine Übersicht über die Innenentwicklungsmöglichkeit im Stadtbereich.

Außerdem wird ein Leitfaden für aktives Flächenmanagement bezuschusst. Dieser sogenannte Aktivierungsleitfaden soll in der ganzen Stadt einsetzbar sein. "Möglichkeiten zur Innenentwicklung bieten etwa Garagenhöfe oder Flächen, die entweder 'minderbebaut' sind oder abweichend genutzt werden", heißt es in der Pressemeldung der Stadt Karlsruhe. 

Zudem geht es laut Stadt um die Aufstockung von Einzelgebäuden oder Wohnanlagen. Die Stadtverwaltung hat rund 2.500 Gebäude mit Wohnpotenzial ausgemacht. Nun sollen weitere Schritte, wie etwa Expertengespräche oder Untersuchungen von Fallbeispielen, folgen. Der Karlsruher Wohnpotenzialflächenatlas (KaWoPa) soll im Herbst 2019 fertig sein. Der Abschluss des gesamten Projektes wird laut Stadt für Anfang 2020 erwartet. 

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    (154 Beiträge)

    16.04.2019 14:17 Uhr
    Klar
    nur leider tut ihnen niemand den Gefallen. Nie wieder 1933.
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  •   Nico1966
    (355 Beiträge)

    15.04.2019 20:46 Uhr
    Rechtsextrem
    Aha, na dann leben wir mal so wie Ihre sozialistischen Genossen in der ehemaligen Sowjetunion! 2 Familien in 1 Wohnung und eine gemeinsame Küche,sowie 1 Toilette fürs ganze Stockwerk.Was für ein Quatsch geben Sie von sich!Jeder normale Mensch,der aus seinem Fenster in einen grünen Innenhof schaut, möchte doch nicht seinem neuen (nachverdichtetem )Nachbarn ins Schlafzimmer schauen.Die Zeit der Ideologie ✊🏻,die mit den Platten-Bauten ,ist vorbei!Wenn Sie darauf Bock haben,ziehen Sie doch nach Nordkorea 🇰🇵!
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  •   Avatar
    (154 Beiträge)

    15.04.2019 21:49 Uhr
    @ Nico
    Ich lese ja schon seit einiger Zeit Ihre Kommentare mit und ich muss sagen Ihr Aggressionspotential ist extrem hoch. Woher kommt das? Dauergefrustet oder doch schlimme Kindheit mit übermächtigem Vater?
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  •   Nico1966
    (355 Beiträge)

    15.04.2019 23:15 Uhr
    Nico
    Nun,ich lese auch Ihre Kommentare!Immer wieder versuchen Sie,und zwei,drei andere Foristen mit unsachlichen und provozierenden Beiträgen , an sich unpolitische Themen,eine gewisse „Note“zu verleihen.Reagieren dann „Andere“darauf,meistens nicht so wie Sie das gerne hätten,werden die Leute in eine bestimmte Ecke gedrängt.Eigentlich müssten Sie ja wissen: So wie in den Wald hineingerufen wird, so ... .Aber Sie haben ja eine vorgefertigte Meinung und der bin ich halt nicht.Zudem sollte der,der im Glashaus sitzt nicht mit Steinen werfen.Und den Hobby- Psychologen zu geben geht gar nicht!Übrigens, Sie schweifen mal wieder extrem vom Thema ab!Es geht um Wohnungs-Mangel und Nachverdichtung (ohne AfD)!!!
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  •   wwwiesel
    (47 Beiträge)

    15.04.2019 11:03 Uhr
    Mal nüchtern gedacht...
    ... was wurde denn erwartet? Die Immobilien Firmen sind doch gar nicht das Problem, sondern der schnell gefundene Buhmann der Grünen.

    Ein paar Denkansätze:
    - Die "große" Stadt wurde für viele Attraktiv und seit Jahren gibt es eine Landflucht. Interessant ist aber auch das eine Stadt "grün" sein muss wie auf dem Land!? Ach und "Laut" schon gar nicht!
    - Hinter vielen Immobilienfirmen stehen private Investoren (Ich bin einer davon)
    - Viele neue Stadtbewohner wollen "Exklusivität", folglich eine gehobene Austattung/Lage
    - Nachverdichtung ist ebenfalls nicht gewünscht. Stichwort "Waldstadt statt Betonstadt"
    - Das "Neubauen" ist durch Umweltauflagen dermaßen teuer geworden das man sich keine "günstigen" Mieten leisten kann. Warum sollte man bauen und dann Verlust machen? Bauen wurde dadurch 25% teurer.
    - Enteignung würde zum verlangsamten Neubauen führen da Investoren den Standort "Deutschland" meiden. (Ich werde zumindest so handeln)
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  •   ALFPFIN
    (6736 Beiträge)

