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Karlsruhe Eindeutige Wahl: Frank Mentrup ist OB-Kandidat der SPD 2020

Die SPD Karlsruhe hat am Donnerstagabend offiziell ihren Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl am 6. Dezember in Karlsruhe nominiert. Frank Mentrup ist als einziger Kandidat von der Kreis-Mitgliederversammlung gewählt worden.

+++ Aktualisierung 20.54 +++

Von den 92 anwesenden, stimmberechtigten Mitgliedern entfielen 91 Stimmen auf Ja - dazu gab es eine Enthaltung. Der 57-Jährige zeigt sich mehr als zufrieden: "Ich bin positiv überrascht, dass es so eindeutig ausgefallen ist, da ich mit meinen Genossen auch nicht immer einer Meinung bin. Das ist ein toller Rückenwind aus der Partei." 

Auch der Fraktionsvorsitzende der Karlsruher SPD schaut positiv in die Zukunft: "Wir sind zuversichtlich, dass es in diesem Jahr eine tolle OB-Wahl geben wird", so Parsa Marvi gegenüber ka-news.de. 

Bis die Wahl ansteht, dauert es noch einige Zeit. "Erst nach den Sommerferien wird der Wahlkampf eingeläutet", blickt der amtierende OB voraus. Und am 6. Dezember entscheidet sich dann, wer das neue Stadtoberhaupt von Karlsruhe wird.

+++ Ursprungsmeldung +++

Frank Mentrup hat sich bereit erklärt, für das Amt des Oberbürgermeisters in den kommenden acht Jahren zu kandidieren.  Zeit also für uns als SPD Karlsruhe, unsere offizielle Nominierung für die OB-Wahl vorzunehmen", heißt es in einem entsprechenden Schreiben an die SPD-Kreismitglieder. 

Laut der Sozialdemokraten möchte die Partei gemeinsam mit Mentrup für mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen, Bildung und Betreuung stärken und an einer Klimaschutzstrategie für Karlsruhe arbeiten. Zudem ist ein Ausbau des ÖPNV vorgesehen, der sozial ausgewogen sein soll.

Gegenkandidat für Mentrup?

Am Donnerstagabend wählen die SPD-Mitglieder ihren OB-Kandidaten. "Wie üblich sind theoretisch auf der Versammlung noch weitere Kandidaturen zulässig", heißt es in der Mitteilung der SPD. Ob sich jemand Frank Mentrup entgegenstellt wird sich bei der Mitgliederversammlung zeigen. 

Mehr zum Thema
Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe: Ergebnisse und Infos zur OB-Wahl 2020 in Karlsruhe. Außerdem: Umfragen und alles zu den Oberbürgermeisterkandidaten. Im Dossier erklären wir zudem das Wahlverfahren und den Ablauf der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe am 6. Dezember 2020. Am Wahltag werden hier außerdem die Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe veröffentlicht.
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  •   Maverick
    (209 Beiträge)

    14.02.2020 10:55 Uhr
    Mentrup nimmt das Thema Wohnungsnot
    ernst, hoffentlich wird er da nicht von den Grün*innen ausgebremst. Deren Klientel ist davon weniger betroffen, es soll zwar Jeder in KA willkommen sein, wo die aber alle wohnen sollen weiß man selber nicht. grinsen
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  •   mueck
    (11846 Beiträge)

    13.02.2020 17:03 Uhr
    !
    "Zudem ist ein Ausbau des ÖPNV vorgesehen"

    ... aber gerade erst fürs Rausreißen der Gleise in der Kaiserstr. und damit für einen Engpass beim Ausbau gestimmt ...
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  •   likeka
    (522 Beiträge)

    13.02.2020 21:56 Uhr
    Zweischneidig
    Ich schätze Ihre hohe ÖPNV-Kompetenz sehr.
    Allerdings finde ich das mit den Gleisen in der Kaiserstraße schwierig.

    Da ist der Bürgerentscheid, über dessen Verbindlichkeit es verschiedene Meinungen gibt.

    Alles "Einasphaltierte" in der Fuzo muss ohnehin raus. Kronenplatz und Marktplatz müssten barrierefrei umgebaut werden.
    Die Gleisdreiecke müssten mittelfristig beide komplett erneuert werden (liegen auf Schotter, am Kronenplatz wurde schon öfter am Asphalt rumgebastelt). Dazu kommen aufwendige Leitungssanierungen in der Kaiserstraße, ein anderer Oberflächenquerschnitt (!), etc.

    SPRICH: Gleise in der Kaiserstraße gibt es nicht umsonst. Da muss richtig Investiert werden!
    Daszu kann man sich entscheiden.

    Vielleicht investiert man aber besser in der Kriegsstraße, um die Strecke vom Karlstor bis zum Weinbrennerplatz weiterzuführen, mitsamt einer eigenen Trasse weiter bis zum Kühlen Krug. Damit hätte man eine durchgehende zweite sehr leistungsfähige Achse.
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  •   mueck
    (11846 Beiträge)

    14.02.2020 10:21 Uhr
    !
    Umsonst ist es nicht, natürlich müsste man bzgl. Baumstandorten und Querschnitt umplanen.
    Der Umbau mit oder ohne Gleise dürfte sich preislich aber nicht dramatisch unterscheiden, weil total umkrempeln will man ja eh ...

