Wie der SWR berichtet, nahm der als psychisch labil eingestufte Angeklagte das Urteil gefasst entgegen. Trotz seines Geständnisses bei der ersten polizeilichen Vernehmung, habe er sich aber im Verlauf der fünftägigen Verhandlung ausgeschwiegen.

Der 41-Jährige war im vergangenen November durch einen routinemäßigen DNS-Abgleich in Verdacht geraten. Unter einem Fingernagel des Opfers waren Hautpartikel des heute Verurteilten gefunden worden (ka-news berichtete). Warum der Mann 1996 in die Wohnung der 78-Jährigen eingedrungen war, blieb bis zum Schluss der Verhandlung unklar. Das Gericht gehe aber davon aus, dass der Mann zur Tatzeit psychisch stabil gewesen sei und daher heute voll schuldfähig sei.