Das Fahrzeug mit slowakischem Kennzeichen war auf dem Weg von der Slowakei nach Spanien und hatte offenbar Rassetiere im Wert von 60.000 Euro im Gepäck, so heißt es in einer Pressemitteilung. Die Untersuchung durch die städtische Veterinärin und die Polizei ergab, dass rund 25 Prozent der Käfige zu klein waren.

Welpen zu jung für EU-Transport

Außerdem waren rund 120 Tiere unter 15 Wochen alt und damit so jung, dass sie nach den Tierseuchenbestimmungen innerhalb der EU nicht hätten transportiert werden dürfen. 13 Tiere befanden sich in einem schlechten Gesundheitszustand. Da zu befürchten war, dass sich ihr Zustand bei einer Weiterfahrt weiter verschlechtert, ordnete die städtische Veterinärin die Aufnahme dieser Tiere ins Tierheim Daxlanden auf die Quarantänestation an. Wie die Amtstierärztin feststellte, stimmte das tatsächliche Alter der Tiere nicht mit den Eintragungen in den Begleitpapieren überein. Bei der Polizei werden die weiteren Ermittlungen durch den Arbeitsbereich Gewerbe/Umwelt geführt.

Im Laufe des Mittwochs durften die beiden Personen ihre Fahrt nach Spanien nach Zahlung einer Sicherheitsleistung fortsetzen. Zuvor hatten sich die Veterinäre davon überzeugt, dass ein für den Transport ordnungsgemäßer Zustand hergestellt wurde. Die Weiterfahrt wurde mit der Auflage versehen, unmittelbar am Zielort in Spanien die Tiere in Quarantäne zu nehmen. Über den Hundestransport wurden die zuständigen Behörden in Spanien informiert, welche die tierschutzrechtlichen und seuchenrechtlichen Bestimmungen am Ankunftsort überwachen und die Hunde und Katzen in Quarantäne nehmen.