13  

Karlsruhe ka-news-Weihnachtsbäckerei - Teil I: Heidenei, der Dambedei!

Die Tage werden kürzer, es wird kälter und der Duft von Weihnachtsplätzchen liegt in der Luft - Zeit für die ka-news-Weihnachtsbäckerei. Wir testen in den nächsten Wochen verschiedene Plätzchenrezepte auf Geschmack, Aufwand und Kosten. Ob talentiert oder nicht: Unsere Hobbybäcker heizen ab heute den Ofen vor. Den Anfang macht Mitarbeiterin Melanie Hofheinz und probiert sich für uns an einem allseits bekannten Herrn: Feuer frei, hier kommt der Karlsruher Dambedei!

"Dambedei" - ein echter Karlsruher weiß sofort was gemeint ist! Dabei hat der Hefemann gleich mehrere Identitäten: So treibt sich dieser Schuft auch unter Namen wie Stutenkerl, Weckmann oder Puhmann in anderen Teilen Deutschlands herum. Nun ja, wir bleiben dem frisch gebackenen Badener mit "Knopfaugen" treu. Und so geht's auch schon ans Werk - Rosinen, Zucker, Mehl, fertig, los:

Was brauche ich für zehn Dambedeis?

1 Kilogramm Mehl
10 Gramm Salz
1 Würfel frische Hefe
100 Gramm Margarine
100 Gramm Zucker
280 Mililiter Wasser
140 Mililiter Milch
1 Ei

Zum Verzieren:
1 Ei
Rosinen

Alles parat: Und was nun?

Der Hefeteig ist schnell gemacht, allerdings benötigt er eine Ruhezeit von mindestens einer Stunde, bis sich sein Volumen entfaltet. Die Backzeit ist dagegen recht gering: Sie beträgt schlappe 20 Minuten bei 180 Grad Celsius - Ober-/Unterhitze, bis die Hefemännchen ihren goldbraunen Teint erreicht haben.

Um einen Teig zu erhalten, der nicht klebt, sondern sich einfach formen lässt fügt man alle Zutaten (Mehl, Salz, Hefe, Margarine, Zucker, Wasser, Milch und das Ei) in die Schüssel und vermischt alles sorgfältig mit dem Knethaken, bis ein fester Teig entsteht. Nun braucht der Teig seine Ruhe - etwa eine Stunde muss er an einem warmen Ort verharren, bis es ihm an den (Hemd-)Kragen geht. Hat sich das Volumen nach der Ruhephase vergrößert, kann's auch schon losgehen: Sie haben die (einmalige) Chance, Ihren Traummann zu formen - und ihn schließlich mit gequirlten Eiern zu bestreichen. Das macht frau Spaß, oder? Zu guter Letzt gilt es ihn noch mit Rosinen zu "bestücken" - Knopfleiste und Augen, natürlich.

Fazit: Kinderleicht und versaut

  Aufwand        Zeit               Kosten           
Bewertung
in Schulnoten
2 - gut 1 - sehr gut 2- gut

"Die Zubereitung ist kinderleicht", das stellt Melanie Hofheinz nach ihrem Backexperiment fest. Das "Traummann-Bauen" wecke sogar Kindheitserinnerungen - vergessen hatte sie aber, welch eine Sauerei das Einschmieren des werten Herrn mit verquirlten Eiern bedeutet. Mit einer Summe von vier Euro hält auch die Einkaufsliste keine böse Überraschungen bereit. Auch den Geschmackstest besteht der Dambedei: Nicht zu süß und nicht zu süchtig-machend.

Jetzt sind Sie dran: Welche Plätzchen versüßen Ihren Advent? Haben Sie Rezepte, die Sie wärmstens empfehlen können? Her damit! Schreiben Sie uns in einem Kommentar unter diesem Artikel.

Mehr zum Thema
ka-news-Weihnachtsbäckerei: Rezepte für Plätzchen, Kekse und anderes Weihnachtsgebäck: die ka-news-Redaktion hat den Kochlöffel geschwungen und das Backblech belegt - herausgekommen sind Backideen für Weihnachten.
Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (13)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   saavik
    (1477 Beiträge)

    24.11.2013 19:05 Uhr
    Getestet
    Ich habe dieses Rezept heute Mittag mal getestet. Allerdings nur mit der halben Menge, weil ich weder genug Eier, noch genug Mehl hatte. Statt normaler Hefe habe ich Trockenbackhefe verwendet und die Margarine wurde kurzerhand durch Butter ersetzt.

    Den Teig hab ich großzügig zu 2 Dambedei verarbeitet. Sie sehen nicht so schön aus wie auf dem Foto hier, aber sie schmecken gut. Der Teig ist sehr gut aufgegangen. Dass er mir dabei auf der Oberfläche etwas aufgerissen ist, ist mir egal. Wie die Autorin dieses Artikels schon sagte: Sie sind nicht so süß. Das hat aber auch Vorteile, denn so konnte ich einen Kopf, einen Arm und ein Bein mit Butter und Honig essen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    17.11.2013 17:05 Uhr
    Margarine,
    bäh!

