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Karlsruhe Prostitution in Karlsruhe: Kleingärtner ärgern sich über Sex-Sauerei

Das horizontale aber durchaus legale Gewerbe steht in Karlsruhe schon seit längerem am Pranger: Immer wieder wurden Beschwerden über Kondom-Müll laut - viele Bürger stöhnen über die Straßenstrichs im Karlsruhe. Auch die Kleingärtner im Bereich der Stuttgarter Straße haben die Sex-Sauerei im Grünen satt: Gummis in der Hecke, zerknüllte Tücher auf der Kinderschaukel, aufgebrochene Hütten. Sperrbezirk: Kleingarten - ka-news hat mit einem der Schreberfans gesprochen. Er fühlt sich massiv von Polizei und Stadt im Stich gelassen.

"Es ist schrecklich - ständig sind wir gezwungen uns mit dem Thema auseinander zu setzen", klagt ein Kleingärtner, den wir im Bereich an der Stuttgarter Straße am Zaun treffen - er will anonym bleiben. Tag für Tag hingen benutzte Kondome in den säuberlich frisierten Hecken, benutzte Feuchttücher lägen ständig unter Kinderschaukeln.

Schubkarre, Schaukel, Holzhütte: Sex nur auf dem Fahrersitz? "Fehlanzeige!"

Mitunter seien sogar Einbruchspuren in Gartenhäuschen feststellbar: "Einige Schrebergärtner haben morgens schon aufgebrochene Schlösser vorgefunden - offenbar verlagern die Prostituierten und Freier ihr Schäferstündchen gezielt auf unsere Holzhütten", so der Kleingärtner weiter - "manche übernachten dort sogar."

Laut ihm wurden die immer wiederkehrenden Vorfälle bereits zur Anzeige gebracht - dass eventuelle Einbruchserien etwas mit der Straßenprostitution zu tun haben sollen, streitet die Polizei Karlsruhe auf Anfrage von ka-news jedoch ab: "Diese beiden Sachen lassen sich nicht miteinander in Verbindung bringen", so ein Sprecher - "die meisten, die in diesem Gewerbe tätig sind, vollziehen den sexuellen Akt doch herkömmlicherweise im deutlich wärmeren Auto."

Schilder und Kondom-Mülltüten: Kleingärtner nehmen die Sache selbst in die Hand

Sex nur auf dem Fahrersitz? Laut dem verzweifelten Schrebergärtner sei das alles andere als die Realität: "Die treiben es auf dem Rasen, im Garten, auf Anhängern - ja sogar in der Schubkarre." Idylle herrsche in den Kleingärten in der Stuttgarter Straße deshalb schon lange nicht mehr. Schon nachmittags gegen 16 Uhr treffen nach Angaben des Mieters die ersten Damen auf dem Gelände ein - Zuhälter beobachteten das Geschehen offenbar von der nahegelegenen Wasserbrücke aus. "Das sind Zeiten, in denen uns unsere Enkel besuchen kommen - jedes Mal müssen wir sicherstellen, dass keine Hinterlassenschaften menschlicher Notdurft um unseren Garten herum 'vergessen' wurden. Das ist einfach nur eklig und nicht zumutbar."

Von Mülleimern fehlt an Ort und Stelle jede Spur - die Stadt ziehe sich laut den verärgerten Schrebern aus der Verantwortung was die Ordnung und Sauberkeit angehe, obwohl die Gärten im Bereich der Eisenbahnschienen an städtisches Territorium grenzten. Auch die Bahn weise die Zuständigkeit von sich. So handeln einige Kleingärtner mittlerweile in Eigenregie: Bei einem Spaziergang durch die grüne Anlage fallen zahlreiche Mülltüten auf, die provisorisch an Hecken gehängt wurden, sowie einige selbstgedruckte Schilder, die sich unter anderem auf polnisch an die Prostituierten richten.

Raiffeisenmarkt-Leiter: "Meine Kolleginnen werden regelmäßig auf dem Parkplatz belästigt"

Im Stich gelassen fühlen sich auch die Mitarbeiter des ZG Raiffeisenmarkts in der Fautenbruchstraße. "Der hinterlassene Müll ist das eine, aber Belästigung zu Geschäftszeiten das andere", so Bastian Böhringer, Niederlassungsleiter in Karlsruhe. Gegenüber ka-news erzählt er, dass vor allem Kolleginnen ständig mit plumpen Anmachsprüchen auf dem feierabendlichen Weg zum Auto rechnen müssen, ungefährlich sei das nicht.

