La Fontaine lag monatelang im Clinch mit den Behörden, weil er auf dem Pachtgrundstück Hügelbeete und Trockenmauern etwa für Bienen und Eidechsen errichtet hatte. Daraufhin hatte das Liegenschaftsamt ihn aufgefordert, die etwa einen halben Meter hohen idyllischen und vor Insekten und anderen Kleintieren wimmelnden Mauern und Beete zurückzubauen. Knackpunkt war, dass das Grundstück sich in einem Landschaftsschutzgebiet befindet. Dafür gelten besondere Regeln. Diese verbieten zum Beispiel unzulässige Veränderungen der Fläche.

Der Imker hatte sich gegen den Rückbau heftig gewehrt und bekam auch von Naturschützern Rückendeckung. Nach dem Gespräch äußerte er sich zufrieden. Es sei sehr freundlich und konstruktiv gewesen, sagte er. Man werde nun gemeinsam einen Kompromiss erarbeiten.

Die Stadt will nach Worten des Sprechers zudem nach anderen Standorten suchen, "um die wertvolle Arbeit von Herrn La Fontaine gegebenenfalls auf anderen Flächen ohne die rechtlichen Einschränkungen des Landschaftsschutzes zu ermöglichen". Bis Jahresende soll es eine Lösung geben.