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Karlsruhe ka-news.de präsentiert: Die Karlsruher OB-Kandidaten im Video-Interview

Wer wird Karlsruhes neuer Oberbürgermeister? Das können die Bürger bei der Wahl am 6. Dezember entscheiden. Sechs Kandidaten stehen bisher zur Wahl. Doch wofür möchten sich die einzelnen Bewerber in den nächsten acht Jahren einsetzen? ka-news.de hat alle Kandidaten zum Video-Interview eingeladen und in elf Fragen nachgehakt: Wie stehen sie zu den Themen, die Karlsruhe bewegen?

Die Oberbürgermeisterwahl rückt näher: In rund fünf Wochen wählen die Karlsruher Bürger ihr neues Stadtoberhaupt. Doch welcher Kandidat steht für welche Inhalte? Ob die von der Corona-Krise gebeutelte Wirtschaft, Großprojekte, die Klimapolitik oder die Entwicklung der Karlsruher Innenstadt - ka-news.de hat alle Kandidaten zu den Themen befragt, die Karlsruhe bewegen:

  • Was sind die drei wichtigsten Punkte in Ihrem Wahlprogramm?
  • Wie wollen Sie die durch Corona bedrohte Zukunft der Karlsruher Gastronomen, Start-ups und Selbstständigen sichern?
  • Die Karlsruher Haushaltslage 2021 ist prekär: Wo sehen Sie Sparpotenzial und welche Bereiche sind für Sie tabu?
  • Autofreie Innenstadt, Förderung des ÖPNV, mehr Platz für Radfahrer: Welches Verkehrsprojekt wollen Sie in Ihrer Amtszeit voranbringen und warum?
  • Eine lebenswertere, sicherere und attraktivere Innenstadt - was tun Sie dafür?
  • Welche Ideen haben Sie für eine nachhaltige Klimapolitik in Karlsruhe?
  • Hohe Mieten und begrenzter Wohnraum: Was wollen Sie gegen die Wohnungsnot tun?
  • Warum sollen die Karlsruher Sie wählen?
  • Was haben Sie sich für die ersten 100 Tage Ihrer Amtszeit vorgenommen?
  • Was wollen Sie anders machen Ihre Mitbewerber?
  • Warum sollte man wählen gehen?

Die Kandidaten stellen sich im Video-Interview vor

Von Montag bis Samstag, 2. bis 7. November, werden wir jeden Tag um 12 Uhr ein Video-Interview mit den Antworten des jeweiligen Kandidaten veröffentlichen. Die Reihenfolge der Bewerber richtet sich nach der Reihenfolge, in der sie ihre Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters öffentlich gemacht haben:

1. Frank Mentrup (SPD und Grüne)

2. Vanessa Schulz (Die Partei)

3. Petra Lorenz (Freie Wähler und Für Karlsruhe)

4. Sven Weigt (CDU und FDP)

5. Paul Schmidt (AfD)

6. Marc Nehlig (parteilos)

Die Frist für die Einreichung von Bewerbungen endet am Montag, 9. November, um 18 Uhr. Sollten bis dahin noch weitere Kandidaturen öffentlich werden, werden wir die entsprechenden Video-Interviews - wenn möglich - nachreichen.

ka-news.de-Hintergrund: Die OB-Wahl in Karlsruhe

Zum 1. März 2021 muss der amtierende Rathauschef Frank Mentrup den Posten an seinen Nachfolger abgeben - sollte er nicht selbst wiedergewählt werden. Wer künftig an der Verwaltungsspitze von Karlsruhe sitzt, entscheidet sich am 6. Dezember. Noch kann jeder seinen Hut in den Ring werfen: Der Bewerbungszeitraum für das Oberbürgermeisteramt endet am 9. November.

Bisher stehen sechs Kandidaten fest - mit Vanessa Schulz und Petra Lorenz auch zwei weibliche Bewerber. Sollte eine von beiden das Rennen um das Amt des Stadtoberhaupts für sich entscheiden, wäre sie damit die erste Oberbürgermeisterin in der Geschichte der Fächerstadt.

