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Karlsruhe Sperrbezirk Karlsruhe: Halten sich die Prostituierten an die neuen Sex-Tabus?

Harte Zeiten für den Strich. Seit dem 13. Januar gilt die neue Sperrbezirksverordnung in Karlsruhe. Für Straßenmädchen heißt das: Kein Sex vor 22 Uhr, härtere Kontrollen und mehr Verbotszonen. Unter anderem östlich des Hauptbahnhofs, lange ein beliebter Platz der Straßenprostitution, ist das horizontale Gewerbe jetzt tabu. Aber: Halten sich die Karlsruher Prostituierten auch daran?

Keine Skandale im Sperrbezirk: So die erste Bilanz des Kommunalen Ordnungsdiensts (KOD), seitdem die neue Sperrbezirksverordnung gilt. Die Karlsruher Ordnungshüter sind seit dem 13. Januar verstärkt im Einsatz, kontrollieren die neuen Tabuzonen.

Kein Skandal im Sperrbezirk

Zu größeren Vorfällen sei es bislang nicht gekommen, wie die Stadtverwaltung auch Nachfrage von ka-news mitteilt. "Die Mehrzahl der Prostituierten beachtet die neuen Regelungen", so die Erfahrung des KOD. Bisher hielten sich zwei Prostituierte nicht an die vorgegeben Zeiten, zu denen - außerhalb der räumlichen Sperrbezirke - Straßenprostitution noch erlaubt ist. Sie waren jedoch keine "Wiederholungstäterinnen", wie es aus dem Rathaus weiter heißt.

Abschreckend sollen vor allem die Geldstrafen wirken: Bei Missachtung der geltenden Sperrbezirksregelungen wird ein Platzverweis gegenüber der Prostituierten ausgesprochen und ein Bußgeldverfahren eingeleitet. "Beim erstmaligen Verstoß beträgt das Bußgeld in der Regel 250 Euro, im Wiederholungsfall bis zu 1.000 Euro", so heißt es weiter. Wie aus dem Regelsatz hervorgeht, würden Täterinnen bei "beharrlicher Zuwiderhandlung" sogar mit einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten bestraft werden können.

Und wo genau herrscht ab sofort Strich-Tabu? Zum (neuen) Sperrbezirk gehören unter anderem der Mendelssohnplatz, die Wolfartsweierer Straße, der Karl-Wilhelmplatz und der Adenauerring.

Auch auf der Kaiserstraße, der Schwarzwaldstraße und der Stuttgarter Straße ist Straßenprostitution verboten. Hier gehts zur aktuellen Sperrbezirksverordnung der Stadt Karlsruhe (externer Link)

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  •   Teufel
    (121 Beiträge)

    05.02.2015 22:43 Uhr
    2 Schreibfehler...
    Anstatt Skandal wurde in der 2. Überschrift geschrieben, und anstatt Freiheitsstrafe wurde straße geschrieben. Aber sonst gut geschrieben. Ob die Geldstrafe was nützt, glaube ich kaum.
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  •   silberahorn
    (10663 Beiträge)

    06.02.2015 04:13 Uhr
    Prosit
    5. Zeile
    Straßenprositution
    grinsen
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  •   redaktion
    (1336 Beiträge)

    06.02.2015 07:59 Uhr
    @silberahorn und Teufel
    Vielen Dank für die Hinweise, die Stellen wurden korrigiert.
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  •   silberahorn
    (10663 Beiträge)

    06.02.2015 04:24 Uhr
    SPD-Syndrom
    SPD= Schreib perferkT Deutsch
    Syndrom= das gleichzeitige Vorliegen verschiedener Krankheitszeichen, jedoch ist die Entstehung und Entwicklung der Krankheit nicht bekannt
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  •   orakelka
    (1914 Beiträge)

    05.02.2015 22:15 Uhr
    Die Geldbussen sollen abschrecken, supper, die Stadt wird
    zum Zuhälter, genau bei den Frauen die Kinder zuhause Haben und deshalb eben nicht von 22 - 6 Uhr auf die Straße können. Es ist zum Kotzen,
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (97 Beiträge)

    07.02.2015 00:35 Uhr
    geldbusse?
    So ein bus darf gern bei mir parken vor der Tür
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  •   orakelka
    (1914 Beiträge)

    07.02.2015 09:49 Uhr
    Freut mich immer wieder wenn sich die pseudointellektuellen
    melden. Wenn du es wirklich nicht verstehst, war deine Bildung (sofern du welche hast) nicht nur kostenlos, sondern umsonst.
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  •   Gehwegparker
    (2887 Beiträge)

    05.02.2015 20:12 Uhr
    Zum Kotzen
    Seither muß ich zehn Kilometer weiter fahren, um was gescheites zu finden... Die in der Fautenbruchstraße kann man doch eh knicken, die taugen garnix seit Roxana weg ist...
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  •   marxgraf
    (59 Beiträge)

    05.02.2015 15:51 Uhr
    Harte Zeiten
    Finde die Überschrift des Artikels Menschenverachtend.
    Es ist ja nicht so, dass die überwiegende Mehrheit der Damen ihrem Gewerbe freiwillig nachgeht. Da steckt ein brutaler Zwang dahinter. Und die Entlohnung für die Leistungserbringung wird von den "Herren" vom Gewerbe großteils einbehalten. Was bleibt ist ein Hungerlohn. Dann noch mit Verwarnungsgeld drohen ist der falsche Ansatz.
    In den Niederlanden gibt es z.B. kontrollierte und sichere Plätze mit Wohnwagen zu einem geringen Preis zu mieten. Doch dazu wird der Stadt Karlsruhe nach Tunnelbau und den Kosten für das "Stadtgeburtstagsevent" das nötige Geld fehlen.
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  •   Meiksel
    (548 Beiträge)

    06.02.2015 19:54 Uhr
    die Überschrift ist bescheuert
    das klingt so, als ob bestimmte Leistungen (z.B. Facesitting, Toejob oder Intermammal) nicht mehr angeboten werden dürfen. Ich frage mich wie man das Verbot dann überprüft oder durchsetzt. Werden sich dann verdeckte Ermittler entsprechend "bedienen" lassen, und wenn die Leistung vollbracht wurde heißt es "Freeze! I'm a cop! You're busted!"???
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