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Karlsruhe OB-Wahl in Karlsruhe: Diesen sechs Kandidaten könnt ihr eure Stimme geben

Bei der Oberbürgermeisterwahl am 6. Dezember können sich die insgesamt 233.000 wahlberechtigten Karlsruherinnen und Karlsruher zwischen sechs Kandidatinnen und Kandidaten entscheiden. Dies verkündete die Stadt Karlsruhe am Dienstagabend in einer Pressemitteilung.

Der Gemeindewahlausschuss unter Vorsitz von Bürgermeister Albert Käuflein ließ am heutigen Dienstag (10. November) sechs der insgesamt elf Bewerbungen, die bis zum Ende der Frist am 9. November eingegangen waren, zur OB-Wahl zu.

Zwei ziehen zurück - drei Bewerbungen ungültig

Zwei Bewerberinnen (Souheila Kreidie und Verena Stuckmann) hatten ihre Bewerbung zurückgenommen. Drei Bewerber (Uwe Matyschik, Günther Matt und Bernd Winterhalter) erfüllten die notwendigen formalen rechtlichen Voraussetzungen nicht, ihre Bewerbungen wies der Ausschuss einstimmig zurück.

Neben der Zulassung der Bewerbungen stand im Ausschuss auch die Festlegung der Reihenfolge der Bewerber auf dem amtlichen Stimmzettel auf der Tagesordnung. Die richtet sich nach dem zeitlichen Eingang der Bewerbungen.

Lorenz landet auf Platz eins

Fünf der Bewerber (Petra Lorenz, Frank Mentrup, Paul Schmidt, Vanessa Schulz und Sven Weigt) hatten bereits am ersten möglichen Wochenende Ende September ihre Unterlagen in den Briefkasten des Wahlamts eingeworfen – und sich damit zeitgleich beworben.

Über ihre Reihenfolge entschied somit das Los. Nach dem im Ausschuss getroffenen Losentscheid sind die Namen der Kandidatinnen und Kandidaten für die OB-Wahl am 6. Dezember in folgender Reihenfolge auf dem amtlichen Stimmzettel abgedruckt:

  1. Petra Lorenz (Freie Wähler und Für Karlsruhe)
  2. Frank Mentrup (SPD und Grüne)
  3. Sven Weigt (CDU und FDP)
  4. Paul Schmidt (AfD)
  5. Vanessa Schulz (Die Partei)
  6. Marc Nehlig (parteilos)
Mehr zum Thema
Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe: Ergebnisse und Infos zur OB-Wahl 2020 in Karlsruhe. Außerdem: Umfragen und alles zu den Oberbürgermeisterkandidaten. Im Dossier erklären wir zudem das Wahlverfahren und den Ablauf der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe am 6. Dezember 2020. Am Wahltag werden hier außerdem die Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe veröffentlicht. Im Vorfeld der Wahl waren alle Kandidaten für ein Video-Interview in unserer Redaktion zu Gast. Die Übersicht zu allen Kandidaten und den Videos findet ihr hier.
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  •   Horschd
    (6 Beiträge)

    12.11.2020 23:54 Uhr
    Umfrage-Aufruf
    Grad entdeckt, dass die Kalmbach-Truppe bei facebook Werbung macht, zu voten. "jede Stimme zählt", steht da zwinkern. Auch die Lorenz ruft auf. Auf gut Deutsch, das werden die sein, die das Ergebnis dorthin bringen.

    Versteht einer, was das Fairänderung soll?
    Unabhängig? Das ist der junge Mann, sie aber nicht.
    Die FW in Ka waren noch nie ohne, gerade auch Dragmanli. Und die christliche Herzhaltungstruppe, die spielen sich immer mehr als die Moralapostel auf, Sünde der Vergangenheit läßt grüßen.
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  •   kommentar4711
    (2821 Beiträge)

    13.11.2020 00:06 Uhr
    ANTWORT AUF "UMFRAGE-AUFRUF"
    Und was soll das voten in der Umfrage hier bringen??? die Wahl findet nicht hier statt.
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  •   Reger
    (360 Beiträge)

    12.11.2020 17:39 Uhr
    Herr Weigt
    Ich habe mir die Runde mit den Kandidaten sehr genau angesehen und auch angehört.
    Obwohl ich anfänglich Frau Lorenz für geeignet hielt, bin ich von ihr komplett abgekommen.
    Herr Weigt macht eine gute Figur, und was er sagt hat für mich Hand und Fuß. Zu den Finanzen hat er konkrete Ansichten, die er umsetzen will. Was ich ihm auch abkaufe.
    Wenn der andere Kandidat nicht bei der AfD wäre, hielte ich ihn auch für geeignet.
    Beide sind keine verbohrten Klimaverbesserer. Sie wägen hier sehr wohl die Vor- und Nachteile ab.
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  •   Freigeist1
    (1553 Beiträge)

    12.11.2020 23:35 Uhr
    Vor
    der Klimakrise die Augen zu verschließen ist natürlich ne "hippe" Kernkompetenz zwinkern
    Könnte zu 8 bis 12% der Stimmen reichen...
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  •   silberahorn
    (10616 Beiträge)

    12.11.2020 06:48 Uhr
    Zuhören heißt noch lange nicht,
    dass man etwas auch verstanden hat.