"Die Freier haben null Respekt", so Böhringer weiter - "während Mütter hier mit ihren Kindern einkaufen gehen, vergnügen sie sich mit den Prostiuierten in Autos auf unserem Parkplatz - die Kunden erzählen immer wieder von solchen Beobachtungen durch beschlagene Scheiben." Mittlerweile sperre man den Hof des Geschäfts pünktlich zum Feierabend mit einer Kette ab, um der "Zweckentfremdung" und der Vermüllung vorzubeugen. Zwar seien außerhalb des Ladens genügend Mülleimer angebracht, würden jedoch nicht genutzt: "Regelmäßig liegen Kondome, Tücher, machmal sogar menschliche Exkremente daneben", so der Niederlassungsleiter weiter. Darüber hinaus komme es öfters zu Gefahrensituationen im Verkehr auf der Fautenbruchstraße - laut Böhringer laufen Straßenmädchen sowie Freier oder Zuhälter gerade in den Abendstunden unkontrolliert auf die Fahrbahnen. Eine vor Kurzem initiierte Polizeikontrolle habe dabei keine Früchte getragen.

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  •   Kapuzinerkresse
    (238 Beiträge)

    05.02.2014 09:33 Uhr
    Frauen haben keinen Penisneid...
    denn sie können gaaaaanz viele haben, wenn sie nur wollen :-p
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (10716 Beiträge)

    05.02.2014 10:06 Uhr
    Immer diese Komplikationen
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (1981 Beiträge)

    05.02.2014 09:17 Uhr
    diese Spasskiller
    ^^
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  •   karlsbruder
    (135 Beiträge)

    05.02.2014 09:10 Uhr
    Ein Schild
    mit der Aufschrift "Dieser Bereich wird Video überwacht" ( am besten in diversen Sprachen ) ist legal und sollte schon einen Effekt haben. Ansonsten zwei fette Rottweiler in den Gärten parken, dann ist auch Ruhe.

    Die Stadt sollte sich darum kümmern Mülltonnen in dem Bereich aufzustellen. Davon gibt es meiner Meinung nach generell zu wenig in der gesamten Stadt, unabhängig von den Straßenstrichgebieten.
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  •   Profi
    (442 Beiträge)

    05.02.2014 19:43 Uhr
    Videoüberwachung
    geht nicht - es ist zu dunkel.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (29986 Beiträge)

    05.02.2014 20:36 Uhr
    Schon mal
    was von Restlichtverstärkern gehört? grinsen
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  •   Makamabesi
    (3025 Beiträge)

    05.02.2014 08:17 Uhr
    Wieviel
    bekommt K-News eigendlich für die Standortpomotion? Duch KA-News weis jeder Zugezogene wo man´s kriegt! Oder wird´s für den Red dann billiger?
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  •   Durlacherin
    (274 Beiträge)

    05.02.2014 08:24 Uhr
    Stimmt...
    die "Marketingaktion" für die Mädels in der Fiduciastraße vor ein paar Wochen in den Medien hat dazu geführt, dass anstatt bisher Zwei inzwischen bis zu Sieben sich den kurzen Straßenabschnitt teilen.
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  •   Muslima
    (71 Beiträge)

    05.02.2014 14:15 Uhr
    ..es werden immer mehr..
    Das Handeln seitens Stadt und Polizei ist gleich Null.. Mein Mann hat Umsatzeinbußen, wegen den Damen. Weil sich immer mehr Kunden bedrängt fühlen. Die Polizei macht zwar ihre Rundgänge, schäkert aber nur mit den Damen weil sie die Hosen voll haben, weil im Hintergrund der Zuhälter beobachtet. An der Fiducia Haltestelle stehen di Damen ganz ungeniert und springen auch gerne plötzlich auf die Fahrbahn. Da würde man lieber Gas geben, wie bremsen !!!
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (1444 Beiträge)

    09.02.2014 13:02 Uhr
    Mein Mann...
    ...hat Umsatzeinbußen, wegen den (der) Damen...
    ...Wieso, ist er ein Bordellbetreiber?
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