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Karlsruhe Karlsruhe soll sich verändern: Europaplatz wird heller - Fahrradständer geplant

Karlsruhe soll attraktiver werden. Damit das gelingt, hat die Stadt den "Aktionsplan City" ins Leben gerufen. Dort sind über 100 Maßnahmen gebündelt, die Karlsruhes Innenstadt in den kommenden Jahren verändern werden. ka-news.de nimmt einzelne Bereiche unter die Lupe, heute den Abschnitt "zentrale Kaiserstraße". Vom Europaplatz bis zum Marktplatz ist es die Shoppingmeile der Stadt.

Der Europaplatz ist unter den Karlsruhern nicht sehr beliebt. Laut einer aktuellen Studie, dem "Gutachten zur Zukunftsfähigkeit der Karlsruher City", ist es der Platz, der im Ranking am schlechtesten abschneidet. Das möchte die Stadt ändern und mit zahlreichen Maßnahmen das Image und den Wohlfühlfaktor dort und in der angrenzenden Kaiserstraße erhöhen.

Das sind die Maßnahmen im Jahr 2020

Vor allem im Dunkeln fühlen sich die Menschen am Europaplatz unsicher und meiden den Platz in der Dunkelheit. Eine der Maßnahmen des "Aktionsplans City" ist aus diesem Grund, die Beleuchtung unter den Arkaden am Europaplatz zu verbessern. Noch in diesem Jahr soll dort für mehr Helligkeit gesorgt werden. 

Aus dem Bericht zum subjektiven Sicherheitsempfindung der Bevölkerung 2019. | Bild: Stadt Karlsruhe/Amt für Stadtentwicklung

Ob sich Menschen in der Einkaufsmeile wohl fühlen, ist auch von der Art der Geschäfte abhängig. Hier hat die Stadt ebenfalls ihre Finger im Spiel. Eine Maßnahme ist bereits abgeschlossen, denn in der Kaiserstraße 195 bis 197 hat im vergangenen Jahr der Outdoorladen Globetrotter eröffnet. Dafür wurden Gespräche mit dem Immobilieneigentümer geführt.

Zwei weitere Immobilien hat die Stadt im Visier: Zum einen den Saturn am Europaplatz, zum anderen - vis-a-vis - das Moninger Gebäude. Ginge es nach den Wünschen der Stadt, würde sich dort eine "möglichst hochwertige Einzelhandelsnutzung" ansiedeln. Dafür werden bis Ende 2020 ebenfalls Gespräche mit den Eigentümern geführt.

Der Saturn am Karlsruher Europaplatz. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Die Läden rund um den Europaplatz könnten zu Notinseln werden. Das Konzept: Ein entsprechender Aufkleber an der Türe signalisiert Kindern, dass sie dort Zuflucht finden können, sollten sie sich in der Stadt unwohl fühlen. Es ist eine Aktion der "Hänsel und Gretel"-Stiftung, die Stadt prüft derzeit, ob eine Projektpartnerschaft in Frage kommt.

Das sind die Maßnahmen bis zum Jahr 2021

Karlsruhe ist die Stadt der Fahrräder - und wurde im vergangenen Jahr zur fahrradfreundlichsten Stadt ihrer Größe gekürt. Um dieses Image beizubehalten, sollen auf dem Europaplatz hochwertige Abstellplätze für die Drahtesel entstehen. In diesem und nächstem Jahr sollen erste Ideen hierzu weiter vertieft werden.

Das sind die Maßnahmen bis zum Jahr 2023

Bereits seit vergangenem Jahr treffen sich alle Eigentümer rund um den Europaplatz regelmäßig zu einem "runden Tisch". Bis zum Jahr 2023 soll der Austausch beibehalten werden, und Missstände rund um den Platz zur Sprache kommen. Ein gemeinsames Gespräch mit der Polizei sowie die übergangsweise Gestaltung des Platzes, beispielsweise das Kaschieren der Bauzäune, waren bei den Treffen schon Thema. 

