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Karlsruhe Rohbau ist fertig: An der Tullastraße entsteht die neue AVG-Zentrale

Ein neues Gebäude soll künftig das Stadtbild im Osten Karlsruhes prägen: An der Tullastraße entsteht die neue Zentrale der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG). 2021 soll es so weit sein und die Mitarbeiter im Neubau ihre Arbeit aufnehmen. Am Freitag wurde die Fertigstellung des Rohbaus gefeiert.

Früher wurden hier defekte Bahnen und Busse gewartet - heute entsteht ein achtgeschossiges Gebäudeensemble. In der Karlsruher Oststadt, an der Haltestelle Tullastraße, baut die Albtal-Verkehrsgesellschaft ein neues Quartier für ihre Angestellten. Die Fassade aus Sandstein, die Fensterrahmen aus Metall: Der Neubau soll den östlichen Eingang der Stadt prägen.

Betriebshof-Neubau an der Tullastraße
So könnte der Betriebshof der kommunalen Verkehrsbetriebe bereits in ein paar Jahren aussehen. Durch das Projekt wird die Durlacher Allee städtebaulich aufgewertet. | Bild: Sacker Architekten

Noch sind auf dem Areal die Bagger und Arbeiter am Werk und anstelle von Glas und Sandstein ist derzeit der Beton zu sehen. Gestartet sind die Arbeiten im November 2018, jetzt mit der Fertigstellung des Rohbaus der erste Meilenstein geschafft.

Richtfest der AVG
Bild: AVG/PaulGaertner

Zeit für das Richtfest: "Vor etwas über einem Jahr war hier noch nicht viel zu sehen, seitdem haben wir 22.000 Kubikmeter Beton und 3.500 Tonnen Stahl verbaut", sagt Alexander Pischon, Geschäftsführer der AVG am Freitag im Zuge der Feierlichkeiten.

Fast 10.000 Quadratmeter misst das Baufeld insgesamt, die Bruttogeschossfläche wird rund 31.000 Quadratmeter betragen. Wenn das Gebäude im Jahr 2021 fertiggestellt ist, werden nicht nur die Verwaltungsmitarbeiter der AVG, sondern auch die der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) und der Karlsruher Schienen-Infrastrukturgesellschaft (Kasig) dort einziehen.

Bäcker, Restaurant und Kundencenter im Erdgeschoss

In der neuen Zentrale dreht sich also alles rund um den Karlsruher ÖPNV. Ob Busse, Bahnen oder der neue Stadtbahntunnel unter der Stadt - all diese Themen werden in den neuen Büroräumen die Arbeitsschwerpunkt sein. Mit dem Vereinen der Mitarbeiter an einem Standort sollen die Weichen für die Zukunft gestellt werden.

"250 Kollegen, die aktuell in Ettlingen und Karlsruhe verteilt sind, werden hier zusammengeführt", sagt Ascan Egerer, technischer Geschäftsführung, während des Richtfestes. Das neue Gebäude soll auch eine Antwort auf den derzeitigen Platzmangel sein. Im Moment seien die Büros der Mitarbeiter unter anderem in Containern untergebracht. 

Doch nicht nur für die Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen, auch für die Pendler soll das Gebäudeensemble eine Anlaufstelle sein. "Hier an der vorderen Ecke wird ein Kundencenter entstehen", so Alexander Pischon.

Doch: Der größte Teil des Neubaus wird vermietet, unter anderem an IT-Firmen, Steuerberater und die BBBank.  Darüber hinaus werden in den Erdgeschossflächen ein Restaurant und ein Bäcker einziehen und das Gebäude so noch mehr zu einem Teil der Stadt werden lassen.

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  •   Maverick
    (200 Beiträge)

    08.02.2020 22:04 Uhr
    250 Verwaltungsmenschen....
    bei gerade einmal ca. 430 Fahrern. Da stimmt das Verhältnis nicht, das ist ein riesiger Wasserkopf. Bei den VBK wird es auch nicht besser sein....
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  •   ettlinger
    (189 Beiträge)

    09.02.2020 10:54 Uhr
    Antwort auf "250 Verwaltungsmenschen...."
    Die AVG fährt nicht nur Züge, sondern betreibt in großem Maße Infrastruktur in der Region.
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  •   mueck
    (11303 Beiträge)

    08.02.2020 13:39 Uhr
    ?
    Man vermietet auch an die Deutsche Autobahngesellschaft, also quasi an den natürlichen Erzfeind? *grübel*
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  •   likeka
    (484 Beiträge)

    08.02.2020 15:59 Uhr
    Der "Erzfeind"
    Eigentlich ganz clever:
    Damit finanziert der "Erzfeind" ja quasi über Straßenbaumittel den ÖPNV.
    Könnte schlechter sein zwinkern
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  •   mueck
    (11303 Beiträge)

    08.02.2020 18:01 Uhr
    !
    Hmmm ... Das wäre ja sozusagen der Anfang des Niedergangs des Erzfeindes ...
    Und man könnte ihn jederzeit an die Luft setzen, wenn er nicht spurt ...
    Hmmm ...
    Ok, kann einem gefallen ... zwinkern
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  •   Beobachter
    (146 Beiträge)

    08.02.2020 13:03 Uhr
    schön und gut
    aber auch hier könnte der Flächenverbrauch wieder kleiner sein. Kann die Stadt nicht einmal in eigener Regie einfluss auf die Kubatur nehmen?
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  •   kawai
    (147 Beiträge)

    08.02.2020 14:42 Uhr
    Zwiespältig
    Ich mag eigentlich bei dem ganzen Projekt diesmal nicht meckern (und hoffe, dass die Fassade so ansehnlich wird wie auf der Visualisierung). Aber was die Höhe angeht: hier hatte ich mir auch mehr erhofft. An der Tullastraße wird nicht einmal die Höhe des Gründerzeitgebäudes gegenüber aufgegriffen. Und zur Durlacher Allee wäre meiner Meinung nach auch gerne mehr drin gewesen. Der Teil, der wirklich 8-stöckig ist, ist ja schamhaft zurückgesetzt. Und das an einem so breiten "Stadtboulevard". Für den Anspruch eines neuen Stadteingangs reicht's nicht ganz.

    Aber eigentlich wollte ich diesmal ja wirklich nicht meckern... grinsen
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  •   mueck
    (11303 Beiträge)

    08.02.2020 18:06 Uhr
    !
    Also die Zahl der Vollgeschosse schien mir eben beim Vorbeiradeln dieselbe zu sein wie bei den gründerzeitlichen Bauten. Im übrigen sollte man diese schönen Häuser eigentlich eh nicht so zustellen, war immer ein schöner Anblick, eine Markierung ab Autobahn "jetzt bin ich zuhause in der Stadt angekommen"
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  •   mueck
    (11303 Beiträge)

    08.02.2020 13:49 Uhr
    ?
    Eigentlich wird da doch mit der stadtteilüblichen, nicht gerade niedrigen Gebäudehöhe, plus einzelne Aufhöhungen, und durchgehende Front doch eine gute Flächennutzung rausgeholt?!
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  •   Beobachter
    (146 Beiträge)

    09.02.2020 10:16 Uhr
    rausgeholt?
    Lieber Mueck, wenn man das an der maximalen Überbauung des Areals, bis fast auf den letzten Quatratmeter, festmacht ist an Ihrer Feststellung nicht zu rütteln.
    Aber nur dann!
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