In die Besorgnis darüber, wie es vor Ort gelingen soll wieder auf die Beine kommen, hätten sich schnell kämpferische Untertöne gemischt. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

"Liberalen Gedanken nicht vor die Hunde gehen lassen"

"Denn neben der Häme, die aus den Reihen der politischen Gegner entgegen schlägt, registrieren die Verantwortlichen der Karlsruher FDP in ihrem Umfeld zwar Betroffenheit, aber zugleich Aufmunterung", heißt es. Es gebe die spürbare Bereitschaft, "den liberalen Gedanken in der Politik nicht vor die Hunde gehen zu lassen".

Äußerer Beweis seien sechs Neumitglieder, die sich nach der Bundestagswahl spontan entschlossen hätten, der FDP in Karlsruhe beizutreten. So sei aus der anfänglich eher gedrückten Stimmung die Überzeugung geworden, "vor Ort anzugreifen". Sogenannte Einthemenparteien seien angreifbar, es gebe eine Stimmung in der Bevölkerung , die wolle, dass die liberale politische Kraft nicht von der Bildfläche verschwinde.

Allerdings habe die FDP jetzt eine Bringschuld. Es sei an ihr, das Vertrauen in der Bevölkerung zurück zu gewinnen. Und diese Aufgabe beginne vor Ort. Nach Beschluss des Vorstands werde sich demnächst eine Mitgliederversammlung mit der Frage befassen, wie sich die Karlsruher FDP auf dieser Basis inhaltlich und personell aufstelle.

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