Bewerben können sich aber nicht nur Karlsruher Politiker, auch der Ottonormalbürger kann sich aufstellen lassen. Wählbar ist demnach jeder, der Deutscher im Sinne des Grundgesetzes oder Unionsbürger mit Wohnsitz in Deutschland ist. Heißt also: Um Oberbürgermeister von Karlsruhe zu werden, muss man nicht unbedingt auch in der Fächerstadt wohnen. Dafür allerdings gilt: Kandidieren dürfen nur diejenigen, die am Wahltag mindestens 25 und nicht älter als 68 Jahre alt sind.

Wer aber vom aktiven Wahlrecht ausgeschlossen ist oder infolge eines Richterspruchs in Deutschland nicht gewählt werden oder ein öffentliches Amt bekleiden darf, kann sich nicht als Kandidat aufstellen lassen. Gleiches gilt auch für alle, die zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurden, die aus dem Beamtenverhältnis entfernt, denen das Ruhegehalt aberkannt oder gegen die in einem dem Disziplinarverfahren entsprechenden Verfahren eine entsprechende Maßnahme verhängt worden ist.

Stehen alle Kandidaten fest, dürfen sich diese bei einer Podiumsdiskussion ihren potenziellen Wählern vorstellen. Der Termin findet am Freitag, 13. November, im Konzerthaus statt. Sollte am Wahltag am 6. Dezember kein eindeutiger Sieger feststehen, ist die Neuwahl auf den 20. Dezember angesetzt.

Der Artikel wurde nachträglich bearbeitet.

Mehr zum Thema
Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe: Ergebnisse und Infos zur OB-Wahl 2020 in Karlsruhe. Außerdem: Umfragen und alles zu den Oberbürgermeisterkandidaten. Im Dossier erklären wir zudem das Wahlverfahren und den Ablauf der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe am 6. Dezember 2020. Am Wahltag werden hier außerdem die Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe veröffentlicht. Im Vorfeld der Wahl waren alle Kandidaten für ein Video-Interview in unserer Redaktion zu Gast. Die Übersicht zu allen Kandidaten und den Videos findet ihr hier.
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Kommentare (20)
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  •   patrickkk
    (1775 Beiträge)

    02.11.2020 12:03 Uhr
    ...
    Öffentliche Schulden in Rekordhöhe.
    Der erste Bevölkerungsrückang in Jahrzehnten.
    Neue Öffentliche Plätze die unwürdig gestaltet sind, oder seit Jahren nicht fertig werden.
    Das Verkommen der Karlsruher Innenstadt.

    Wer SPD und Grüne wählt trägt dafür Verantwortung.
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  •   timo
    (3245 Beiträge)

    02.11.2020 17:41 Uhr
    Der erste Bevölkerungsrückang
    Von 311T auf 312T ist ein Rückgang? Oder haben Sie schon zahlen von 2020? Und wenn ja und wenn es tatsächlich einen Rückgang gibt, welche Politik von "SPD und Grüne" soll dazu beigetragen haben?
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  •   patrickkk
    (1775 Beiträge)

    02.11.2020 22:16 Uhr
    ...
    Warum die SPD und Grünen Politik Verantwortlich sind? Naja unser toller OB beschreibt seit 5 Jahren wie doch seine ach so tolle Politik Karlsruhe zu Wachstum bringt. Die Innenstadt und angrenzende Stadtteile werden immer und immer mehr belastet für Politische spielerein. Wer in Stutensee oder Bruchsal wohnt kann mit dem Auto, mit der Straßenbahn, mit dem Fahrrad oder zu Fuß durch unsere schönen Straßen. Aber wer dass Pech hat an einer Hauptachse zu wohnen bekommt jetzt nicht nur diesen ganzen Verkehr ab, nein er darf zum Dank auch noch in Rintheim parken! Es wird nachverdichtet ohne jedes Auge für's Maß, öffentliche Plätze werden aufgerissen und ein halbes Jahrzent einfach vergessen. Dass merken Bürger. Wer bei der 115 anruft wird regelmäßig an Anrufbeantworter weitergeleitet (!).

