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Karlsruhe Wohnpotenzial in Karlsruhe: Etwa 2.500 Gebäude in der Fächerstadt könnten mehr Wohnraum schaffen

Mit Hilfe von Luftbildern ermittelt das Liegenschaftsamt Wohnpotenzial in Karlsruhe. Ziel des Projekts, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gefördert wird, ist eine Übersicht über die Innenentwicklungsmöglichkeit im Stadtbereich.

Außerdem wird ein Leitfaden für aktives Flächenmanagement bezuschusst. Dieser sogenannte Aktivierungsleitfaden soll in der ganzen Stadt einsetzbar sein. "Möglichkeiten zur Innenentwicklung bieten etwa Garagenhöfe oder Flächen, die entweder 'minderbebaut' sind oder abweichend genutzt werden", heißt es in der Pressemeldung der Stadt Karlsruhe. 

Zudem geht es laut Stadt um die Aufstockung von Einzelgebäuden oder Wohnanlagen. Die Stadtverwaltung hat rund 2.500 Gebäude mit Wohnpotenzial ausgemacht. Nun sollen weitere Schritte, wie etwa Expertengespräche oder Untersuchungen von Fallbeispielen, folgen. Der Karlsruher Wohnpotenzialflächenatlas (KaWoPa) soll im Herbst 2019 fertig sein. Der Abschluss des gesamten Projektes wird laut Stadt für Anfang 2020 erwartet. 

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  •   Chris23
    (295 Beiträge)

    16.04.2019 22:50 Uhr
    Häuser sind immernoch eine gute Investition
    Hier wird ja teilweise behauptet das durch die heutigen Bauvorschriften bauen zu teuer wird, ich denke aber bei dem meisten Bauprojekten werden diese Übererfüllt da die meisten Energiesparmassnahmen wirtschaftlich sind. Auch wenn vermieter oft nur auf die kaltmiete schauen, und das weniger als der Eigenheim besitzer honorieren.
    Als investition sind Häuser allein für die Abschreibungen klasse, man kann sie ebenso wie Druckerpapier und Dienstauto abschreiben nur das sie idR nicht an Wert verlieren ... Ein Wertgewinn ist sogar wahrscheinlich, und der ist/war nach 10 Jahren sogar steuerfrei. (dann wäre man nach 10 Jahren mit dem Mieten + Steuerabschreibungen - Zinsen in plus mit dem Risiko der Weränderung des Gebäudes)
    Was aktuell an bauen hindert sind die fehlenden Grundstücke, und Handwerker die massiv die Preise in den letzten Jahren aufgrund dieses Umstandes erhöht haben.
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  •   malerdoerfler
    (5596 Beiträge)

    16.04.2019 11:27 Uhr
    Wow
    ein Thema, welches intensiv diskutiert wird. Leider wieder mal nicht ganz ohne Richtungskämpfe.

    Ich lebe auf meinen 24 qm ganz gut.
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  •   andip
    (9750 Beiträge)

    16.04.2019 12:11 Uhr
    Schön für dich ;)
    Aber auch ein Teil des Wohnungsproblems ist, das die Leute immer anspruchsvoller werden.
    Hat früher eine 3 ZKB Wohnung mit 80 m² für eine Familie ausgereicht bzw. wurde von der als ausreichend empfunden, muss es heutzutage schon mindestens doppelt bis dreifach so gross sein.
    Zum einen kostet das nun mal und zum anderen braucht es dafür auch Platz.
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  •   Mondgesicht
    (2090 Beiträge)

    16.04.2019 12:17 Uhr
    Ja und?
    Das darf doch hoffentlich jeder selbst entscheiden. Oder wollen Sie eine Zwangsbewirtschaftung einführen? Pro Person maximal 25 qm oder so ähnlich?
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  •   schmidmi
    (1868 Beiträge)

    16.04.2019 14:34 Uhr
    Zwangsbewitschaftung bestimmt nicht
    aber alles hat eben seinen Preis. Und dann wird immer der fehlende bezahlbare Wohnraum bemängelt....
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  •   andip
    (9750 Beiträge)

    16.04.2019 15:50 Uhr
    Stimmt
    Alles haben zu wollen aber nichts dafür zahlen wollen, passt irgendwie nicht zusammen.
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  •   Krawallradler
    (507 Beiträge)

    15.04.2019 19:02 Uhr
    wenn immer mehr in den Städten wohnen wollen,
    dann geht das halt nicht ohne wachsen, nach oben, nach außen, nach unten, nach innen.

    Und ich wüsste auch nicht, warum das rechtsextreme Motto "Nachverdichtung" in KA ein Problem sein sollte, denn die Deutschen leben ja gar nicht "dicht".

    Zum Vergleich: in Belgien leben gut 60% mehr auf den Quadratmeter, in Holland mehr als doppelt so viele Menschen und auf Malta sogar mehr als sechs Mal so viele Menschen.

    Das ganze ist also purer rechter Populismus aktuell verewigt auf den Wahlplakaten der AFD (sofern die hängen bleiben grinsen.

    Ausgerechnet in Karlsruhe die Ursache für die Wohnungsprobleme den Flüchtlingen in die Schuhe zu schieben, ist dazu noch eine rechtsextreme Steigerung.

    Wir sind halt eine Universitätsstadt und die Studierendenzahlen sind seit Jahren nur gestiegen, im Schnitt etwa 1.000 mehr pro Semester. Das ist auch in anderen Unistädten nicht anders.

    Und zur Erinnerung: Wohnen ist das Grundrecht, nicht der Besitz von Wohneigentum.
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  •   Kojak
    (196 Beiträge)

    16.04.2019 08:52 Uhr
    Personen pro Quadratmeter
    Verstehe ich das richtig: Sie möchten uns gerne weitere Personen in unsere Wohnungen einquartieren? Weil wir ja "zu viel" Wohnfläche pro Person haben?

    Ich sage Ihnen mal was: eine solche stalinistischen Zwangsbewirtschaftung von Wohnraum wird das endgültige Ende unserer freiheitlich-demokratischen Staatsordnung bedeuten.

    Was Habeck und die Genoss*innen von der SED-Nachfolgepartei fordern, sind ja nur die Anfänge. Wie es weitergehen soll, erkennt man aus Ihrem Kommentar. Dagegen müssen alle Demokraten entschieden Widerstand leisten. Nie mehr Sozialismus auf deutschem Boden!
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  •   mueck
    (10756 Beiträge)

    16.04.2019 09:56 Uhr
    Nein
    Du verstehst ihn nicht richtig.
    Er redet vom Quotient von Bevölkerungszahl durch Landesfläche, nicht von Rammler pro Matratze.
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  •   Winston_Smith
    (594 Beiträge)

    15.04.2019 21:37 Uhr
    Nachverdichtung: "das Nutzen freistehender Flächen innerhalb bereits bestehender Bebauung"
    Das ist eine allgemein anerkannte Erklärung des Begriffs.
    Hier jetzt als "rechtsextremes Motto" bezeichnet.

    Eigentlich ist da jedes weitere Wort eins zuviel. Hoffentlich wird auch die Redaktionsleitung jetzt endlich wach.
    😟
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