Hinter der Organisation "BreakOut" steht ein Team von Studenten aus ganz Deutschland. Das erklärte Ziel: Ein Reiseabenteuer mit einem nachhaltigen sozialen Zweck verknüpfen. Und so geht es: Innerhalb von 36 Stunden müssen die teilnehmenden Zweierteams so weit wie möglich reisen, dürfen dabei allerdings kein Geld für die Fortbewegung ausgeben.

Soll heißen: Egal ob per Fuß, auf dem Rad oder im Auto - Hauptsache es werden so viele Kilometer wie möglich in der vorgegebenen Zeit hinter sich gelassen. Das Ziel spielt dabei eine zweitrangige Rolle. Gestartet wird in der Hauptstadt Berlin, wo auch die beiden Karlsruherinnen losgehen, München oder im spanischen Barcelona.

Charakter eines Spendenmarathons

Aber wie kann dabei Geld gesammelt werden? Der Wettbewerb folgt dem Konzept eines Spendenmarathons: Pro zurückgelegten Kilometer bekommen die Teams Spenden von ihren zuvor gesuchten Team-Sponsoren. Zusätzlich kann jeder Spender interaktiv die Reise beeinflussen: Wer die Teilnehmer unterstützen möchte, kann diesen mit Aussicht auf einen Spendenbetrag kleine Aufgaben stellen. Bei der Erfüllung gibt es dann Kohle.

Das gesammelte Geld aller BReaktOut-Reisenden geht 2017 an den Verein Jambo Bukoba, der sich zum Ziel gemacht hat, Kindern in Tansania zu helfen. Neben Projekten, bei denen beispielsweise über Krankheiten wie HIV aufgeklärt wird, stehen auch Renovierungen von Schulen auf deren Plan.

"Wir schauen einfach wohin uns der Weg führt"

Wo die Teilnehmer am Ende der 36 Stunden landen, wissen diese selbst nicht: Sarah und Sabouh endeten im vergangenen Jahr im spanischen Cartagena. Geplant hatten sie, die Balkanroute bis nach Griechenland zu reisen. Das war angesichts der gesammelten Summe aber am Ende egal: Mit über 6.200 gespendeten Euro  belegten sie den zweiten Platz der insgesamt 102 gestarteten Teams.

Dieses Mal soll trotz des guten Ergebnisses einiges anders sein: "Es macht uns immer noch fertig, dass wir die 2.000 Kilometer nicht geschafft haben. Ziel 2017 ist daher, mindestens diese Marke zu knacken." Eine bestimmte Route wurde von den Studentinnen erst gar nicht mehr geplant: "Wir schauen einfach wohin uns der Weg führt", so das Team aus der Fächerstadt.

Wer die diesjährige Reise live verfolgen möchte, kann das auf der Internetseite des Wettbewerbs tun. Dort wurde nämlich für jede Gruppe ein Liveblog eingerichtet, der alle Erlebnisse dokumentieren soll. Und noch etwas ist auf der Seite möglich: Die genaue Spenden- und Kilometeranzahl kann rund um die Uhr beobachtet werden.

Mehr Infos: https://break-out.org/