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Karlsruhe Ingo Wellenreuther: "KSC-Präsidentschaft steht derzeit nicht zur Debatte"

Ingo Wellenreuther will für die CDU als Oberbürgermeister in Karlsruhe kandidieren. Im ka-news-Interview spricht er über seine Pläne für die Fächerstadt, erklärt warum Karlsruhe ein neues Stadion braucht und begründet, wieso er gegen einen öffentlichen Schlagabtausch mit seiner Gegenkandidatin Margret Mergen ist.

Herr Wellenreuther, warum wollen Sie Karlsruhes neuer Oberbürgermeister werden?
Karlsruhe ist eine großartige Stadt und schon immer mein Lebensmittelpunkt. Ich fühle mich hier mit meiner ganzen Familie rundum wohl und mache daher seit Jahren mit großer Begeisterung und Leidenschaft Politik in und für die Stadt. Deshalb ist es mir ein Herzensanliegen, die Zukunft meiner Heimatstadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern positiv zu gestalten.

Zwischen Ihrer offiziellen Ankündigung am 2. Februar und der Nominierungsveranstaltung am 15. März liegen nur sechs Wochen, in denen die CDU-Mitglieder sich zwischen Frau Mergen und Ihnen entscheiden müssen. Warum ist dieser Zeitraum so knapp bemessen?
Nach dem klaren Beschluss der Mitglieder auf dem Parteitag im Oktober sollte es ein öffentliches Schaulaufen nicht geben. Sechs Wochen sind absolut ausreichend, weil beide Bewerber den CDU-Mitgliedern bereits bestens bekannt sind und eine lange, umfangreiche kommunalpolitische Vita aufweisen. Auch andere Parteien verfahren so, weil bei einem längeren Zeitraum immer die Gefahr besteht, dass es zu einer öffentlichen Auseinandersetzung kommt, die letztlich für die eigentliche OB-Wahl nicht hilfreich ist.

Wie ist Ihre Ankündigung zu kandidieren in der CDU aufgenommen worden?
Bereits vor der Bekanntgabe meiner Bewerbung wurde ich von vielen Parteifreunden und Bürgern darin bestärkt, zu kandidieren. Als ich den CDU Kreisvorstand am 2. Februar persönlich über meine Bewerbung unterrichtete, habe ich sehr starken Rückhalt erfahren. In den intensiven Gesprächen, die ich mit Mitgliedern der CDU Karlsruhe führe, erfahre ich großen Zuspruch für mich, meine Kandidatur und meine inhaltlichen Vorstellungen, worüber ich mich sehr freue! Die CDU Karlsruhe weiß meinen Einsatz für die Partei in den letzten zehn Jahren zu schätzen. Wir haben in dieser Zeit die beiden Landtagsmandate und das Bundestagsmandat zurückgewonnen und erfolgreich verteidigt. Karlsruhe ist außerdem die einzige Großstadt in Baden-Württemberg, in der die CDU nach wie vor den Oberbürgermeister und die größte Gemeinderatsfraktion stellt. Ich denke, diese Erfolge der letzten Jahre, die wir als CDU Karlsruhe durch unseren starken Zusammenhalt unter meiner Führung errungen haben, können sich sehen lassen.

Bei der Kreisvorstandssitzung soll es den Vorschlag gegeben haben, eine gemeinsame Erklärung an die Presse rauszugeben. Sie haben statt dessen eine eigene Erklärung rausgegeben. Warum?
Nachdem meine Mitbewerberin ihre Bewerbung zunächst der Öffentlichkeit bekannt gemacht hatte, war es für den Kreisvorstand selbstverständlich, dass auch ich meine Bewerbung nach außen bekannt gebe, nachdem ich die Kolleginnen und Kollegen im Kreisvorstand informiert hatte. Aufgrund der Erklärung meiner Mitbewerberin bereits im Januar konnte es gar keine gemeinsame Erklärung geben.

Warum sollte die CDU Sie als Kandidaten nominieren, und warum sollten die Wähler anschließend Sie zum neuen Karlsruher Oberbürgermeister wählen?
Ich bin in der Bürgerschaft breit verankert, wie meine vier gewonnenen Volkswahlen in Karlsruhe zeigen, und habe aufgrund meiner jahrelangen beruflichen Tätigkeit als Richter am Landgericht in Karlsruhe, meiner langjährigen politischen Arbeit als Stadtrat und Bundestagsabgeordneter und aufgrund meines ehrenamtlichen Engagements vielfältigste Kontakte in die Wirtschaft, zu sozialen Einrichtungen, in die Vereine und in das kulturelle Leben der Stadt. Nicht nur ich, sondern auch viele Parteifreunde sind deshalb der festen Überzeugung, dass ich die besten Chancen habe, die für die Stadt Karlsruhe enorm wichtige OB-Wahl im Dezember zu gewinnen.

