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Karlsruhe Fostiropoulos: Karlsruher CDU zieht falsche Lehre aus OB-Wahl

Stadtrat Niko Fostiropoulos von der Karlsruher Linken äußert sich in einer Pressemitteilung zur Wiederwahl von Ingo Wellenreuther als CDU-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Karlsruhe. Mit der Wahl Wellenreuthers zum Bundestagskandidaten zeige die CDU, dass sie nicht bereit sei ihre politischen Fehler der Vergangenheit zu korrigieren, kritisiert Fostiropoulos. Auch die Karlsruher Piraten sparen nicht mit Kritik an dem CDU-Kandidaten Wellenreuther.

"Die Karlsruher CDU und ihr Frontmann Ingo Wellenreuther sind für die Politik der letzten Jahre deutlich abgestraft worden. Wellenreuther hatte bei der OB-Wahl nur ein Drittel der Wähler für sich gewinnen können. Zwei Drittel der Karlsruher haben bewusst gegen ihn gewählt", so  Fostiropoulos in der Pressemitteilung.

Karlsruher Linke will "deutlichen Akzent setzen"

Mit der Wahl Wellenreuthers zum Bundestagskandidaten zeige die CDU, dass sie nicht bereit sei ihre politischen Fehler der Vergangenheit zu korrigieren. "Die CDU und Ingo Wellenreuther brauchen offensichtlich kurz hintereinander einen zweiten Denkzettel durch die Wähler."

"Vor der Wahl sich großzügig und sozial geben und nach der Wahl, so weiter zu machen wie bisher ist unehrlich und nicht akzeptabel. Die Karlsruher Linke wird sich mit einer eigenen Kandidatin zur Wahl stellen und einen deutlichen Akzent setzen", so der Stadtrat.

Fostiropoulos war selbst bei der Oberbürgermeisterwahl für seine Partei angetreten und bekam 2,36 Prozent der Stimmen.

Karlsruher Piraten kontra Wellenreuther

Der Kandidat für Karlsruhe-Stadt der Piraten, Martin Bartsch, äußert sich in einer Pressemitteilung ebenfalls kritisch zu der Nominierung Ingo Wellenreuthers. Die Piraten fürchten in der Pressemitteilung unter anderem, dass der CDU-Kandidat sich zukünftig wieder der "Pro-Atom-Lobby" anschließen könnte. Desweiteren kritisieren sie seine "politischen Verhaltensweisen".

Mehr zum Thema
Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe: Ergebnisse und Infos zur OB-Wahl 2020 in Karlsruhe. Außerdem: Umfragen und alles zu den Oberbürgermeisterkandidaten. Im Dossier erklären wir zudem das Wahlverfahren und den Ablauf der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe am 6. Dezember 2020. Am Wahltag werden hier außerdem die Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe veröffentlicht.
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Kommentare (53)
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  • unbekannt
    (1324 Beiträge)

    29.01.2013 12:20 Uhr
    doofer'
    kommentar!
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  •   holladiewaldfee
    (76 Beiträge)

    29.01.2013 12:08 Uhr
    total unlogisch
    also ich kann Ihre Auffasung überhaupt nicht nachvollziehen. Leibeigenschaft ist meines Wissens schon seit Jahrhunderten in Deutschland abgeschafft und ein Vorstand wird gewählt. Dh, dass die Mitglieder bestimmen wer im Vorstand ist. Sie hören sich eher so an, als ob Sie aus persönlicher Erfahrung frustriert sind. Wohl selbst nicht in den Vorstand gewählt worden, hm?! zwinkern
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  •   lynx1984
    (3310 Beiträge)

    29.01.2013 09:27 Uhr
    fostiropoulos unwählbar
    Der ach so Linke Spitzenkandidat ist "Geschäftsleiter" von Alfatraining in Karlsruhe. Dort arbeitet auch als stellvertredende Geschäftsleiterin eine Frau fostiropoulos...
    Wäre ja in einem kleinen mittelständischen Unternehmen kein Ding, doch Alfatraining hat extrem viele Schulungsteilnehmer die direkt vom Arbeitsamt dahin kommen... Unsere Gelder indirekt für mutmaßliche Sippenwirtschaft! Das hat ein Geschmäckle!
    Durchleuchtet man dann noch die Angestelltenverhältnisse der Dozenten, Pardon die der "freiberuflichen" Dozenten (keine Sozialversicherungsbeiträge und leicht zu entsorgen), dann wirft das kein gutes Licht auf diese Organisation. Sozial erst einmal für sich selbst...
    Bitte mal über Lehren ziehen genau nachdenken Herr fostiropoulos! Was fällt Ihnen beispielsweise ein, um den "großzügigen Umgang" mit freiberuflicher Dozententätigkeit einzudämmen? Es ist alles rechtlich i.O. Für einen Linken hat's aber ein Geschmäckle!