    Karlsruhe war nicht immer so.
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  •   patrickkk
    (1775 Beiträge)

    02.11.2020 22:11 Uhr
    ...
    Nein, von 312t auf 309t. Steht im Kurier vom 22.10.2020 auf Seite 12.

    Kurier Web Reader

    Warum dass weder hier noch in der BNN Erwähnung fand weis ich auch nicht.
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  •   silberahorn
    (10616 Beiträge)

    02.11.2020 22:38 Uhr
    Die Stadtzeitung
    hat das auch thematisiert:
    https://presse.karlsruhe.de/db/stadtzeitung/jahr2020/woche44/statistik_einwohnerzahl_ging_leicht_zuruck.html
    Stadtzeitung Karlsruhe, Ausgabe 20.Oktober 2020

    Es muss erwähnt werden, dass es dabei um Zahlen 2019 geht und nicht Corona für den Wegzug verantwortlich gemacht werden kann.
    In der Zwischenzeit sollen es über 4.000 Einwohner weniger sein.
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  •   timo
    (3245 Beiträge)

    05.11.2020 06:43 Uhr
    Die BNN bezog sich auf 1HJ 2020
    Hier blieben die ausl. Studenten wegen Corona weg. Da kann der OB aber nicht viel ändern.

    Hier steht nun nichts konkretes außer dass die Sterbefälle höher als die Geburten waren. Und was ist daran nun die Ursache und warum der OB schuld?
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  •   patrickkk
    (1775 Beiträge)

    05.11.2020 07:50 Uhr
    ...
    Als ob sich in einem Semester knapp 3.000 ausländische Studenten in Karlsruhe mit Hauptwohnsitz melden würden. Das ist ein Märchen, und es ist die Stadt die es erzählt, die BNN gibt es nur weiter.
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  •   timo
    (3245 Beiträge)

    05.11.2020 18:30 Uhr
    Dann erzähl doch mal woran es liegt...
    .
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  •   patrickkk
    (1775 Beiträge)

    06.11.2020 09:04 Uhr
    ...
    Schau dir doch alleine mal die Bewertung unseres Bürgerservices in den Einschlägigen Portalen an.

    Und dann:
    -10 Neue Baustellen bevor eine fertig ist. Ohne jede Rücksprache mit irgendwelchen Anwohner, ohne dass es Sinn macht, ohne dass es nötig wäre.
    -Die Pfuscherei in der Gestaltung des Öffentlichen Raumes. In Karlsruhe wurde sehr viel aufgerissen und neu gemacht in den letzten Jahren. Nichts davon hat für ein besseres Aufenthaltsklima gesorgt. Im Gegenteil, nach einem Jahrzehnt Baustelle bekommen die Anwohner lackierte Betonflächen, Schiefe Markierungen, und jede Menge Zäune vor die Nase gesetzt.
    -Wer in Karlsruhe in eine Hauptstraße wohnt der darf den Verkehr der Landkreisbewohner die ganze Nacht hören. Egal ob das derren friessierte Auto's sind, die quitschende Bahn oder besoffene Radler. Aber wenn der jetzt selber irgendwo hin will muss er erstmal bis in den Landkreis zu seinem Auto laufen. Komplett unnötig wurden die Wohnverhältnisse in hunderten Häusern massiv verschlechter.
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  •   patrickkk
    (1775 Beiträge)

    06.11.2020 09:07 Uhr
    ...
    und es geht weiter und weiter:

    - Die Versorger ziehen aus der Innenstadt. Wo sind sie jetzt? Im ECE center, an der verlängerten Kriegstraße, am Oststadtkreisel und außerhalb unserer Gemarkungen. Was haben alle diese Plätze gemein? Da kann super mit dem Auto hingefahren werden. Wer kann da super mit dem Auto hinfahren? Jeder der nicht dumm genug ist an einer Karlsruhe Straße zu wohnen.

    Super.
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