    15.04.2019 09:46 Uhr
    Dass jetzt zu wenig Wohnungen
    zur Verfügung stehen, vor allen Dingen für Familien mit unterem mittleren Einkommen hat sich doch schon lange abgezeichnet, spätestens als Kohl Ende der Neunziger auf Drängen der Immobilienkonzerne die Gemeinnützigkeit der Genossenschaften aufgehoben hat und damit auch hier die Mietpreisspirale in Gang gesetzt wurde. Auch haben viele Städte ihre eigenen Wohnbaugenossenschaften verscherbelt.
    Natürlich gibt man nicht zu, dass sich durch den Zuzug der Flüchtlinge die Situation noch verschärft hat. Aber die Knappheit von bezahlbaren Wohnungen hat sich unabhängig davon längst abgezeichnet.

    Ich würde ja gerne alle Politiker, gerade die Grünen und die Linken, von denen ja viele im eigenen Haus wohnen fragen, ob sie denn einen Teil ihrer Wohnungen untervermieten. Dachgeschosse ausbauen, um eine alleinerziehende Mutter mit Kindern oder eine Flüchtlingsfamilie aufzunehmen. Oder sollte man bei manchen die Dachgeschosse ihrer Häuser dafür enteignen. Wie wäre das, Herr Habeck?
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  •   schoenix
    (129 Beiträge)

    16.04.2019 09:48 Uhr
    Genossenschaften
    Richtig, ich sehe das so wie Sie, die Aufhebung der Gemeinnützigkeit von Wohnungsgenossenschaften war im Bezug auf die Mietpreise ein großer Fehler und das rückgängig zu machen empfände ich als ein zumindest langfristig deutlich sinnvolleres Instrument als diese komische Strohfeuerdiskussion über Enteignungen.

    Da wird dann groß Medienwirksam irgendwas in Berlin gemacht, wie man eh seit Jahren vor allem komische Ideen aus Berlin kommen, in Karlsruhe und sonstwo geht aber alles weiter wie bisher. Die CDU, CSU, AfD, FDP und Konsorten schreien irgendwas vom Untergang des Abendlandes und vom phösen Kommunismus, die SPD eiert herum, wie man es von ihr in allen relevanten Fragen seit 1914 gewohnt ist, bei den Grünen ist man geteilter Meinung (man errinnere sich an Realos und Fundis) und die Linken usw. sind dafür, dass zukünftig noch mehr enteignet wird. Usw. eigentlich ist nur zu empfehlen sich strategische Popcornreserven zuzulegen.
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  •   dipfele
    (5448 Beiträge)

    15.04.2019 18:29 Uhr
    Der Habeck....
    …. macht grüne Politik im Bund. Was macht die Grüne Politik in KA?
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  •   ALFPFIN
    (6736 Beiträge)

    15.04.2019 18:46 Uhr
    Dass kann doch
    Habeck mit seiner grünen Politik im Bund (und die anderen) nicht daran hindern, ganz persönlich zu moderaten Mietpreisen Wohnungssuchende in Not aufzunehmen oder? Ich glaube nicht das die Herrschaften alle in nur 50 qm Zweizimmerwohnungen leben. Habeck hat ja von Enteignung gesprochen bzw. dieser Kampagne in Berlin zugestimmt. Ja und bei den Grünen in KA wäre möglicher bei einem oder anderen noch die Wohnung ausbaufähig. grinsen Aber die Grünen hatten von ihrer Gründung an nicht so sehr den Durchschnittsverdiener bzw. den normalen Arbeiter*in im Blick. Bis heute sind sie doch eigentlich eher an den Wählern in den "oberen Etagen" interessiert.
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  •   Kojak
    (196 Beiträge)

    16.04.2019 08:57 Uhr
    Die größten Heuchler
    sind doch die ganzen wohlhabenden Grünen-Wähler in ihren schicken Stadtwohnungen und ihren Häusern. Doppelverdiener im Range Oberstudienrat/ -rätin, bestens versorgt, keinerlei Sorge ob man sich die Mieten leisten kann. Aber dann eine große Klappe, was doch die anderen gefälligst tun sollen.
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