    Beste Grüße
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  •   till
    (930 Beiträge)

    29.01.2013 13:23 Uhr
    Gelten für
    Linke andere Gesetze?
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  •   lynx1984
    (3310 Beiträge)

    29.01.2013 17:07 Uhr
    Gesetze
    gelten für die Linke natürlich nicht anders...
    Unser guter Inhaber von Alfatraining macht ja auch nichts illegales oder gar im verborgenen. Es ist alles rechtlich in Ordnung.

    Doch in Anbetracht der "Arbeitsverträge" bei Alfatraining steht dies in meinen Augen im Widerspruch zu dem Linken Parteiprogramm.

    Dass eine Verwandte mit im Unternehmen arbeitet ist auch vollkommen normal. Welches Mittelständische Unternehmen hat das nicht? Da Alfatraining aber viele Aufträge von "öffentlicher Hand" erhält, finde ich besteht ein gewisses Öffentliches Interesse daran zu erfahren, wer aus dem Hause Fostiropoulos davon alles profitiert. Dazu besteht natürlich keine Pflicht, doch wer sich so für "die Linke" Grundgedanken einsetzt, für den sollte ein soziales Miteinander selbstverständlich sein.

    Beste Grüße
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  •   alpinium
    (5601 Beiträge)

    29.01.2013 18:01 Uhr
    Dieser Erklärung kann ich zustimmen,
    muss aber einwerfen, was immer die Grundgedanken dieser Partei/Organisation ist, sie und der Herr Fostiropoulos befinden sich in bester Gesellschaft. Montag Nacht kam in der ARD ein Bericht über den sozialen Anspruch und die praktizierte Realität von kirchlichen Organisationen in Bezug auf ihre Angestellten. Oder man nehme die von der öffentlichen Hand finanzierte private Unterbringung von Heimkindern, da fließen Gelder, die definitiv nicht diesen Kindern zu Gute kommen. In beiden Fällen ist das öffentliche Interesse sehr dürftig.

    Alles was man Herrn Fostiropoulos vorwerfen kann, wenn man es unbedingt möchte, ist das er sich wie der Markt verhält. Klar das Verhalten steht sicherlich im Widerspruch zum Grundgedanken seines Parteiprogramms, aber wenn es ums Geld geht ist sich doch in unserer Gesellschaft jeder selbst der Nächste.
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  •   alpinium
    (5601 Beiträge)

    29.01.2013 15:34 Uhr
    In schwarzen Augen schon.
    Ist wie beim "hinzuverdienst" von Parlamentariern, alle die nicht ein schwarzes oder gelbes Büchlein haben müssen offenlegen, aber selbst...
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  •   haku
    (4160 Beiträge)

    29.01.2013 09:45 Uhr
    Sippenwirtschaft wäre es...
    ...wenn seine Frau beim Arbeitsamt arbeiten würde und Leute zur Schulung an die Firma ihres Mannes vermittelt. In der Tatsache, dass er Geschäftsführer und sie Stellvertreterin ist kann ich keine Sippenwirtschaft erkennen, nur eine ganz normale, gemeinsam geführte Firma.
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  •   Propagandahilfskraft
    (1539 Beiträge)

    29.01.2013 11:55 Uhr
    Das kann ich auch nicht anders sehen ...
    ... denn das ein Paar die eigene Firma auch zusammen führt ist nicht unüblich. Das machen sehr viele Selbständige. Problematisch ist die Beschäftigung der Dozenten. Formal ist diese im gesetzlichen Rahmen, also noch keine Scheinselbständigkeit, und typisch für diese Branche, aber sie ist dass, was Gewerkschaften und linke Parteien prekäre Beschäftigung nennen. Aber ob Alfa-Training ohne diese Prekären noch konkurrenzfähig wäre? Immerhin leben wir noch im Kapitalismus.

    Und jetzt relativiere ich ein bisschen: Die deutschen Hochschulen machen das ebenfalls. Die haben sich dafür sogar die Gesetze maßschneidern lassen und die Schawan hat sich sehr zufrieden über die Wirksamkeit geäußert. Warum soll ein Kleiner nicht das nachmachen was die Regierung vormacht, so es legal ist?
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  •   joka
    (9833 Beiträge)

    29.01.2013 09:38 Uhr
    Dem gehört...
    der Laden.

    Nicht nur Gschmäckle...
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