Europaplatz Karlsruhe
Noch stehen teilweise Bauzäune auf dem Karlsruher Europaplatz. | Bild: Bohner

Auch optisch wird sich der Europaplatz verändern: Die Imbisscontainer sollen bis in einigen Jahren verschwunden sein. Darüber hinaus könnte der Platz zeitweise begrünt werden und Bänke die Aufenthaltsqualität erhöhen. Hierbei müssten laut dem Aktionsplan allerdings die bisherigen Planungen der Neugestaltung im Zuge der Kombilösung beachtet werden. 

Damit der Platz nach außen hin ein einheitliches Bild zeichnet, sollen darüber hinaus die Gastronomen womöglich eine einheitliche Außenmöblierung verwenden. Auf eines können sich Stadtbesucher besonders freuen: Es wird geprüft, ob eine inszenierte Beleuchtung installiert werden kann.

Neu auf ka-news.de

Wo verändert sich was in der Karlsruher Innenstadt? Wie werden Straßen umgestaltet und Flächen neugenutzt? Wie werden die verschiedenen Verkehre gelenkt werden, was ändert sich optisch und welche Marketingaktionen sind geplant? ka-news.de widmet der "Innenstadt 2030" eine Themenreihe und wird die Veränderungen in den einzelnen Bereichen ausführlich beleuchten.

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  •   BMWFahrer
    (277 Beiträge)

    03.03.2020 20:01 Uhr
    An der Helligkeit liegt es bestimmt nicht ...
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  •   tom1966
    (181 Beiträge)

    03.03.2020 10:30 Uhr
    Fahrradständer in der Fußgängerzone
    Sehr sinnvoll, weil ja die Fahrradfahrer beim Einfahren in die Fußgängerzone absteigen und ihre Räder schieben.
    An den Ränder des Euro, z.B. in der Karlstraße oder hinter der Postgalerie macht es Sinn, aber nicht in der eigentlichen Fußgängerzone.
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  •   Karsten2010
    (183 Beiträge)

    04.03.2020 11:39 Uhr
    Es gibt ...
    ... viele Querstraßen der Kaiserstraße. In denen können überall Fahrradständer in den Kreuzungsbereichen mit der Kaiserstraße vorhanden sein. Nur am West- oder Ostende der Fußgängerzone etwas aufzustellen, wäre zu wenig.
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  •   melotronix
    (3158 Beiträge)

    03.03.2020 10:10 Uhr
    ihr schafft es ja nicht einmal
    ... die wartenden Bahnfahrer vor Regen zu schützen. Und das schon wie lange?
    Eine Schneckenrepublik reagiert hier gezielter und schneller.
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  •   Iglaubsnet
    (769 Beiträge)

    03.03.2020 09:25 Uhr
    Bei
    der Überschrift, erwartet man leuchtende Fahrradständer.
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  •   mueck
    (11576 Beiträge)

    03.03.2020 11:49 Uhr
    !
    Na logisch doch!
    Dank der Standlichtautomatik vieler Räder heutzutage leuchten die Rücklichter abgestellter Fahrräder oft noch eine Weile nach, das macht den Euro dann zum Rotlichtviertel, ähm ...
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  •   andip
    (10389 Beiträge)

    03.03.2020 08:28 Uhr
    Soso
    Die Stadt wünscht also hochwertigen Einzelhandel.
    Dumm nur, dass die niemanden vorschreiben kann, mit welchen Produkten sich wer da ansiedeln darf.
    Und dann müssten sich auch einmal erst entsprechende Anbieter finden. Da der Verbraucher heutzutage keinen Wert mehr auf hochwertige Produkte legt sondern nur noch auf billig und billigst, könnte das schwierig werden.
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  •   Berty87
    (801 Beiträge)

    03.03.2020 06:20 Uhr
    Beleuchtet
    Nur an der Vorderseite oder auch die Nebenstraßen und die Hinterseite
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  •   Karlsruher-Südwest
    (18 Beiträge)

    03.03.2020 01:53 Uhr
    :-) hahaha
    Musste lachen als ich den Artikel entdeckt habe.

    Wollte das selbe schreiben aber Sie waren schneller grinsen
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  •   ka-lex
    (1669 Beiträge)

    02.03.2020 20:54 Uhr
    Das ist DIE Lösung!
    Fahrradständer haben gefehlt. grinsen
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