Sollte ich nominiert werden, bitte ich um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger bei der Volkswahl im Dezember, weil ich ein Oberbürgermeister für alle Karlsruher sein möchte. Ich komme in der Bevölkerung mit meiner politischen Arbeit auch weit über das Spektrum meiner Partei an, was sich insbesondere daran zeigt, dass ich bei den Kommunalwahlen unter den CDU-Kandidaten die meisten Stimmen von Wählern anderer Parteien auf mich vereinigen konnte.

Ich traue mir zu, ein guter Repräsentant meiner Heimatstadt zu sein und die großen Stärken Karlsruhes selbstbewusst und dynamisch nach außen zu vertreten, um die Entwicklungsmöglichkeiten unserer Stadt bestmöglich zu nutzen.

Was sind Ihrer Ansicht nach die größten Herausforderungen, die Karlsruhe in den kommenden Jahren zu bewältigen haben wird und wie wollen Sie die angehen?
Nach meiner Überzeugung erfordert der Wettbewerb der Städte, dass sich Karlsruhe auf seine Stärken besinnt. Karlsruhe hat als Standort für Wissenschaft, Forschung und Innovation enorme Entwicklungspotenziale und diese gilt es weiter auszubauen, was etwa die Förderung unserer erstklassigen Hochschulen oder die Unterstützung junger, innovativer Unternehmen angeht.

Daraus können wir auch die Voraussetzungen für die Arbeitsplätze der Zukunft in unserer Stadt schaffen und unsere Wirtschaftskraft stärken, um auch weiterhin ein stabiles soziales Netz in Karlsruhe knüpfen und attraktive Kultur-, Sport- und Vereinsangebote anbieten zu können. Eine wichtige Zukunftsaufgabe ist weiterhin, die Stadt für Familien noch attraktiver zu machen. Als Familienvater weiß ich: Eltern ist insgesamt ein Umfeld im Stadtteil wichtig, in dem sich ihre Kinder rundum gut entwickeln können. Konkret bedeutet dies für mich beispielsweise den weiteren Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten über das bisher geplante Maß hinaus und die weitere Instandsetzung und Modernisierung der Schulen in Karlsruhe.

Eine weitere Herausforderung für Karlsruhe ist der demographische Wandel. Die Stadt muss sich noch stärker auf die Belange und Bedürfnisse der älteren Generation einrichten. Dabei geht es beispielsweise darum, noch mehr Einrichtungen zu schaffen, die Zuwendung und Pflege in der gewohnten oder in der wohnortnahen Umgebung sicherstellen. Eine große Aufgabe der Zukunft ist schließlich auch die Entwicklung der Innenstadt im Zuge der Kombilösung oder auch die Stadtentwicklung im Bereich des Stadteingangs Ost, also den Messplatz, dem Schlachthofgelände und Ostauepark, der Güterbahnflächen und der Geländen an der Durlacher Allee und der Stuttgarter Straße. Hier brauchen wir eine gesunde Balance zwischen Flächen für Gewerbe- und Einzelhandel, für attraktiven Wohnraum und für Sport- und Kultureinrichtungen sowie Grünflächen.

Neben Ihrer Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter und Stadtrat sind Sie aktuell auch Präsident des Karlsruher SC. Werden Sie diese Ämter weiter ausüben, wenn Sie Karlsruhes neuer Oberbürgermeister werden?
Was das Stadtratsmandat und das Bundestagsmandat angeht, verträgt sich dies rein rechtlich nicht mit dem Amt des Oberbürgermeisters. Die Präsidentschaft beim KSC steht derzeit nicht zur Debatte. Es geht im Moment nicht um die Person Wellenreuther, sondern einzig und allein der Klassenerhalt für den KSC zählt jetzt. Klar ist für mich angesichts der schwierigen Lage des KSC nur, dass ich mich nicht vom Acker machen werde. Ich stehe zum KSC.

Gerade in Bezug auf Ihre Tätigkeit beim KSC: Wird es mit einem Ingo Wellenreuther als Oberbürgermeister ein neues Stadion geben?
Voraussetzung ist, dass die Bevölkerung und die Stadtverwaltung weiterhin Profifußball in Karlsruhe haben wollen. Ich habe den Eindruck, dass dem so ist und finde das auch richtig so. Profifußball geht auf Dauer allerdings nur mit einem wettbewerbsfähigen Stadion. Dabei muss sich die Stadt natürlich auch finanziell beteiligen, um - genau wie beim notwendigen Ausbau des Staatstheaters - Spielstätten mit Strahlkraft für unsere Stadt und ihre Bürger zu schaffen.

