Der Blick der Verbandsversammlung richtet sich dabei insbesondere auf die transeuropäische Schienenverbindung "Magistrale für Europa", die eine leistungsfähige Verbindung von Frankreich kommend via Karlsruhe nach Stuttgart und weiter in Richtung München braucht. So heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes. Die Maßnahmen im württembergischen Landesteil würden aber auch in engem Zusammenhang mit dem viergleisigen Ausbau der Oberrheinstrecke gesehen, einschließlich der Fertigstellung des Rastatter Tunnels.

"In der Resolution wird davor gewarnt, Stuttgart 21 gegen den Ausbau der Rheintalbahn auszuspielen", heißt es weiter. Es werde keine Mittelumschichtung zur Rheintalbahn geben. Zunächst wäre durch das Land eine beträchtliche Summe als Entschädigung zu leisten, die an anderer Stelle eingespart werden müsse. Die verbliebenen Mittel würden in baureife Bahnprojekte anderer Bundesländer fließen.