    Gestern bei der Debatte von OB Kandidaten bei den BNN war ein schönes Beispiel dafür, wie der Kandidat der AfD verstanden oder nicht verstanden wurde. Der hatte gesagt, dass für die Umsetzung einer U-Strab damit geworben wurde, dass man am Mühlburger Tor als Autofahrer besser Richtingung Süden oder Norden kommt, weil man an der Kreuzung nicht ständig auf querende Bahnen warten muss. Mentrup sagte dazu, dass an der Stelle schon immer auch oberirdische Bahnen vorgesehen waren.

    Es sind aber trotzdem weniger Bahnen, weil etliche Linien doch unten fahren!
    Das sind Zeitverschwendungen in Gesprächen, die außerdem der AfD zuspielen.
    Ich bin ganz sicher kein Anhänger von nur PKW oder gar der AfD, aber ich war damals, als in 90ern die U-Strab diskutiert wurde, auf genug Veranstaltungen um bestätigen zu können, dass so argumentiert wurde, wie Paul Schmidt es sagte. So zu tun, als sei das Gesagte Blödsinn, muss nicht sein.
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  •   mueck
    (11911 Beiträge)

    12.11.2020 21:59 Uhr
    !
    In der Tat wurde in der kleinen und auch in der großen Karla mit Staufreiheit geworben. Ich habe aber damals schon jedem gesagt, der es nicht hören wollte, dass man dann, auf jeden Fall am Mühlburger Tor, überrascht feststellen wird, dass die Autos den Bahnen und nicht umgekehrt die Bahnen den Autos im Weg waren, denn der Stau in die Reinhold-Frank-Str. rein wird sich nicht auflösen, weil deren Problem die Kapazität derselben ist ...
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  •   silberahorn
    (10616 Beiträge)

    13.11.2020 04:49 Uhr
    hallo mueck
    Weil du noch auch auf Heiko Jacobs bei http://city2015.cousin.de/karla.html verlinkt hast. Ich kenne die Thematik Karlsruhe und Verkehrsverbesserungen schon seit den 80ern. Und ich war im Bürgerverein den
    Knut Jacob leitete (Innenstadt Ost). Knut Jacob war Steinbildhauer mit späterem Architekturstudium (Regierungsbaumeister) und mit einer Architektin verheiratet.
    Im Stadtwiki ist er auf einem Foto mit Herrn Wenzel, den ich aber gar nie kennenlernte oder traf.
    Das nur, falls bei mir wieder jemand Nähe zu den Freien Wählern vermutet. Dragmanli kenne ich auch nur durch "Guten Tag" und "Tschüss dann" . Den hört man schon immer kommen , wenn er mit seinem Klepperporsche unterwegs ist.
    Aber was Knut Jacob angeht: Dabei merkt man auch wie wichtig ein ' ist nach Jacobs' . Jacob = wohl weder verwandt noch verschwägert mit Jacobs.
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  •   dipfele
    (5858 Beiträge)

    12.11.2020 08:20 Uhr
    Der Dr.Schmidt......
    …. hat den Sinn und Zweck der Kombi nicht verstanden . Die bis zu 80% igen Zuschüsse dienen zur Verbesserung des ÖPNV, nicht zur Verbesserung des Autoverkehrs oder zum Bau einer Shopping-und Flaniermeile. Denn das wäre Zweckentfremdung der Zuschüsse, also Subventionsbetrug.
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  •   kommentar4711
    (2821 Beiträge)

    12.11.2020 09:51 Uhr
    ANTWORT AUF "DER DR.SCHMIDT......"
    Na ja, die beruhigte Fußgängerzone als solches war bei der Volksbefragung aber für viele ein wichtiges Argument.
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  •   silberahorn
    (10616 Beiträge)

    12.11.2020 08:55 Uhr
    Bei seinen Hinweisen
    ging es um die zukünftig geplanten Grenzen der autofreien Innenstadt, die noch keiner sieht, weil sie noch nicht festgelegt sind.
    Die Argumentation Pro oder Kontra Kombilösung war in der damaligen Zeit tatsächlich stark mit dem Argument behaftet, dass der Handel leidet, wenn man nicht mehr mit Auto zum Ein-und Ausladen in Kaufhausnähe kann. Beides sollte möglich sein. Und jetzt hat man Sorge, dass das Auto völlig großflächig ganz raus soll.
    Das ist natürlich tatsächlich eine Frage in der es hauptsächich darum geht es verständlich zu machen.
    Damals sollte die Bevölkerung überzeugt werden und bei diesen Argumenten ging es dann gar nicht um die Fördergelder. Es geht darum wie man Stimmung für oder gegen etwas mitnimmt und womit man bei Wahlen überzeugen könnte.
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