Darauf verständigte sich nach Informationen der Nachrichtenagentur ddp heute in Bonn die zuständige Jury, die aus 26 renommierten Forschern und den 17 Wissenschaftsministern von Bund und Ländern besteht. Die Entscheidung soll einstimmig gefallen sein, heißt es weiter. Damit hätte die Uni Karlsruhe - knapp zehn Monate nach dem Sprung in die Vor-Elite (ka-news berichtete) - die letzte Hürde genommen. Offiziell soll das Ergebnis um 15.30 Uhr auf einer Pressekonferenz in Bonn verkündet werden.

Wissenschaftsstandort Deutschland soll gestärkt werden

Unter den zehn Bewerbern waren insgesamt vier Universitäten aus Baden-Württemberg. Die Universitäten Tübingen, Freiburg und Heidelberg würden demnach leer ausgehen. Die ausgewählten Hochschulen, die sich künftig den inoffiziellen Titel "Elite-Universität" tragen dürfen, können im Rahmen der Exzellenzinitiative Fördermittel in Höhe von bis zu 21 Millionen Euro pro Jahr erhalten.

Mit dem Förderprogramm Exzellenzinitiative soll die Spitzenforschung an deutschen Hochschulen ausgebaut werden. Ziel ist es, den Wissenschaftsstandort Deutschland auf Dauer zu stärken und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Für die insgesamt zwei Auswahlrunden stehen zwischen 2006 und 2011 zirka 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung. Finanziert wird das Projekt zu 75 Prozent aus Bundes- und zu 25 Prozent aus Landesmitteln.