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Karlsruhe OB-Wahlsieger im Interview: Was gehen Sie jetzt als Erstes an, Herr Mentrup?

Frank Mentrup bleibt Oberbürgermeister in Karlsruhe. Die nächsten acht Jahre hat der gebürtige Mannheimer die Chance, die Fächerstadt nach seinen Vorstellungen voranzubringen und zu formen. Die Mehrheit im Gemeinderat hat er dabei sicher. Doch welche Projekte möchte der alte und neue OB auf den wegbringen? ka-news.de unterhielt sich mit ihm kurz nach seinem Wahlsieg - die "Antrittsrede" von Frank Mentrup als Videointerview.

Die anstrengenden letzten Tage sind dem Karlsruher Stadtoberhaupt anzusehen. Doch Mentrup ist motiviert und freut sich auf die kommenden acht Jahre Amtszeit und darauf seine Arbeit machen zu können: "Für mich ist es die optimale Zusammenführung aller meiner bisherigen Tätigkeiten. Ich bin in alle Themen gut eingearbeitet und möchte diese voranbringen."

Frank Mentrup bei seiner ersten Rede nach dem Wahlsieg.
Frank Mentrup bei seiner ersten Rede nach dem Wahlsieg. | Bild: Thomas Riedel

Hinzu kommen "drei, vier neue Ideen", die Mentrup in den nächsten Jahren in die politische Diskussion bringen will. "Darauf freue ich mich mit am Meisten", so Mentrup. Welche Ideen das konkret sind, wollte der frisch Gewählte nicht verraten. 

Frank Mentrup bleibt im Amt: Albert Käuflein übergibt dem Sieger einen Blumenstrauß.
Frank Mentrup bleibt im Amt: Albert Käuflein übergibt dem Sieger einen Blumenstrauß. | Bild: Thomas Riedel

Dafür war er bei anderen Themen gesprächsbereiter. Im Video-Interview verrät der 56-Jährige, wie er gefeiert hat, welche Projekte nun ganz oben auf der Agenda stehen und wie wichtig die Unterstützung der Grünen im Wahlkampf war. 

Wie war Ihr Wahlsonntag? Wann waren Sie siegessicher?

Wie und mit wem wurde gefeiert?

Wie wichtig war die Unterstützung der Grünen in der Wahl für Sie?

Welche Großprojekte haben jetzt Priorität?

Wollen Sie sich treu bleiben oder werden Sie Ihren Regierungsstil verändern?

Mehr zum Thema
Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe: Ergebnisse und Infos zur OB-Wahl 2020 in Karlsruhe. Außerdem: Umfragen und alles zu den Oberbürgermeisterkandidaten. Im Dossier erklären wir zudem das Wahlverfahren und den Ablauf der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe am 6. Dezember 2020. Am Wahltag werden hier außerdem die Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe veröffentlicht. Im Vorfeld der Wahl waren alle Kandidaten für ein Video-Interview in unserer Redaktion zu Gast. Die Übersicht zu allen Kandidaten und den Videos findet ihr hier.
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Kommentare (21)
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  •   max
    (264 Beiträge)

    09.12.2020 17:55 Uhr
    Ich glaube,
    dass der größte Teil der Kommentatoren überhaupt nicht gewählt haben. Ob die Wahlbeteiligung hoch war oder nicht, fest steht, der OB wurde wiedergewählt; auch von mir. Man sollte auch mal zurückdenken, als er gewählt wurde, was er alles bereinigen musste. Die U-Strab, der Bau der Kriegsstraße, das Stadion, von den Vorgängern immer hinausgezögert usw. Man sollte schon fairerweise sagen, dass er nicht so gehandelt hat, wie sein damaliger Herausforderer I.W. Also, alle zusammenhalten, dann klappt alles.
    Herr Mentrup herzlichen Glückwunsch.
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  •   vamos1
    (7 Beiträge)

    09.12.2020 07:58 Uhr
    wer die Wahl hat, hat die Qual!
    Die Wiederwahl uneingeschränkt als Bestätigung der "guten" Arbeit der letzten 8 Jahre zu sehen halte ich für vermessen. Es gab schlicht keine sinnvolle Alternative, der wählt man am Ende den "Einäugigen unter den Blinden". Die letzten acht Jahre waren geprägt von schläfriger Langeweile und hochgradiger Visionslosigkeit. Die Stadt wird verwaltet, mehr nicht.
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  •   mueck
    (12031 Beiträge)

