Wenn man am Messplatz vorbeifährt sieht man schon seit langem die Silhouette der neuen Spielstätte des Tollhauses. Direkt am bisherigen Gebäude schließt sich dort nun ein neuer Saal an, der zukünftig 750 Sitzplätze und unbestuhlt fast doppelt so viele Plätze bereithält. So ist es möglich zukünftig einerseits zwei Säle gleichzeitig zu bespielen, andererseits aber auch aufwendigeren Produktionen überhaupt eine Bühne zu bieten.

Alte Spielstätte musste wegen Kombilösung aufgegeben werden

Damit geht glücklich eine bald dreijährige Bauzeit im und um das Tollhaus herum zu Ende. Beim im Juli startenden Zeltival kommt der neue Saal erstmals richtig zum Einsatz. Durch die seitlich öffnenden Wände soll auch zukünftig das luftige Ambiente eines Sommerfestivals erhalten bleiben. In direkter Nachbarschaft liegt der Rockclub Substage in den Endzügen bis zur Fertigstellung der neuen Räumlichkeiten.

Aufgrund der Kombilösung musste die bisherige Spielstätte in der ehemaligen Unterführung am Ettlinger Tor Ende Mai aufgegeben werden. Ab September soll dann in der alten Schlachthalle der zukünftige Veranstaltungssaal in neuem Glanz erstrahlen. Vielleicht bringen diese beiden, bereits etablierten, Namen mit ihren neuen Spielstätten ja auch etwas neuen Wind für die restlichen noch freien Flächen und Gebäude. Von einem Kreativpark, wie er zur Kulturhauptstadtbewerbung einst geplant war hätten schließlich viele Bürger etwas. Und der Wille zur Umsetzung ist ja angeblich immer noch vorhanden, auch wenn das Tempo der Umsetzung etwas anderes vermuten lässt.

Aktuelle Entwicklungen, echte Hingucker - alte und neue -, aufsehenerregende Veränderungen und Altbekanntes, manchmal aber auch Vergessenes: ka-news interessiert sich in seiner Rubrik "Pix And The City" für die Hot Spots der Region. Wo passiert etwas, wo wird gebaut, umgestaltet, wo sollte man einmal genauer hingucken, was ist interessant genug, um davon einige Aufnahmen zu schießen? ka-news-Leser sind gefragt und angehalten, über die Adresse pix@ka-news.de eigene Vorschläge einzubringen, wo die ka-news-Fotografen einmal auftauchen und Veränderungen oder Sehenswertes dokumentieren könnten. Damit die Region und ihre Faszination nicht unbemerkt bleiben und sich jeder davon ein Bild machen kann!

 
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