Am Donnerstag wurde bei Probebohrungen gegen 14.30 Uhr eine britische 250 Kg Weltkriegsbombe gefunden, wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet. Nach Einschätzung des herbeigerufenen Kampfmittelbeseitigungsdienstes ging von dem Blindgänger keine konkrete Gefährdung aus. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit wurde die Entschärfung auf Freitagmittag terminiert.

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Der Absperrradius um den Fundort für die am Freitag gegen 09.30 Uhr eingeleiteten Evakuierungsmaßnahmen lag bei 500 Meter. Während der Entschärfung musste die Landesstraße 605 sowie die Hauptverbindungsstrecke der Deutschen Bundesbahn Karlsruhe-Basel sowie weitere Straßen im 500 Meter Radius für kurze Zeit gesperrt werden. Insgesamt wurden ungefähr 100 Personen aus den betroffenen Gebäuden evakuiert.

Bombenentschärfung Bulach
Die Bombe wurde vorsichtig aus dem Erdreich gehoben. | Bild: Thomas Riedel

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärfte die Fliegerbombe gegen 12.40 Uhr. Anschließend wurde der Bahn- und Straßenverkehr wieder sukzessive frei gegeben. Größere Beeinträchtigungen aufgrund der Evakuierungs- sowie der Verkehrsmaßnahmen blieben aus.

Bombenentschärfung Bulach
Bild: Thomas Riedel

Insgesamt waren Kräfte des Polizeipräsidiums Karlsruhe, des Kampfmittelbeseitigungsdienstes von Baden-Württemberg, der Bundespolizei, des Ordnungsamtes der Stadt Karlsruhe, der Deutschen Bahn , der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes eingesetzt.