Die Bauzäune in der Innenstadt sind in ein neues Gewand geschlüpft. Überdimensionale Spitzendeckchen fallen dezent über die Gitter in der Lammstraße, gegenüber treten einzelne Möbelstücke dreidimensional aus dem plakatierten Bauzaun heraus.

Bereits zum dritten Mal interpretieren die Studierenden der HfG die Innenstadt zum Stadtgeburtstag unter dem Begriff "City Rooming" als "Stadt-Wohn-Raum". In diesem Jahr machten sie gemeinsam mit Studenten der Université Strasbourg, der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) Bauzaunabschnitte zu ihrer Leinwand.

Einige Haltestellen weiter am Berliner Platz stapeln sich an der Bauzaunverkleidung - angelehnt an das Videospiel "Tetris" - bunte Bauklötze, die gleichzeitig daran erinnern sollen, was sich hinter der Absperrung "im Bau" befindet. Die Baugrube am Europaplatz wird in eine Art "Teppich" gehüllt, zu dem sich einzelne farbige Fäden an der Verkleidung entlang zu einem Teppich verflechten und wieder auflösen.

Mergen: Zaunverkleidungen sollen "Lust auf Kunst" machen

Bunt, abstrakt und dreidimensional präsentieren sich die kreativen Arbeiten etwa ein Jahr lang als Hüllen der drei Großbaustellen in der Lammstraße, am Europaplatz und am Berliner Platz. Die insgesamt acht Arbeiten sollen "Lust machen auf Kunst", wünschte sich Erste Bürgermeisterin Margret Mergen bei der Vernissage am Samstag des Stadtgeburtstags.

"Im Vorbeifahren entdeckt werden" sollen die Collagen entlang der Gleise, die sich allesamt mit dem Thema Mobilität auseinander setzen. "Sie bestehen aus Elementen mit typischen Dingen aus Karlsruhe, wie der Pyramide am Marktplatz", erklärte Mergen.

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