    Funktioniert das auch mit Butter?
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  • unbekannt
    (14337 Beiträge)

    17.11.2013 20:07 Uhr
    Funktioniert mit Butter bestens
    muss aber sagen -und meine Kuchen werden gelobt!- mit Butter bekomm ich keinen Rührteig hin. Hefeteig ja, Weihnachtsplätzchen ebenfalls. Aber zu Weihnachtsplätzchen (Knetteig) gehört schlichtweg Butter.
    Grossartige Weihnachtsbäckerei habe ich abgeschafft bis auf ein paar Leckerlis wie z.B. Vanillkipferl:

    200 g Butter
    80 g Zucker
    100 g gem. Mandeln
    280 g Mehl (300 g wenn mit Ei)
    1 Vanillzucker
    1 Msp. Backpulver
    1 kl. Ei (empfehlenswert, weil Kipferl sonst leicht zerfallen)

    Zutaten miteinander verkneten, Teig etwas ruhen lassen,
    kleine Kipferl formen, auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen und bei gut 175° backen.
    Die abgekühlten Kipferl in gesiebtem Puderzucker mit 1 untergemischten Vanillzucker vorsichtig wälzen.
    In Blechdose setzen, Deckel drauf und ein paar Tage durchziehen lassen -fertisch grinsen
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   ratzfatz67
    (314 Beiträge)

    18.11.2013 12:40 Uhr
    Anstatt Kipferl
    forme ich Kugeln :D
    In mundgerechter Form genauso lecker wie Kipferl aber fallen nicht auseinander zwinkern
    (... un sin ziemlich schnell g´esse :p )
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  • unbekannt
    (14337 Beiträge)

    18.11.2013 14:17 Uhr
    Schöne Idee. Danke!
    Werd ich mit einem Teil des Teiges probieren grinsen
    Nehm sowieso immer die doppelte Menge der Zutaten = 3 Bleche und probier das dann mal 1 Blech aus.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    17.11.2013 21:35 Uhr
    Haha,
    grad hab ichs im Chat noch von Vanillekipferl! Das einzig Senkrechte.

    Haselnussbolle auf Oblaten sind noch gut und Ausstecherle mit Zitronenglasur. Ich hab etwa 100 Ausstecherle, vom Hummer bis zum T-Rex. grinsen
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   saavik
    (1477 Beiträge)

    24.11.2013 05:57 Uhr
    Ausstecherle
    *lol* Verleihst du die Ausstecherle? zwinkern
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  • unbekannt
    (14337 Beiträge)

    18.11.2013 00:22 Uhr
    "Haselnusbolle" auf Oblaten -extra für Dich, hetfield :-)
    5 Eiweiss steifschlagen und währenddessen
    500 g Zucker einrieseln lassen

    500 g gem. Haselnüsse mit
    1 Vanillzucker vermischen und
    1 TL. Zitronensaft unter die Schaummasse ziehen.

    Backblech mit Oblaten auslegen und darauf mit Hilfe von 2 feuchten Kaffeelöffeln kleine Häufchen draufsetzen. Ein paar Stunden abtrocknen lassen und dann bei knapp 150° backen.
    Soll's obenauf mit Nüsschen sein, dann vor dem Backen
    1 Eiweiss mit
    150 g Puderzucker zu einer festen Masse/Glasur schlagen.
    Mit einem Kochlöffelstiel in der Mitte von jedem "Bolle" eine Vertiefung drücken, mit Glasur auffüllen und eine ganze Haselnuss draufsetzen.

    Nun sind 6 Eigelb übrig...
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  • unbekannt
    (14337 Beiträge)

    18.11.2013 00:27 Uhr
    ... von denen 3 Eigelb für "Spitzbube"
    verwendet werden:

    400 g Mehl
    200 g Butter
    100 g Zucker
    1 Vanillzucker
    50 g gem. Haselnüsse und
    3 Eigelb zu einem Knetteig verarbeiten, in Frischhaltefolie packen und Teig an einem kühlen Ort ruhen lassen.

    Frischhaltefolie auf Teig legen und mit Teigroller ca. 1/2 cm dick ausrollen.
    Mit runden Förmchen Plätzchen und Ringe ausstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei knappen 200°backen.

    1/2 Tasse Himbeer- oder Johannisbeergelee mit
    Zitronensaft (1) verrühren, auf die abgekühlten Plätzchen streichen, Ringe draufsetzen (druffbabbe) und mit restl. Gelee die Mitte der Ringe ausfüllen.
    Plätzchen in Blechdose und möglichst nicht zu oft vor Weihnachten davon naschen zwinkern

    Bevor der Gebäckteller gerichtet wird, Plätzchen mit Puderzucker bestäuben.

    Je nach dem sind nun 2 bzw. 3 Eigelb übrig (ob "Haselnussbolle" mit oder ohne Eiweisskrone)...
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  • unbekannt
    (14337 Beiträge)

    18.11.2013 00:35 Uhr
    2 Eigelb braucht man für 1 Linzertorte
    -ohne Schnaps, ohne Kakao und sehr lecker und nach 3 Tagen weich.
    200g Mehl
    200g Zucker
    200g gemahlene Mandeln oder Nüsse
    1 Teel. Backpulver
    1 Teel. Zimt
    1 Teel. Nelken miteinander vermischen

    200g Butter oder Backmargarine und
    2 Eigelb zu den obigen Zutaten geben und ca. 3 Min. mit dem Knethaken durcharbeiten.
    Teig an kühlem Ort ruhen lassen.

    Mit 2/3 des Teiges den Boden und ein kleiner Rand einer gefetteten und mit Mehl ausgestreuten 28er-Springform auslegen.

    Auf den Boden ca. 1/2 Glas Erdbeermarmelade (oder Himbeermarmelade oder Aprikosenmarmelade) streichen.

    Restl. Teig knapp 1cm dick ausrollen, mit Teigrädchen Streifen ausrädeln (oder Sterne ausstechen) und Torte mit Gittermuster/Sterne verzieren.
    Gittermuster/Sterne mit Kondensmilch bestreichen und bei 175° ca. 45 Min. backen.

    Kuchen auskühlen lassen, in Alufolie verpacken, nochmals in eine Plastiktüte und mind. 3 Tage ruhen lassen.

    Eventl. restl. Eigelb findet Verwe
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten

Seite : 1 2 (2 Seiten)

Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.