Bereits lange bevor ich zum Präsidenten des KSC gewählt wurde, habe ich mich für einen Stadionneubau an der Autobahn ausgesprochen. Dadurch könnte gleichzeitig das riesige Interesse des KIT an einer Campus-Erweiterung im Wildparkgelände und an der Übernahme des Stadions bedient werden, was für die Stadtentwicklung insgesamt und den Ausbau Karlsruhes als Wissenschaftsstandort eine Ideallösung wäre. Die von mir geltend gemachten Argumente, die gegen den Wildpark als Standort für ein neues KSC-Stadion sprechen, gelten unvermindert fort: die schlechte verkehrliche Erreichbarkeit mit Auto und ÖPNV, die Lage in einem Landschaftsschutzgebiet, keine ausreichenden Parkmöglichkeiten, die schwierige Zu- und Abfahrt zum Stadion, die Begrenzung der Zuschauerkapazität, sehr stark eingeschränkte Werbewirksamkeit und Vermarktungsmöglichkeiten sowie Sicherheitsprobleme durch eine schwierige Trennung der Fangruppen.

Ich bleibe deshalb dabei: Ein neues, modernes und attraktives Stadion an der Autobahn wäre die beste Lösung. Dazu stehe ich und dafür werde ich mich einsetzen, wenn ich zum Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe gewählt würde. Ich hoffe dann nach Prüfung aller Argumente auf einen breiten Konsens.

Sie haben schon mehrfach betont, dass Sie in Karlsruhe geboren und aufgewachsen sind. Im Oberbürgermeisterwahlkampf in Mannheim haben Sie dagegen auf die Mannheimer Wurzeln Ihrer Familie verwiesen, Stichwort "Café Wellenreuther". Wie geht das zusammen?
Die Familie Wellenreuther ist groß und weit verzweigt. Viele Verwandte kamen aus Mannheim. Einer davon betrieb tatsächlich ein "Café Wellenreuther". Mein Großvater jedoch wurde bereits 1888 in Beiertheim-Bulach in der "Schäumenden Alb" geboren. Ich selbst bin waschechter Karlsruher, hier geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen, war über zehn Jahre als Richter am Landgericht Karlsruhe tätig, mache seit 13 Jahren Politik in der Stadt und für die Stadt und bin hier breit verwurzelt.

Die CDU wird sich am 15. März für einen Kandidaten entscheiden. Was tun Sie, wenn man sich nicht für Sie entscheidet?
Beide Bewerber in der CDU haben eindeutig erklärt, dass eine Kandidatur nur mit Votum des Parteitags in Frage kommt. Ich vertraue auf die Mitglieder der CDU Karlsruhe und bin sehr zuversichtlich, dass sie in mir den richtigen Kandidaten sehen.

Die Fragen stellte Felix Neubüser.

Ingo Wellenreuther wurde am 16. Dezember 1959 in Karlsruhe geboren und war Vorsitzender Richter am Karlsruher Landgericht. Seit 1999 sitzt er für die CDU im Karlsuher Gemeinderat, seit 2002 ist er Mitglied des Deutschen Bundestags und Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Karlsruhe. Seit 2010 ist er Präsident des Karlsruher SC.   

Mehr zur Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe und den übrigen Kandidaten haben wir für Sie in unserem Dossier zur Wahl zusammengefasst.

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Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe: Ergebnisse und Infos zur OB-Wahl 2012 in Karlsruhe. Außerdem: Umfragen und alles zu den Oberbürgermeisterkandidaten: Ingo Wellenreuther, Frank Mentrup, Jürgen Wenzel, Friedemann Kalmbach, Niko Fostiropoulos, Michael Böhm alias "Herr Kruscht" und Sascha Toni Oehme. Im Dossier erklären wir zudem das Wahlverfahren und den Ablauf der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe am 2. Dezember 2012. Am Wahltag werden hier außerdem die Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe veröffentlicht.
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Kommentare (122)
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  •   zephyr1963
    (166 Beiträge)

    29.02.2012 14:37 Uhr
    Karlsruhe! Viel vor! Nix dahinter!
    Dieses Forum belegt wieder mal, dass profilierungssüchtige Selbstdarsteller alles kaputt machen müssen.

    Dies ist auch in verschiedenen anderen Bereichen zu erkennen. So auch in Sachen 2.Rheinbrücke, welche der Stadt durch den Bund auferlegt wurde. Hier wird es wohl erst eine Enteignung der Stadt sein, die dazu führen wird, dass Bewegung in diese unendliche Geschichte kommt.