    Der Bürgerentscheid war rechtlich genau drei Jahre verbindlich, seitdem könnte eine einfache Gemeinderatmehrheit anders entscheiden.
    Er ist allenfalls noch moralisch verbindlich, aber da muss man fragen, wie lange das gelten soll. Keine andere demokratische Abstimmung, Wahlen werden nach 4-8 Jahren stets wiederholt, damit der Bürger seine Entscheidungen revidieren kann, ein Bürgerentscheid soll dagegen auf Ewigkeiten gelten, selbst wenn sich die Rahmenbedingungen ändern (geplante Verkehrswende mit Verdoppelung des ÖV, so haben es sich u.a. Bahn und Land auf die Fahnen geschrieben), das kann's ja irgendwie auch nicht sein ...
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  •   silberahorn
    (10545 Beiträge)

    14.02.2020 00:20 Uhr
    Die Erweiterung
    nach Süden wurde schon vor sehr langer Zeit diskutiert. Es geht immer darum, welche Gelder es vom Bund geben kann. Mück ist sicher auf dem neuesten Stand, was die Fördermöglichkeiten angeht. Ich kann und will da nicht mitreden.
    Aber ich erinnere mich noch sehr genau, wie vehement man die Möglichkeit ausgeschlossen hat, dass eine Linie vom Karlstor in Richtung Brauerstraße machbar ist. Das wäre aber Voraussetzung für eine Trasse bis zum Entenfang über Kühler Krug, die selbst jedem Laien bereits vor mehr als zwanzig Jahren logisch erschien. Wenn schon der Teil der Kriegstraße bis zur Brauerstraße als zu eng galt, dann gilt das verstärkt für das Nadelöhr ab Weinbrennerplatz. Dort müsste man den ruhenden Verkehr stark abspecken, weil es jetzt schon oft genug kein Durchkommen für die Linie 5 wegen parkender Autos gibt.

    Aber die hiesige SPD hat sowieso ganz andere Probleme. Immer stärker kommt das Glaubwürdigkeitsproblem zum Vorschein, das bereits Stimmenverluste brachte.
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  •   mueck
    (11846 Beiträge)

    14.02.2020 10:28 Uhr
    !
    Bis zur Brauerstr. dürfte Platz genug sein, ggfs. muss man den Autotunnel nur in Richtung Westen verlängern, aber nicht geradeaus, sondern "links rum" in die Brauerstr. rein, das würde den Knoten und die Kriegsstr. weiter westlich deutlich entlasten können, wenn die Leute so rum zur Südtangente fahren.

    Zuschüsse ... Man hatte gesagt, die Kriegsstr. als Alternative sei nicht finanzierbar, das lag aber nur daran, dass man das mit den höheren Zuschüssen aus dem ÖV-Topf finanzieren wollte und der Autotunnel da ein Kostenklotz am Bein der Tram war, der den Faktor unter 1 drückte. Im Zuge der Kombi-Mischkalkulation ging das, aber scheiterte trotzdem beinahe, Stichwort Bundesrechnungshof. Im Kleingedruckten der Kombi-Broschüre stand aber, dass man notfalls mit weniger Zuschüssen aus dem Autotopf finanzieren könne, das hätte auch für die Kriegsstr. solo gelten können und gilt genauso für eine Verlängerung eines Autotunnels wie skizziert.
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  •   mueck
    (11846 Beiträge)

    14.02.2020 10:34 Uhr
    !
    Weiter westlich wird's in der Tat enger. Das Problem ist nicht die Parkierung alleine, sondern dass diese zwischen den Bäumen stattfindet. Andere Querschnitte mit eigenem Gleiskörper bedeuten also eine zunächst baumfreie Kriegsstr., ob man das will ... Eher nicht ... Die sind in dem Abschnitt wichtig. Ohne eigenen Gleiskörper wird es weiterhin zu Behinderungen des Tramverkehrs durch (schwächlich) fließenden und ruhenden Verkehr kommen, das schmälert die Leistungsfähigkeit dieser Achse ...

    Eher könnte man m.E. die Schillerstr. zweigleisig ausbauen unter Verlust der Parkierung, für ein kleines Quartiersparkhaus zum Ausgleich sollte sich Platz finden, ggfs. Ecke Goethestr. auf dem Grundstück des Spielplatzes: Autos oben + Spielplatz wettergeschützt oder Autos unten und Spielplatz dreidimensional oben drauf mit großen Rutschen und Klettern ... zwinkern
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12025 Beiträge)

    13.02.2020 21:49 Uhr
    so
    isses!

    Aber vielleicht bekommt er ja eine eigene KVV-Linie vom Wohnzimmer zum WC verlegt...
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  •   mueck
    (11846 Beiträge)

    14.02.2020 10:35 Uhr
    Was?
    Eine Zweisystemlinie ganz bis Augsburg?!? </insider> zwinkern
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