Die Kult-Fraktion hatte in einem überspitzten und nicht ganz ernst gemeinten Antrag an den Gemeinderat gefordert, die Bauarbeiten in der Kriegsstraße umgehend einzustellen und die Straße kurzerhand - passend zum Aussehen - in "Nachkriegsstraße" umzubenennen. Mit diesem nicht ernst gemeinten Antrag wollten die Kult-Stadträte auf die wachsenden Kosten der Kombilösung hinweisen. Die Stadt hatte auf hierauf mit Ablehnung reagiert. 

Die GfK sieht in dem Satire-Antrag allerdings eine Chance, die Benennung der Kriegsstraße auf die Tagesordnung zu bringen. Konkret fordert sie in einem Ergänzungsantrag, dass über die Aspekte "Einstellung Bauarbeiten" und "Umbenennung Kriegsstraße" getrennt abgestimmt wird. Auf diese Weise hofft die Wählergemeinschaft auf eine ernsthafte Debatte über den Straßennamen. 

Die GfK-Stadträte Friedemann Kalmbach und Eduardo Mossuto distanzieren sich von dem Vorschlag, die Bauarbeiten in der Kriegsstraße einzustellen. "Wir begrüßen aber eine Umbenennung, die schon seit Jahren von verschiedenen Gruppierungen und der Friedensbewegung gefordert wird. Wir sind der Meinung, dass ein neuer Name, der nicht mit Krieg oder Gewalt assoziiert sein sollte, gefunden werden muss", heißt es im Antrag. Geht es nach der GfK, dann soll die Stadt verschiedene Namen prüfen, die dann den zuständigen Ausschüssen und dem Gemeinderat vorgelegt werden soll. 

 

 
Umfrage wird geladen...
Mehr zum Thema Kombiloesung: Kombilösung Karlsruhe | ka-news.de