    An alle, die hier Mobbing betreiben: Ihr geht über Leichen und zieht jeden in den Dreck, nur um eure Ziele zu erreichen. Ihr seid das Letzte und ich kann garnicht so viel essen, wie ich kübeln möchte. Ihr zerstört den Ruf unserer Heimatstadt. Wenn ihr euch gegenseitig genug zerfleicht und im Dreck gewälzt habt, wäre es an der Zeit mal erwachsen zu werden.
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  •   loko
    (1544 Beiträge)

    29.02.2012 11:58 Uhr
    Sowas will OB werden?
    Hat er sich nicht erst der Beihilfe zur Insolvenzverschleppung schuldig gemacht?Und den ksc mißbraucht er auch für seine Ziele.
    Den Bundesschnäppchenjäger sind wir los.Den Bundespostenjäger hoffentlich bald.
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  • unbekannt
    (479 Beiträge)

    29.02.2012 12:59 Uhr
    ..der meint es ernst
    ..Bundespostenjäger passt
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  • unbekannt
    (8066 Beiträge)

    29.02.2012 13:21 Uhr
    Fragt ihn doch selbst ;-)
    Ab 15:00 bei DM am Europaplatz grinsen

    (Quelle: FB)

    Promis kassieren für den guten Zweck
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  •   NeubueserF
    (659 Beiträge)

    29.02.2012 09:34 Uhr
    Kommentare
    Leider haben wir aus dem Diskussionsstrang einige Kommentare sperren müssen, da sie persönliche Angriffe / Unterstellungen enthielten. Wie oben schon bemerkt: Kritik zu äußern ist völlig legitim, aber bitte auf einem sachlichen Niveau.
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  • unbekannt
    (479 Beiträge)

    29.02.2012 08:09 Uhr
    ..ich bin kein Fan von Intrigen Ingo
    ..aber nicht auf dem Niveau, das geht unter die Gürtellinie, das hat keiner verdient....
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  •   silberahorn
    (9752 Beiträge)

    29.02.2012 09:36 Uhr
    Und der Kommentar steht jetzt hier unten, obwohl er Antwort auf einen Kommentar war, den ich angesprochen hatte und der vorher weiter oben stand.
    :)
    Dann kommen die "Einmischer" und stellen die Behauptung auf, dass ich nur zuviel Phantasie habe.
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  •   silberahorn
    (9752 Beiträge)

    29.02.2012 05:21 Uhr
    Hallo Herr Wellenreuther,
    Sie dürfen sich gerne bei mir melden (über die Redaktion), was die obigen drei Kommentare angeht und die Behauptung, dass Sie in der Psychiatrie Kaiseralle Patient waren. Mit mir hat man hier ähnliche Spielchen getrieben. Von mir selbst weiß ich genau, dass ich z.B. nicht Patientin in der Kaiseralle war.
    Der Unterschied ist, dass SIE hier allen als Person namentlich bekannt sind. Von mir kennt zwar mit Sicherheit eine Schreiberin die namentliche Identität, was diese aber nicht davon abhielt hier öffentlich zu behaupten, dass ich ihre Stalkerin sei.
    Ich schließe mich an, wenn es darum geht einmal herauszufinden, wer hinter derartigen Kommentaren steckt.
    Das geht nämlich so weit, dass später andere Schreiber Behauptungen aufstellen, die keine Grundlage haben. Rufmord ist vll von einer Person des öffentlichen Lebens leichter zu verkraften (von den Kindern auch?), auf der anderen Seite mit besseren Erfogsaussichten gesegnet, die Verursacher zu finden.
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  •   silberahorn
    (9752 Beiträge)

    29.02.2012 05:31 Uhr
    >
    Es geht dabei auch darum, dass Personen, die psychiatrische Hilfe in Anspruch nehmen, diskreditiert werden. Das führt dann dazu, dass Menschen, die deratige Hilfen sinvollerweise vorbeugend in Anspruch nehmen wollen (z.B. bei Migräne), diesen Schritt scheuen. Das kann wiederum für eine Gesellschaft und den Staat zu wesentlich höheren Kosten führen.
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  •   silberahorn
    (9752 Beiträge)

    29.02.2012 07:29 Uhr
    Weil einer der Kommentare bereits gelöscht wurde muss ich erwähnen, dass es auch schwierig wird zu solchen "Erscheinungen" etwas zu sagen, weil einige Schreiber hier das zwar nicht mitbekommen, sich aber erdreisten sich trotzdem einzumischen.
    Im Augenblick steht "controletti" als dritter Kommentar oben. Der Kommentar war NICHT gemeint. So entstehen Missverständnisse.

    Jedenfalls bin ich gespannt, ob Herr Wellenreuther überhaupt ein Wort zum Umgangston und zu Umgangsformen im Internet verliert.
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