Die beiden Täter, die als Stricher in Karlsruhe tätig gewesen sein sollen, sollen den Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge das spätere Opfer, welches den Austausch homosexueller Handlungen erwartet habe, aufgesucht haben. Sie sollen den Mann schließlich niedergeschlagen, gefesselt, auf ihn eingetreten und anschließend mit Messerstichen getötet haben. Anschließend waren die Täter mit 890 DM geflüchtet.

Der Angeklagte war am 20. Mai 2010 in Rumänien aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkten Haftbefehls festgenommen und anschließend nach Deutschland überstellt worden. Zwei Jahre zuvor hatte man ihn bereits in Rumänien durch den Abgleich von Fingerspuren identifiziert.

Mangelhafte Technik beeinträchtige die Ermittlungen

Die Identifizierung des Täters habe sich aufgrund der lange Zeit mangelhaften technischen Ausrüstung der rumänischen Behörden so lange hingezogen, erklärt ein Sprecher der Karlsruher Staatsanwaltschaft gegenüber ka-news. Als weitere Verhandlungstage wurden Freitag, 11. Februar, Montag, 14. Februar und Freitag 18. Februar, jeweils um 9 Uhr im Schwurgerichtssaal angesetzt.