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Karlsruhe Radfahrer von S-Bahn erfasst und gestürzt

Ein 37-Jähriger Radfahrer missachtete am Mittwoch, 30. September, um 18 Uhr, beim Überqueren eines Bahnübergangs das Rotlicht und wurde anschließend von einer Bahn erfasst. Der Fahrradfahrer stürzte daraufhin und erlitt so vermutlich schwere Verletzungen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei befuhr der 37-Jährige kurz vor 18 Uhr mit seinem Fahrrad die Sonntagstraße in nördlicher Richtung. Den Bahnübergang an der Mathystraße wollte er geradeaus in Richtung Friedenstraße überqueren, missachtete dabei aber offenbar das Rotlicht der dortigen Ampelanlage.

Beim Überqueren der Schienen bemerkte er wohl noch die aus westlicher Richtung herannahende Straßenbahn und versuchte noch auszuweichen. Dennoch wurde sein Fahrrad und auch er selbst von der Bahn erfasst. Der 37-Jährige stürzte hierdurch zu Boden und erlitt offenbar schwere Verletzungen.

Sein Mountainbike geriet unter die Straßenbahn und wurde vollständig zerstört. Alarmierte Rettungskräfte versorgten den Verletzten zunächst vor Ort und brachten ihn anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Der Straßenbahnverkehr musste auf dem betreffenden Gleisabschnitt bis kurz nach 18:30 Uhr gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden an der Straßenbahn beläuft sich auf etwa 3.000 Euro, das Fahrrad hatte einen Wert von etwa 600 Euro.

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Kommentare (23)
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  •   FCKSUV
    (498 Beiträge)

    02.10.2020 12:08 Uhr
    Was jetzt, S-Bahn
    oder Straßenbahn, @ka-news?
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  •   Kransruhe
    (23 Beiträge)

    02.10.2020 09:44 Uhr
    Mountainbike?
    Interessant, was mittlerweile unter "Mountainbike" fällt. Oder soll das nur ein Symbolbild sein?
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  •   Berty87
    (850 Beiträge)

    02.10.2020 07:57 Uhr
    Tja
    Dazu würde Ich sagen. Pech gehabt und selber Schuld über rot zu gehen.

    Sorry aber echt. Zwar gute Besserung aber nichts für ungut.
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  •   staffi
    (37 Beiträge)

    02.10.2020 10:13 Uhr
    Rotlicht ???
    Rotlicht an Bahnübergängen und Fussgängerüberwegen in Karlsruhe, dient doch nur noch dazu das mal was farbiges zusehen ist, beachten tun das die meisten Fahrradfahrer und Fussgänger in Karlsruhe ja nicht, scheint keine beudeutung mehr zu haben, jeden Tag an allen Halltestellen der Tram und Stadtbahn zubeobachten .
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  •   Svantovit
    (144 Beiträge)

    02.10.2020 13:24 Uhr
    Lücken
    Ihr Beitrag lässt den motorisierten Verkehr außen vor, oder ist Ihr Gedächtnis ähnlich lückenhaft wie das des Verkehrsministers? Die Straßenbahnunfälle mit KfZ Beteiligung wurden wohl nur versehentlich unterschlagen, es sei denn Sie hatten beim Verfassen Ihres Posts, die rosa Autofahrerbrille auf!
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  •   staffi
    (37 Beiträge)

    02.10.2020 17:49 Uhr
    keine Lücken, tägliche Erfahrung
    dieser Bericht beruht auf meinen täglichen erfahrungen als Fahrer einer Stadtbahn,
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  •   mueck
    (11834 Beiträge)

    02.10.2020 10:52 Uhr
    !
    An Übergängen ohne Autoverkehr sind nach § 37 Rotlichter für Radfahrer nur dann gültig, wenn sie auch das Fahradsymbol zeigen. Fußgängersymbol alleine darf man radelnd ignorieren.

    An der Unfallstelle hier dürfte das aber nicht der Fall sein, weil auch Autoverkehr quert und dann deren Signal für Radler gilt, aber bspw. an der Unfallstelle vor paar Monaten(?) in der Nähe des BÜ Nürnberger Str. (Dammerstock) fehlt das Radsymbol bspw. an einem für Radverkehr zulässigen Übergang ...

    Es gibt auch genug Ampeln abseits von Kreuzungen, die Fußgängern das Queren erleichtern sollen, wo aber auch Radverkehr legal ist, aber kein Radsymbol drin ist ... Auch da darf man bei Rot radeln, wenn frei ist: § 10 muss man natürlich (in den meisten dieser Fälle) beachten, analog § 19 bei Schienenquerungen, aber wenn die Bahn schon durch ist und nix aus der anderen Richtung kommt und das Radsymbol fehlt ...
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  •   jmiles
    (145 Beiträge)

    04.10.2020 15:32 Uhr
    mueck schreibt:
    Die Argumente von mueck sind wie immer wirr und frei interpretierend.
    "Es gibt auch genug Ampeln abseits von Kreuzungen, die Fußgängern das Queren erleichtern sollen, wo aber auch Radverkehr legal ist, aber kein Radsymbol drin ist ... Auch da darf man bei Rot radeln, wenn frei ist: ..." Hat die Ampel ein Fußgängersymbol, gilt für den Radfahrer (das bedeutet KEINE Ausnahme für den Radfahrer!) §37, Satz 2, Abs.6: 1 Wer ein Rad fährt, hat die Lichtzeichen für den Fahrverkehr zu beachten.
    Die Bahn hatte wohl zu 99.5% "grün", also hatte er wohl zu 99.5% rot als Fahrverkehrs-Teilnehmer, oder Radfahrer, oder fahrender Gehendern, oder was auch immer.
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  •   mueck
    (11834 Beiträge)

    04.10.2020 15:49 Uhr
    !
    Die Unfallstelle ist NICHT abseits von Kreuzungen, da gilt natürlich das vorhandene Signal für den Fahrverkehr.

    Ich habe aber auf staffis Pauschalvorwurf allgemein auch zu "Fußgängerüberwegen", Radler achten nie Rotlichter, geantwortet, und leite diese Antwort allgemein zu Fußgängerampen extra mit "An Übergängen ohne Autoverkehr ..." ein und beziehe mich später noch mal ausdrücklich auf "Es gibt auch genug Ampeln abseits von Kreuzungen ...", dort gibt es also keine Fahrverkehrsampeln und wenn dann nur ein Fußgänger leuchtet, radelt der Radler legal bei dessen roter Version ...
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  •   jmiles
    (145 Beiträge)

    04.10.2020 17:14 Uhr
    Nein, falsche Interpretation der StVo
    An dieser Stelle befindet sich ein Bahnübergang mit zwei Fahrspuren und zwei Gehwegen. Der Radfahrer hätte also auf der Straße die Kreuzung überqueren müssen, auf Gehwegübergängen sind Radfahrer nur gedulded und dürfen dabei Fußgänger nicht behindern, bei Unfällen auf Fußgängerüberwegen bekommen sie generell eine Mitschuld. Dieser Radfahrer hat sich gleich 2x falsch verhalten, und das Rotlicht nicht beachtet! Es gibt in der StVo keine Wildcard für Radfahrer!
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