    09.12.2020 17:54 Uhr
    Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen
    ... denn die Lebensqualität ergibt sich nicht aus großspurigen visionären Großprojekten, sondern aus vielen kleinen, zum positiven veränderten Dingen und da ist bspw. bzgl. Verkehrspolitik KA im großen und ganzen auf dem richtigen Weg, auch wenn das vom Vorgänger geerbte U-Sträble ein Klotz am Bein ist ...
    Und ganz ohne Visionen ist auch KA nicht. Räumliches Leitbild zähle ich dazu und im Moment läuft sich gerade ÖRMI warm. Etc. Wenn Dir die Ergebnisse derselben nicht passen: Pech ... Anderen passen sie ...
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  •   Gelegenheits-Kommentator
    (42 Beiträge)

    09.12.2020 05:09 Uhr
    Die Wahl ist gelaufen
    und das Ergebnis steht fest. Es kann den eigenen Vorstellungen entsprechen oder auch nicht.
    Allerdings ist ist in jüngster Zeit – nicht nur in Karlsruhe, sondern auch anderswo, wie z. B. in den USA – zu beobachten, daß viele Menschen sich schwer damit tun, demokratische Entscheidungen einfach mal so zu akzeptieren. Entweder „hat der politische Gegner den Sieg gestohlen“ oder die geringe Wahlbeteiligung „hat die tatsächliche Stimmung in der Stadt bzw. im Land nicht korrekt widergespiegelt“ oder gar „das Ergebnis verfälscht“. Schuld an dem nicht ins eigene Weltbild passenden Wahlergebnis können auch wahlweise „die Studenten“, „die Rentner“, „die vielen Menschen mit Migrationshintergrund“, „die Klimaaktivisten“, „die Autolobbyisten“, „die Rheinbrückengegner“ oder „die Rheinbrückenbefürworter“ sein.
    Demokraten sollten kein Problem damit haben, dem neu (oder erneut) gewählten Repräsentanten egal welcher politischen Ausrichtung eine gute und vor allem erfolgreiche Amtszeit zu wünschen.
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  •   andip
    (10905 Beiträge)

    09.12.2020 12:08 Uhr
    Stimmt
    Aber diese Phänomen ist nicht so neu, die Schuld am "falschem" Wahlergebnis irgendwem in die Schuhe schieben zu wollen.
    Was die geringe Wahlbeteiligung angeht, da hat sich schon einst Franz-Josef Strauss darüber beklagt, die Leute wären lieber zum Skifahren gefahren anstatt ihn zu wählen.
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  •   silberahorn
    (10709 Beiträge)

    09.12.2020 08:42 Uhr
    "eine gute und vor allem erfolgreiche Amtszeit"
    wird er sich schon selbst wünschen. Ich wünsche ihm dann einfach mal ein langes Leben, wozu auch immer.
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  •   vielvornichtsdahinter
    (1163 Beiträge)

    08.12.2020 19:55 Uhr
    Dank
    den Studenten, konnte Mentrup seine Ideologie durchsetzen.
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  •   runner
    (544 Beiträge)

    08.12.2020 21:19 Uhr
    Zahlen?
    Gibt es denn verfüg- und belastbare Zahlen, wie viele der derzeit Studierenden ihre Hauptwohnung in Karlsruhe haben? Und vielleicht sogar, wie viele von ihnen ihre Hauptwohnung hierhin verlegt haben, also nicht sowieso schon vor dem Studium ihre Hauptwohnung in Karlsruhe hatten?
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  •   mueck
    (12031 Beiträge)

    09.12.2020 18:04 Uhr
    ...
    ... und wie viele von denen den Hintern hochgekriegt haben auch zur Wahl zu gehen eines Mannes, den sie bisher vmtl. gar nicht kannten, weil frisch zugezogen?

    Und vor allem: Was wären wir hier in KA ohne die Studenten? 305 Jahre Karlsruhe, 195 Jahre Uni, also den längsten Teil seiner Geschichte MIT Uni. Im Jahr der Unigründung gab's gerade mal 18.499 Einwohner, Studenten gehören also dazu, ohne die wären wir nix.
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  •   kawai
    (230 Beiträge)

    08.12.2020 20:37 Uhr
    Wenn das so ist...
    ...dann auch mal meinen Dank an die Studenten.

    (Mentrup war schlicht der beste Kandidat. Das Wahlergebnis kommt nicht von ungefähr.)
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