Der Gemeinderat der Stadt Stutensee hat sich in seiner letzten öffentlichen Sitzung mit der Fortschreibung des Flächennutzungsplans und der weiteren Siedlungsentwicklung für die Große Kreisstadt Stutensee befasst. Dabei wurden mehrere für den FNP 2030 vorgesehene Wohnbauflächen aus der Fortschreibung herausgenommen. Darunter fällt auch die Fläche "Lachwald II", gegen deren Entwicklung sich die Mehrheit der Wahlberechtigten in Stutensee im Rahmen des Bürgerentscheids am 18. Februar klar ausgesprochen hat.

"Über die Wirkung des Bürgerentscheids hinaus soll diese Fläche nun auch aus dem Fortschreibungsverfahren zum Flächennutzungsplan 2030 endgültig herausgenommen werden", so Erste Bürgermeisterin Sylvia Tröger laut einer Pressemeldung der Stadt. Da diese Fläche jedoch Teil eines planerischen Gesamtkonzepts gewesen sei, wolle man dieses insgesamt neu überdenken, so Tröger.

Streit um den Lachwald

Aus diesem Grund hat der Gemeinderat beschlossen, weitere geplante Wohnbauflächen in Blankenloch-Büchig aus der Fortschreibung herauszunehmen. Diese umfassen eine Gesamtgröße von etwa 16 Hektar und sollen in Form eines Flächenpools gesichert werden. "Wir werden den Umgang mit diesem Flächenpool in einem neuen Prozess bearbeiten", erklärt Tröger. Dabei wolle man vor allem die Ergebnisse und Erfahrungen aus den beiden Perspektivwerkstätten "Zukunft Stutensee Wohnen" einfließen lassen.